Deutschland, Frankfurt/Main

Frankfurt / Main - Der Dax hat nach zwei Tagen mit Gewinnen wieder etwas geschwächelt.

11.04.2018 - 12:08:24

Börse in Frankfurt - Dax schwächelt leicht: US-Inflationsdaten stimmen vorsichtig. Zwar hat sich der Handelskonflikt zwischen den USA und China entspannt, und anders als befürchtet plant China auch keine Abwertung des Yuan.

Doch die am Nachmittag anstehenden US-Inflationsdaten sorgten für Zurückhaltung. Gegen Mittag sank der deutsche Leitindex um 0,22 Prozent auf 12.370,54 Punkte. Der MDax, der die Aktien mittelgroßer Unternehmen repräsentiert, hielt sich mit minus 0,08 Prozent auf 25.795,30 Punkte stabil. Der Technologieindex TecDax drehte hingegen ins Plus und gewann 0,32 Prozent auf 2576,70 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um rund 0,2 Prozent abwärts.

Unternehmensseitig drehte sich das Hauptinteresse um die Deutsche Telekom, deren Aktie an der Dax-Spitze um 3,8 Prozent zulegte. Die Tochter T-Mobile US hat dem «Wall Street Journal» zufolge die Fusionsverhandlungen mit dem Rivalen Sprint wieder aufgenommen. Sollte ein Zusammenschluss erfolgen, sehen die Analysten der US-Großbank JPMorgan die Telekom klar im Vorteil.

Weiter im Fokus blieb auch der Autobauer Volkswagen. Dessen Anteile stiegen um 1 Prozent, nachdem sie am Vortag bereits um 4,5 Prozent nach oben gezogen waren. Vorstandschef Matthias Müller steht offenbar kurz vor seiner Ablösung. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen des Aufsichtsrates erfuhr, wird ihm intern Entscheidungsschwäche vorgeworfen.

Schlusslicht im Dax waren die Papiere von Fresenius mit minus 1,4 Prozent. Die Schweizer Großbank UBS äußerte sich kritisch zum Gesundheitskonzern und bekräftigte ihre Verkaufsempfehlung für die Aktie. Die Anteile der Lufthansa gewannen vor der Bekanntgabe ihrer Verkehrszahlen für den Monat März 0,5 Prozent.

Um 2,4 Prozent ging es für die Papiere des TecDax-Unternehmens Evotec hoch. Eine angekündigte strategische Partnerschaft mit dem Wirkstoffentwicklungsunternehmen Petra Pharma gab Auftrieb.

@ dpa.de

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