Deutschland, Frankfurt/Main

Frankfurt / Main - Der Dax hat vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank (Fed) leichte Verluste verbucht.

13.06.2018 - 11:09:25

Börse in Frankfurt - Dax mit moderaten Verlusten vor US-Zinsentscheid. Die Anleger zeigten sich vorsichtig.

Im frühen Handel sank der deutsche Leitindex um 0,37 Prozent auf 12.795,06 Punkte. Der Leitindex der Eurozone, der EuroStoxx 50, verlor 0,26 Prozent auf 3466,50 Punkte.

Tags zuvor war der Dax noch bis in den Bereich um 12.950 Punkte gestiegen, der sich aber erneut als zu hohe Hürde erwiesen hatte.

Letztlich ging der Dax nahezu unverändert aus dem Handel. Erst ein Sprung über den Widerstand um die 13.000 Punkte oder ein Rutsch unter die Unterstützung, die bei 12.600 Zählern liegt, würde laut Chartexperten dem Börsenbarometer eine klare Richtung geben.

Unter den deutschen Nebenwerte-Indizes rückte der MDax der mittelgroßen Unternehmen um 0,11 Prozent vor auf 26.808,28 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax stieg um 0,64 Prozent auf 2884,44 Zähler.

Die Blicke der Anleger gehen aktuell bereits in Richtung der an diesem Abend (MESZ) anstehenden Zinsentscheidung der Fed. Dabei steht weniger der nächste Zinsschritt im Zentrum der Aufmerksamkeit, denn der gilt längst als ausgemachte Sache.

Sehr genau dagegen dürfte auf die Zwischentöne gehört werden, auf Andeutungen zum Tempo und Ausmaß der weiteren geldpolitischen Straffung. Am Donnerstag steht zudem die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) im Fokus. Hier sind sich die Experten uneins, ob es eine klare Ansage über den Fortgang der Wertpapierkäufe im Herbst geben wird.

Unternehmensseitig ging es bislang ruhig zu. Im MDax setzte sich die Aktie des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport nach starken Verkehrszahlen im Mai an die Index-Spitze mit plus 2,2 Prozent. Wirecard legten im TecDax als Favorit um 4,3 Prozent zu und kosteten erstmals mehr als 150 Euro je Anteilsschein.

Auftrieb gab der erfolgreiche Börsengang des Branchenkollegen Adyen in Amsterdam. Die Eigner des niederländischen Zahlungsdienstleisters nahmen dank einer weltweit hohen Nachfrage nach den Papieren die maximal angestrebte Summe von rund 950 Millionen Euro ein.

@ dpa.de

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