Deutschland, Frankfurt/Main

Frankfurt / Main - Der Dax kämpft weiter mit der 13.000-Punkte-Marke. Der deutsche Leitindex schaffte es nicht, die viel beachtete Schwelle klar hinter sich zu lassen.

16.05.2018 - 15:22:05

Börse in Frankfurt - Dax mit neuem Angriff auf 13.000-Punkte-Marke

Nach einem Anstieg bis auf 13.030 Punkte behauptete er zuletzt ein Plus von 0,37 Prozent auf 13.017,44 Punkte. Während der schwächere Euro mit seinen positiven Auswirkungen für die deutsche Exportwirtschaft den Dax stützte, sorgen das international verhaltene Börsenumfeld und die steigenden Anleiherenditen für Gegenwind.

Auch die anderen deutschen Indizes machten zur Wochenmitte keine großen Sprünge: Der MDax der mittelgroßen Unternehmen stieg um 0,45 Prozent auf 26.690,48 Punkte, während der Technologiewerte-Index TecDax um 0,38 Prozent auf 2782,79 Punkte vorrückte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor hingegen 0,12 Prozent auf 3560,06 Zähler.

In der deutschen Bilanzsaison ist nach dem ereignisreichen Vortag die Luft erst einmal raus: Quartalszahlen gibt es nur vereinzelt aus der zweiten und dritten Reihe.

Im Dax standen vor allem die Bankenwerte unter Druck: Am Indexende verloren die nach Zahlen vortags starken Commerzbank-Titel 5,27 Prozent, während es für Deutsche-Bank-Aktien um weitere 2,87 Prozent bergab ging. Händler verwiesen auf die jüngsten politischen Entwicklungen in Italien, wo die mögliche neue Regierung aus den euroskeptischen Parteien Fünf Sterne und Lega einen Schuldenerlass fordern könnte.

Im MDax setzte sich der Anlagenbauer Dürr mit einem Kursplus von 5,56 Prozent an die Spitze. Er litt zwar unter der weiter schwächelnden Sparte mit Lackieranlagen, hofft aber dank der Bestellungen aus der Auto- und der Möbelindustrie im weiteren Jahresverlauf mit mehr Schwung.

Im SDax der geringer kapitalisierten Unternehmen kletterte Puma bei 456,50 Euro ebenfalls auf ein Rekordhoch und behauptete zuletzt ein Kursplus von 7,43 Prozent. An diesem Mittwoch wurde der Anfang des Jahres angekündigte Teilausstieg des französischen Luxuskonzerns Kering bei dem Sportartikelhersteller wirksam. Der Anteil Kerings sinkt von 86 Prozent auf knapp 16 Prozent und der Puma-Streubesitz steigt auf 55 Prozent.

Der Euro sank zuletzt auf 1,1767 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag noch auf 1,1883 (Montag: 1,1988) Dollar festgesetzt; der Dollar kostete damit 0,8415 (0,8342) Euro. Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,43 Prozent am Vortag auf 0,42 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,02 Prozent auf 139,61 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,38 Prozent auf 158,45 Punkte.

@ dpa.de

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