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Deutschland, Frankfurt/Main

Frankfurt / Main - Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Montag weiter verunsichert.

06.01.2020 - 12:07:24

Börse in Frankfurt - Dax kämpft wegen Iran-Krise um 13.000-Punkte-Marke. Der Dax rutschte zeitweise unter die Marke von 13.000 Punkten und damit auf ein Tief seit vier Wochen.

Mit einem Abschlag von 1,64 Prozent auf 13.002,06 Punkte blieb die runde Marke umkämpft. Die Schwäche erstreckte sich auf ganz Europa und auch auf den breiten Markt. Der MDax der mittelgroßen deutschen Werte gab am Montag um 1,81 Prozent auf 27.935,19 Punkte nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx fiel um fast 1,3 Prozent.

Nach der Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani in Bagdad hat das Parlament im Irak überraschend für einen Abzug der rund 5000 im Land stationierten US-Soldaten gestimmt. Wenige Stunden zuvor hatte US-Präsident Donald Trump seine Drohungen an die Führung im Iran nochmals massiv verschärft und vor Racheakten gewarnt.

Laut den Experten des Bankhauses Metzler löste die Eskalation des schwelenden Konflikts an den Märkten eine Flucht in sichere Anlagehäfen aus. Diese trieb Anleger heraus aus Aktien und hinein in Staatsanleihen. Der Goldpreis zog ebenso an wie die Ölpreise. Wie schon am vergangenen Freitag stützte letzteres die europäischen Ölwerte, Fluglinien dagegen wurden belastet. Die vor dem Wochenende schon abgerutschten Aktien der Lufthansa fielen um 2,7 Prozent auf ein Tief seit Mitte Oktober.

Allgemein tendierten Anleger dazu, Aktien aus konjunkturempfindlichen Branchen abzustoßen. Die Titel des Chipherstellers Infineon fielen um 3,5 Prozent, jene des Chemiekonzerns Covestro waren mit einem Abschlag von 6 Prozent das Dax-Schlusslicht. Während der Dax ganz ohne Gewinner blieb, zeigten sich Papiere aus den Sektoren Versorger und Immobilien mit ihren defensiven Eigenschaften noch am stabilsten.

Im MDax entwickelten sich die Papiere von Telefonica Deutschland nach einer Kaufempfehlung der HSBC-Analysten mit einem dünnen Kursplus immerhin stabil. Metro dagegen litten dort mit minus 4,3 Prozent unter einem negativen Votum der Bernstein-Experten.

@ dpa.de

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