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FRANKFURT - Kurz vor Ende seiner Amtszeit zieht EZB-Präsident Mario Draghi noch einmal alle Register - zum Leidwesen von Sparern und Banken: Höhere Strafzinsen für Banken, frische Milliarden für Anleihenkäufe und ein auf unbestimmte Zeit zementiertes Zinstief.

12.09.2019 - 17:17:45

Mit allen Mitteln gegen Konjunkturschwäche. Mit dem am Donnerstag beschlossenen gewaltigen Maßnahmenpaket stemmt sich die Europäische Zentralbank (EZB) gegen die Konjunkturschwäche.

FRANKFURT - Kurz vor Ende seiner Amtszeit zieht EZB-Präsident Mario Draghi noch einmal alle Register - zum Leidwesen von Sparern und Banken: Höhere Strafzinsen für Banken, frische Milliarden für Anleihenkäufe und ein auf unbestimmte Zeit zementiertes Zinstief. Mit dem am Donnerstag beschlossenen gewaltigen Maßnahmenpaket stemmt sich die Europäische Zentralbank (EZB) gegen die Konjunkturschwäche.

Trump: EZB schwächt Euro zu Lasten von US-Exporten ab

WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat der Europäischen Zentralbank (EZB) vorgeworfen, den Euro zu Lasten der US-Exportwirtschaft zu schwächen. "Sie versuchen erfolgreich, den Euro gegen den sehr starken Dollar abzuwerten, was den US-Exporten schadet", schrieb Trump am Donnerstag auf Twitter. Er forderte die US-Notenbank erneut dazu auf, den Leitzins zu senken. Mit Blick auf die Europäer meinte Trump: "Sie werden dafür bezahlt, Geld zu leihen, während wir Zinsen bezahlen!" Die EZB hatte zuvor den Strafzins für Bankeinlagen von 0,4 Prozent auf 0,5 Prozent verschärft. Den Leitzins im Euroraum hielt die EZB auf dem Rekordtief von null Prozent.

Kreise: Trump-Berater denken über vorläufigen Deal mit China nach

FRANKFURT - Hochrangige Berater von US-Präsident Donald Trump denken unterrichteten Kreisen zufolge über einen übergangsweisen Deal im Handelsstreit mit China nach. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag mit Bezug auf mehrere informierte Personen. Die Überlegung sehen vor, neue Strafzölle auf chinesische Waren zeitlich zu verschieben oder rückgängig zu machen, wenn China im Gegenzug zu Zugeständnissen bereit ist. Dabei soll es um den Umgang mit geistigem Eigentum und den Kauf landwirtschaftlicher US-Güter durch China gehen.

ROUNDUP 6: USA und China gehen im Handelskrieg aufeinander zu

WASHINGTON/PEKING - Die US-Regierung will die für Anfang nächsten Monats angekündigte Anhebung der Strafzölle auf chinesische Importe im Umfang von 250 Milliarden US-Dollar um zwei Wochen auf Mitte Oktober verschieben. Das kündigte US-Präsident Donald Trump am Mittwochabend (Ortszeit) als "Geste des guten Willens" auf Twitter an. Auf Bitten des chinesischen Vize-Premiers Liu He und angesichts der Tatsache, dass die Volksrepublik am 1. Oktober ihr 70-jähriges Bestehen feiere, sei vereinbart worden, die geplante Anhebung der Zölle für diese Tranche vom 1. auf den 15. Oktober zu verschieben.

ROUNDUP: Britische Regierung veröffentlicht Szenarien für No-Deal-Brexit

LONDON/BRÜSSEL - Mega-Staus und Mangel an Lebensmitteln: Auf Druck des Parlaments hat die britische Regierung ein internes Papier zu den möglichen Folgen eines ungeregelten Brexits veröffentlicht. Das am Mittwochabend publik gemachte "Yellowhammer"-Dokument war bereits vergangenen Monat an die Presse durchgesickert und enthält Prognosen darüber, was bei einem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ohne Abkommen passieren dürfte. Für Aufsehen sorgt besonders, dass der Titel offenkundig entschärft wurde.

