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Deutschland, Frankfurt/Main

Frankfurt / Main - Das nahezu tägliche Hin und Her im globalen Handelsstreit hat den deutschen Aktienmarkt am Mittwoch erheblich belastet.

14.08.2019 - 14:57:24

Börse in Frankfurt - Dax fällt deutlich auf tiefsten Stand seit März

Noch am Vortag hatte sich die hiesige Börse erholt, nachdem die USA die Einführung von Strafzöllen auf bestimmte chinesische Waren um einige Monate verschoben hatten.

Die Stimmung trübten nun auch schwache Konjunkturdaten aus China, wo die Produktion im Industriesektor im Juli auch wegen der Folgen des Handelsdisputs mit den USA so langsam gestiegen war wie seit 2002 nicht mehr.

Der Dax bröckelte nach einer stabilen Eröffnung im Handelsverlauf stetig ab und fiel am Nachmittag unter die als Trendindikator geltende 200-Tage-Linie auf den tiefsten Stand seit Ende März.

Zuletzt notierte der Leitindex 2,03 Prozent tiefer bei 11.511,42 Punkten. Der MDax, der die Aktien mittelgroßer deutscher Unternehmen repräsentiert, sank um 1,86 Prozent auf 24.794,73 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone büßte rund 1,9 Prozent ein.

«Eine endgültige Lösung in Form eines langfristig tragfähigen Handelsabkommens zwischen den USA und China dürfte noch einige Monate, wenn nicht Jahre auf sich warten lassen», glaubt Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets.

Da Unsicherheit noch nie ein guter Ratgeber an der Börse gewesen sei, sollte der deutsche Aktienmarkt seine Seitwärtsbewegung mit größeren Schwankungen fortsetzen. «Ein übergeordneter Trend dürfte allerdings erst wieder aufgenommen werden, wenn Lösungen auf dem Tisch liegen», so Stanzl.

Unter den Einzelwerten im Dax gehörten Infineon, Thyssenkrupp und Deutsche Bank mit Kursverlusten zwischen 4 und 5 Prozent zu den Tagesverlierern. Spitzenreiter waren die Aktien von RWE mit einem Plus von 1,2 Prozent.

Grund dafür waren positiv aufgenommene Geschäftszahlen des Energieversorgers. Der endgültig ausgewiesene Gewinn für das zweite Quartal sei besser als erwartet, sagte ein Händler und lobte das sehr starke Handelsgeschäft von RWE.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite auf ein weiteres Rekordtief von minus 0,64 Prozent. Der Rentenindex Rex gewann 0,06 Prozent auf 146,80 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,28 Prozent auf 178,17 Punkte zu.

@ dpa.de

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