Italien, Deutschland

Frankfurt / Main - Der Dax ist vor dem erwarteten Ifo-Index auf solidem Kurs geblieben.

19.12.2017 - 10:10:24

Börse in Frankfurt - Dax startet vor Ifo-Index behauptet. Zuletzt stand er unverändert bei 13.313,04 Punkten.

Angetrieben von der Hoffnung, dass die US-Steuerreform in dieser Woche verabschiedet wird, hatte er zu Wochenbeginn den größten Tagesgewinn seit Anfang November eingefahren und so seine mehrwöchige Richtungssuche beendet.

Im Mittelpunkt des Interesses steht am Vormittag der Ifo-Geschäftsklimaindex. Über den großen Hoffnungsträger der Anleger, die US-Steuerreform, wird voraussichtlich am Dienstag zunächst im US-Abgeordnetenhaus abgestimmt. Dort und im Senat gilt eine Zustimmung mittlerweile als sehr wahrscheinlich.

Weitere Indizes lagen derweil knapp unter der Gewinnschwelle. Der MDax gab leicht um 0,08 Prozent auf 26.423,95 Zähler nach, während es für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ebenfalls knapp nach unten ging. Für den Technologiewerte-Index TecDax stand ein vergleichsweise deutliches Minus von 0,35 Prozent auf 2551,68 Punkte zu Buche.

Auf Unternehmensseite sorgte am Morgen vor allem Ceconomy für Gesprächsstoff. Der vom Handelskonzern Metro abgespaltene Elektronikhändler zog Bilanz fürs abgelaufene Geschäftsjahr. JPMorgan-Analystin Georgina Johanan wertete den Ausblick allerdings als eher enttäuschend. Die Aktien sackten deutlich um 5,6 Prozent ab.

Deutlich besser erging es da im MDax den Aktien von Hugo Boss mit einem Satz nach oben um 2,5 Prozent. Ein optimistischer Geschäftsausblick verlieh den Aktien des Modekonzerns frischen Rückenwind. Vorstandschef Mark Langer kündigte in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» für das kommende Geschäftsjahr wieder ein Umsatz- und Ergebniswachstum an.

Im TecDax erholten sich die Papiere von Dialog Semiconductor weiter von ihren Turbulenzen der vergangenen drei Wochen. Für ein Kursplus von fast 4 Prozent wurde Übernahmefantasie verantwortlich gemacht. Zuvor war bekannt geworden, dass der chinesische Großaktionär Tsinghua University seinen Anteil an dem Chipunternehmen auf gut 9 Prozent ausgebaut hat.

@ dpa.de

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