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Deutschland, Frankfurt/Main

Frankfurt / Main - Der Dax ist nach seiner Erholung vom Vortag wieder etwas unter Druck geraten.

10.10.2019 - 10:14:24

Börse in Frankfurt - Dax gerät etwas unter Druck. Vor Gesprächen im US-chinesischen Handelsstreit fiel der Leitindex am Ende der ersten Handelsstunde um 0,35 Prozent auf 12.051,43 Punkte.

Etwas Hoffnung im Zollstreit hatte dem Dax am Vortag schon einen Anstieg um 1 Prozent beschert, nun gingen Anleger wieder zögerlicher zu Werke. Der MDax, der die mittelgroßen deutschen Werte umfasst, fiel am Donnerstag sogar um 0,68 Prozent auf 25.125,20 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab derweil auf Augenhöhe mit dem Dax um 0,38 Prozent auf 3449,08 Punkte nach.

Analyst Martin Utschneider von der Privatbank Donner & Reuschel sieht in dem aktuellen Dax-Niveau über 12.000 Punkten «eine schöne Momentaufnahme». Diese Hürde hatte er am Vortag wegen positiverer Töne im Handelsstreit wieder übersprungen. «Das Risiko besteht natürlich weiter, dass diese Annäherung auf tönernen Füßen steht», gab sich Utschneider vorsichtig.

An diesem Donnerstag sind nun neue Gespräche in Washington vorgesehen. Dabei soll der chinesische Chefunterhändler Liu He auf den US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und Finanzminister Steven Mnuchin treffen. Laut Analyst Martin Güth von der LBBW wertet es der Markt derzeit schon als Fortschritt, wenn eine Verschärfung des Konflikts vorerst durch gegenseitige Zugeständnisse verhindert wird.

Aktienseitig waren Gerresheimer und Südzucker am Donnerstag erste Vorboten der bald Fahrt aufnehmenden Berichtssaison. Bei Gerresheimer war unter Händlern von einem durchwachsenen Quartalsergebnis die Rede, die Aktie des Spezialverpackungsherstellers schaffte es nach einer anfänglichen Berg- und Talfahrt zuletzt mit 0,7 Prozent ins Plus.

Dafür standen die Aktien von Südzucker im SDax mit einem Abschlag von 6,3 Prozent mächtig unter Druck. Ernüchterung kam laut Händlern wegen eigentlich guter Vorgaben der Bioethanol-Tochter Cropenergies auf, die am Vortag von einem Gewinnsprung berichtet hatte. Investoren hatten so dem Börsianer zufolge auf ein besseres Gesamtergebnis für den Zuckerkonzern gesetzt.

Außerdem bewegten einige Analystenstimmen die Kurse. Bei der Aktie von Teamviewer sorgte es mit plus 2 Prozent für etwas Rückenwind, dass die Commerzbank ihnen eine Kaufempfehlung aussprach. Analyst Stephan Klepp empfiehlt den Anlegern, die schwache Kursentwicklung seit dem Börsengang zu ignorieren und sich auf das einzigartige und qualitative Wachstum des Software-Unternehmens zu konzentrieren.

Im Dax schwankten einmal mehr die Wirecard-Aktien, dieses Mal ging es hier um 1,7 Prozent nach unten. Goldman Sachs strich die Papiere am Donnerstag von der «Conviction Buy List», weil Analyst Mohammed Moawalla innerhalb des Sektors attraktivere Investmentchancen sieht.

Neues Lob haben die Experten von Goldman Sachs dagegen für die Vorzugsaktien von Volkswagen übrig. Sie stiegen um 0,7 Prozent, nachdem sie mit «Buy» wieder in die Bewertung aufgenommen wurden. Analyst George Galliers sieht in dem Autokonzern einen werdenden Marktführer bei Elektroautos. Mit einem Kursziel von 193 Euro erwartet er fast 30 Prozent Kurspotenzial.

@ dpa.de

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