Deutschland, Frankfurt/Main

Frankfurt / Main - Der Handelsstreit zwischen den USA und China hat die Aktienmärkte wieder voll im Griff.

11.07.2018 - 15:07:24

Börse in Frankfurt - Dax verliert: Sorge vor einem Handelskrieg. Nach der Ruhe der vergangenen Tage legte die US-Regierung eine weitere Liste mit möglichen Strafzöllen gegen China vor.

Während am Morgen bereits die Börsen Asiens nachgaben, büßte hierzulande der Dax am Nachmittag 1,13 Prozent auf 12.466,98 Punkte ein.

Der MDax, in dem sich die mittelgroßen Unternehmen befinden, verlor zuletzt 0,74 Prozent auf 26.173,20 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax büßte 0,83 Prozent auf 2786,31 Zähler ein. Europaweit zeigten sich die Börsen ebenfalls schwach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor zuletzt 1,11 Prozent.

Unter den Einzelwerten waren die Anteile von Thyssenkrupp Schlusslicht mit minus 2,8 Prozent, im MDax gaben Salzgitter um 2,2 Prozent nach. Wie in ganz Europa litten sie besonders unter den Sorgen über einen aufflammenden Handelskrieg. Den Aktien aus der deutsche Autobranche erging es nur unwesentlich besser.

Die Papiere von Bayer verloren 1,7 Prozent. In den USA drohen dem erst kürzlich übernommenen Saatgut- und Herbizid-Hersteller Monsanto zahlreiche Klagen wegen möglicher Krebsrisiken durch den Unkrautvernichter Glyphosat.

In der zweiten Reihe standen das IT-Unternehmen Bechtle und Jenoptik im Fokus. Bechtle will den französischen Branchenkollegen Inmac Wstore übernehmen. Die Aktie profitierte von dem von Analysten als strategisch sinnvoll eingestuften Zukaufsplänen und stieg an der TecDax-Spitze um 4,0 Prozent.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,18 Prozent am Vortag auf 0,17 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,07 Prozent auf 141,47 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,06 Prozent auf 162,49 Punkte. Der Kurs des Euro legte am frühen Nachmittag zu. Die Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,1746 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1713 (Montag: 1,1789) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8538 (0,8483) Euro.

@ dpa.de

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