Dax, MDax

Frankfurt / Main - Der Dax hat am Donnerstag einen Teil seiner Vortagesgewinne abgegeben und ist wieder unter die Marke 16.000 Punkten gerutscht.

13.01.2022 - 10:22:29

Börse in Frankfurt - Dax gibt leicht nach - wieder unter 16.000 Punkten. Im frühen Handel verlor der deutsche Leitindex 0,20 Prozent auf 15.977,62 Punkte.

Der MDax schüttelte seine Auftaktverluste ab und hielt sich zuletzt mit plus 0,04 Prozent auf 34.897,90 Zähler stabil. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,19 Prozent auf 4307,99 Punkte.

Unter den Einzelwerten legten RWE an der Spitze des Leitindex Dax um 2,1 Prozent zu. Die Anteile des Branchenkollegen Eon dagegen blieben mit plus 0,2 Prozent kaum verändert. Der Energiekonzern baut sein Geschäft mit sauberer Energie und der Dekarbonisierung in der Industrie aus und steigt bei der Horisont Energi ein. Dabei geht es um einen Anteil von 25 Prozent an dem 2019 gegründeten norwegischen Carbontech-Startup.

Nachrichtlich bewegt waren vor allem die beiden SDax-Werte Adler und SMA Solar. Sie nahmen die Spitze beziehungsweise das Ende des Index ein. Anleger der Adler Group begrüßten den nächsten Schritt zur Entschuldung des Immobilienkonzerns und griffen zu. Die Aktie sprang um 7,3 Prozent nach oben, denn nach dem Verkauf eines Wohnungsportfolios an den Konkurrenten LEG hat Adler nun ein weiteres Immobilienpaket veräußert.

Ein deutlich gesenktes Gewinnziel schickte SMA Solar zugleich um 7,6 Prozent abwärts auf den tiefsten Stand seit August 2020. Negative Einmaleffekte aus laufenden Verhandlungen über einen Dienstleistungsvertrag des Solartechnikunternehmens waren der Grund. Ein Händler verwies darauf, dass dies eine weitere Prognosesenkung für 2021 sei.

Die Anteile von Freenet gaben im MDax trotz angekündigter Aktienrückkäufe um 0,6 Prozent nach. Das Telekomunternehmen will insgesamt bis längstens 31. März bis zu 4,2 Millionen Aktien, also rund 3,28 Prozent des Grundkapitals, über die Börse zurückkaufen und einziehen.

Für die Aktien des Düngerkonzerns K+S, die im MDax um 1,9 Prozent zulegten, sprach die Privatbank Berenberg nun eine Kaufempfehlung aus. Das Umfeld für die Agrarchemiebranche bleibe auch 2022 stark, erklärte Analyst Adrien Tamagno.

@ dpa.de

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