Deutschland, Frankfurt/Main

Frankfurt / Main - Am deutschen Aktienmarkt sind die Blicke nach unten gerichtet.

18.08.2017 - 10:10:35

Börse in Frankfurt - Dax weiter im Rückwärtsgang nach Vortagsverlusten. Der Dax knüpfte zu Wochenschluss an seine Verluste vom Donnerstag an und fiel in den ersten Handelsminuten um gut 1 Prozent auf 12 085,76 Punkte.

Neben der Terrorangst nach dem Anschlag in Barcelona wirkte sich dabei auch die Unsicherheit um die Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump belastend aus.

Die dreitägige Erholungsrally, die den Leitindex bis Mittwoch noch an die 12 300 Punkte herangeführt hatte, liegt damit vorerst wieder bei den Akten. Die negative Richtung wird von der Wall Street vorgegeben, wo der Leitindex Dow Jones Industrial am Vorabend den größten Tagesverlust seit drei Monaten erlitten hat. «Das Vertrauen scheint allmählich zu schwinden», schrieb der Analyst Michael Hewson von CMC Markets mit Blick auf die Politik von Trump. Investoren stellten sich die Frage, ob er überhaupt noch etwas von dem erreicht, was er einst angekündigt hatte.

Auch die Indexkollegen des Dax waren auf Talfahrt. Für den MDax der mittelgroßen deutschen Werte ging es um 0,59 Prozent auf 24 753,71 Punkte bergab, und der Technologiewerte-Index TecDax büßte 0,97 Prozent auf 2248,15 Zähler ein. Auch der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um nahezu 1 Prozent nach.

Unternehmensmeldungen blieben am Freitag rar. Im Dax kamen die Lufthansa-Aktien deutlich mit 1,72 Prozent unter Druck. Der Terroranschlag hinterließ europaweit in der Reise- und Freizeitbranche seine Spuren. «Barcelona ist eines der beliebtesten Reiseziele Europas. Der Anschlag erinnert fatal an den in Nizza vor einem Jahr», sagte ein Händler.

Deutlich nach unten ging es europaweit außerdem im Finanzsektor, der am Vortag schon zur Schwäche geneigt hatte. Die Aktie der Deutschen Bank fiel um weitere 1,63 Prozent und jene der Commerzbank um 0,75 Prozent. Händler verwiesen darauf, dass der Sektor in einem unsicheren Marktumfeld besonders leide. Auch sorge man sich vermehrt um das Versprechen von Trump, in den USA für gelockerte Finanzmarktregeln zu sorgen.

Ansonsten zog die Stada-Aktie wegen des Übernahmeangebots der Finanzinvestoren Bain und Cinven weiter die Aufmerksamkeit auf sich. Eine Kreise-Meldung, wonach Großaktionär Paul Singer vor dem Fristablauf seine Zustimmung signalisiert haben soll, trieb die Aktien an der Max-Spitze um 1,84 Prozent nach oben. Noch bleibt aber unklar, ob der zweite Anlauf von Erfolg gekrönt ist.

@ dpa.de

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