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Deutschland, Frankfurt/Main

Frankfurt / Main - Das Hin und Her zum Stand der Zollgespräche zwischen den USA und China hält die Börsen in Atem.

21.11.2019 - 12:25:26

Börse in Frankfurt - Dax dämmt Verluste ein - Unsicherheit im Handelsstreit. Bis zur Mittagszeit gab der deutsche Leitindex Dax am Donnerstag um 0,20 Prozent auf 13.131,44 Punkte nach. Er erholte sich damit aber weitgehend von seinen frühen Verlusten.

Vor zwei Tagen noch war er - von wachsenden Hoffnungen auf eine baldige Einigung zwischen den USA und China getrieben - in Richtung seines Rekordhochs aus dem Januar 2018 geklettert. Damals hatte der deutsche Leitindex knapp unter 13.600 Punkten erreicht, nun kämpft er wieder um die Marke von 13.100 Punkten.

Der MDax verlor zur Mittagszeit 0,69 Prozent auf 27.027,94 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte 0,22 Prozent ein.

Die Stimmung der Anleger schwankt angesichts immer neuer Meldungen zum Handelsstreit, wobei aktuell wieder die Unsicherheit dominiert. Nach Medienberichten am Mittwochabend, dass das in Aussicht gestellte erste Teilabkommen im Zollkonflikt womöglich doch nicht mehr in diesem Jahr getroffen wird, widersprach nun China. Es handle sich um Ungenauigkeiten in den Berichten, hieß es. Laut «Wall Street Journal» hat China außerdem die US-Unterhändler zu weiteren Gesprächen eingeladen.

Unternehmensseitig fielen im Dax die Infineon-Aktien auf, die unter anderem von negativen Vorgaben aus den USA und Asien belastet wurden. Sie verringerten ihre morgendlichen Verluste aber auf 1,1 Prozent. «Außerdem sind die Entwicklungen in den Handelsgesprächen für die Münchener stets ein besonderes Thema», sagte ein Händler. Zudem erholten sich die Autowerte wieder, wobei die Anteile von Daimler mit plus 2,5 Prozent die Index-Spitze eroberten.

Sonst standen am deutschen Markt vor allem Werte aus der zweiten und dritten Börsenreihe im Blick. So brachen die Anteile von Thyssenkrupp um etwas mehr 10 Prozent ein und waren damit Schlusslicht im MDax. Das Management strich nach einem weiteren Verlustjahr die Dividende für 2018/19.

Eine Abstufung und eine weitere negative Analystenstudie setzte den Aktien von Aurubis zu, die als zweitschwächster MDax-Wert 3,5 Prozent einbüßten. Die Privatbank Hauck & Aufhäuser strich ihre Kaufempfehlung für die Papiere der Kupferhütte. Die US-Investmentbank Goldman Sachs bekräftigte zudem ihr Verkaufsurteil nach einer Investorenveranstaltung für die Edelmetall- und Bergbaubranche.

Von Goldman zum Kauf empfohlen, gewannen an der Index-Spitze die Papiere des Autozulieferers Hella knapp 2 Prozent. Dass der Forschungschef von Morphosys, Markus Enzelberger, Ende Februar 2020 zurücktreten und das Unternehmen verlassen wird, belastete die Aktie des Antikörper-Spezialisten mit 1,1 Prozent.

Als Favorit im SDax gewannen die Titel von Heideldruck indes 4,3 Prozent. Der Druckmaschinenhersteller verkaufte im Zuge seiner Rückbesinnung aufs Kerngeschäft den Bereich Hi-Tech Coatings für Lacke in der Verpackungs-, Etiketten- und Druckindustrie. Zudem wurde eine strategische Partnerschaft mit dem Käufer, der Innovative Chemical Products Group, bekannt gegeben.

@ dpa.de

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