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Leitindex, Dax

Frankfurt / Main - Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag seinen Rekordlauf fortgesetzt.

07.01.2021 - 16:23:25

Börse in Frankfurt - Dax setzt Rekordlauf fort - erstmals über 14.000 Punkte. Dax, MDax und SDax kletterten auf Höchststände.

Der Leitindex hat am Nachmittag erstmals die Marke von 14.000 Punkten übertroffen. Das ist ein Rekordstand.

Auftrieb gab vor allem die Ankündigung zusätzlicher Staatsausgaben durch Joe Biden. Gegen Mittag stieg der Dax noch um 0,36 Prozent auf 13.941,40 Punkte.

Der MDax für mittelgroße Werte stieg um 0,25 Prozent auf 31.198,63 Punkte. Der Nebenwerte-Index SDax überwand erstmals die Marke von 15 200 Punkten. Im Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 indes bröckelten am Nachmittag die Gewinne weitgehend ab und es ging nur noch um 0,06 Prozent hoch.

Die Aktie des Baustoffherstellers HeidelbergCement, die angesichts der politischen Perspektiven in den USA bereits tags zuvor um etwas mehr als 4 Prozent gestiegen war, legte an der Index-Spitze um weitere 3,7 Prozent zu. Bayer stiegen um 1,7 Prozent, denn mit Curevac will der Pharma- und Agrarchemiekonzern die Weiterentwicklung, Produktion und den Vertrieb eines Corona-Impfstoffes vorantreiben. Curevac legten auf der Handelsplattform Tradegate um 15,7 Prozent zu.

Delivery Hero hatte am Vorabend eine Kapitalerhöhung bekannt gegeben. Die Anteilsscheine des Essenslieferanten gaben am Dax-Ende um 1,7 Prozent auf 136 Euro nach. Das vergleichsweise geringe Kursminus wird am Markt als Zeichen dafür gesehen, dass Anleger den Schritt doch relativ gelassen sehen, da das Geld auch in weiteres Wachstum investiert werden soll.

Aus der zweiten Reihe standen unter anderem die Anteile von Knorr-Bremse mit plus 2,8 Prozent im Blick. Sie kletterten nach einer frisch ausgesprochenen Kaufempfehlung der Bank of America (BofA) auf den höchsten Stand ihrer gut zweijährigen Börsengeschichte.

Die Aktien des Windkraft-Anlagenherstellers Nordex kletterten mit knapp 6 Prozent an die SDax-Spitze und erreichten ein neues Hoch seit Oktober 2016. Hier trieb nicht nur ein weiterer Großauftrag, sondern vor allem die politischen Aussichten in den USA.

Der Euro gab nach und wurde am Nachmittag mit 1,2268 US-Dollar gehandelt. Am Mittwoch hatte er noch bei 1,2349 Dollar den höchsten Stand seit April 2018 erreicht. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,2338 Dollar festgesetzt. Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,55 Prozent am Vortag auf minus 0,56 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,16 Prozent auf 146,28 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,01 Prozent auf 177,54 Punkte zu.

@ dpa.de