Deutschland, Frankfurt/Main

Frankfurt / Main - Der Dax hat am Montag seine jüngste Korrektur fortgesetzt und dabei zeitweise die runde Marke von 13.000 Punkten gerissen.

13.11.2017 - 18:21:25

Börse in Frankfurt - Dax-Korrektur hält an

Nach dem Erreichen des Tagestiefs bei 12.960,65 Zählern reduzierte der Leitindex seine Verluste dann aber und ging nur noch mit einem Abschlag von 0,40 Prozent auf 13.074,42 Punkte aus dem Handel.

Die seit Ende Oktober verbuchten kräftigen Kursgewinne, die den Dax in der Vorwoche noch bis auf ein Rekordhoch bei 13 525 Punkten gehievt hatten, sind damit wieder aufgezehrt. Erstmals überhaupt hatte das Barometer die 13.000-Punkte-Marke am 12. Oktober übersprungen. Jüngst aber hatten teils durchwachsene Unternehmenszahlen sowie ein etwas anziehender Eurokurs belastet.

Der MDax der mittelgroßen Werte sank am Montag um 0,80 Prozent auf 26.281,96 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,84 Prozent auf 2470,19 Zähler.

Händler sprachen von einer «spürbaren Risikoaversion» unter den Anlegern. «Offensichtlich scheinen die Marktteilnehmer nun bereit zu sein, die erreichte Bewertung kritisch nachzufragen», kommentierte Analyst Christian Schmidt von der Helaba den Dax-Verlauf.

Schwächster Index-Wert waren die Titel des Industrie- und Stahlkonzerns Thyssenkrupp mit einem Abschlag von 2,66 Prozent, während die Titel von Adidas als Index-Tagessieger um 1,60 Prozent vorrückten.

Im TecDax gerieten die Papiere von Drägerwerk mit minus 12,06 Prozent ins Kreuzfeuer. Der Hersteller von Medizin- und Sicherheitstechnik rechnet 2018 und möglicherweise auch 2019 wegen höherer Investitionen mit sinkender Profitabilität. Die Aktien des Biotech-Unternehmens Evotec knickten um 12,02 Prozent ein, womit sich der jüngste Kursrutsch fortsetzte. Für die Anteile der Compugroup hingegen ging es an der Index-Spitze um 8,13 Prozent hoch. Sie profitierten von der Zulassung für die Telematik-Infrastruktur (TI) der elektronischen Gesundheitskarte.

Die Papiere der RWE-Ökostromtochter Innogy gaben im MDax nach Aussagen über Abschreibungen auf das britische Vertriebsgeschäft Npower um 1,43 Prozent nach. Um 3,03 Prozent ging es in dem Mittelwerte-Index zudem für die Papiere der Deutschen Pfandbriefbank abwärts. Der 2009 aus der notverstaatlichten Hypo Real Estate hervorgegangene Immobilienfinanzierer stellt sich auf ein schwierigeres Geschäft im kommenden Jahr ein.

Im SDax gewannen die Anteile der Immobiliengesellschaft Patrizia nach Anhebung der Jahresergebnisprognose und Ankündigung einer Übernahme 5,52 Prozent.

Der EuroStoxx 50 gab um 0,54 Prozent auf 3574,52 Punkte nach. Im Minus schlossen auch der französische Leitindex CAC 40 sowie der britische FTSE 100. Der New Yorker Leitindex Dow Jones Industrial stand zum Börsenschluss in Europa nur geringfügig im Plus.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite von 0,21 Prozent am Freitag auf 0,20 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,02 Prozent auf 141,51 Punkte. Der Bund Future verlor 0,06 Prozent auf 162,09 Punkte zu. Der Euro hielt sich weitgehend stabil und kostete zuletzt 1,1657 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1656 (Freitag: 1,1654) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8579 (0,8581) Euro.

@ dpa.de

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