Visegrad-Staaten für baldige EU-Erweiterung auf dem Balkan

PRAG - Tschechien, Polen, Ungarn und die Slowakei haben sich für eine zügige EU-Erweiterung auf dem Balkan ausgesprochen. Die vier sogenannten Visegrad-Staaten verabschiedeten am Donnerstag auf einem Gipfeltreffen mit Vertretern der Region in Prag eine entsprechende Deklaration. Die EU-Erweiterung sei das effektivste Mittel, um Sicherheit, Demokratie und Prosperität zu fördern, sagte der tschechische Ministerpräsident Andrej Babis. "Sicherheit auf dem Westbalkan bedeutet Sicherheit für Europa", betonte der Gründer der populistischen Partei ANO. Der 65-Jährige hofft nach eigener Aussage, dass im Herbst Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Nordmazedonien aufgenommen werden können.

USA: Inflation schwächt sich überraschend etwas ab

WASHINGTON - Die Inflation in den USA ist im August überraschend etwas gesunken. Die Verbraucherpreise legten gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,7 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Im Vormonat hatte die Rate noch 1,8 Prozent betragen und Ökonomen hatten mit einer unveränderten Inflationsrate gerechnet.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinken stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend stark gesunken. In der vergangenen Woche fiel sie um 15 000 auf 204 000, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit 215 000 Erstanträgen gerechnet.

Frankreichs Parlament soll bis Mitte 2020 über Rentenreform abstimmen

PARIS - Bei der geplanten großen Rentenreform in Frankreich strebt die Regierung eine Parlamentsabstimmung vor der Sommerpause 2020 an. Das sagte Premierminister Édouard Philippe am Donnerstag in Paris. Zur Vorbereitung des politisch heiklen Vorhabens sind bis Ende dieses Jahres Gespräche mit Sozialpartnern und Bürgern geplant. Das Projekt gilt als wichtigste Sozialreform in der noch bis 2022 dauernden Amtszeit von Präsident Emmanuel Macron.

Türkische Notenbank senkt Leitzins erneut kräftig

ANKARA - Die türkische Notenbank hat ihren Leitzins trotz einer hohen Inflation weiter stark gesenkt. Der Zins für einwöchiges Notenbankgeld sei von 19,75 Prozent auf 16,50 Prozent reduziert worden, teilte die Zentralbank am Donnerstag in Ankara mit. Bereits Ende Juli hatte die Notenbank eine starke Zinssenkung um 4,25 Prozentpunkte vorgenommen.

IEA warnt Opec vor riesigem Ölüberschuss

PARIS - Die Internationale Energieagentur IEA sieht auf den Ölmarkt im kommenden Jahr einen gewaltigen Angebotsüberschuss zukommen. Infolge einer stark steigenden Produktion außerhalb der Opec-Staaten werde die Nachfrage nach Rohöl des Ölkartells deutlich zurückgehen, teilte die IEA am Donnerstag in Paris mit. Konkret werde die Nachfrage nach Opec-Öl im ersten Halbjahr 2020 1,4 Millionen Barrel je Tag unter der Produktion der Opec-Länder im August liegen.

ROUNDUP: Deutsche Inflation schwächt sich wie erwartet ab

WIESBADEN - Die Inflation in Deutschland hat sich im August deutlich abgeschwächt. Die Verbraucherpreise lagen um 1,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. Die Wiesbadener Behörde bestätigte am Donnerstag wie von Analysten erwartet ihre Ende August veröffentlichten vorläufigen Zahlen zur Inflation. Im Juli hatte die Teuerungsrate noch bei 1,7 Prozent gelegen. Von Juli auf August 2019 sanken die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent.

Auch Ifo erwartet schrumpfende Wirtschaft im dritten Quartal

MÜNCHEN - Auch das Ifo-Institut rechnet mit einer weiter schrumpfenden Wirtschaftsleistung im Sommerquartal 2019 - und zwar in der Größenordnung wie im Frühjahr von minus 0,1 Prozent zum Vorquartal. "Eine leichte Erholung im vierten Quartal und die starken plus 0,4 Prozent aus dem ersten Vierteljahr dürften dann plus 0,5 Prozent für das Gesamtjahr bedeuten", berichtete das Institut am Donnerstag in München.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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