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Cofinpro AG

Frankfurt - In der Bankenbranche gibt es ein klares Bekenntnis f?r einen gr?nen Wandel.

13.01.2021 - 12:07:42

Studie zur EU-Taxonomie: Banken sind bereit f?r einen gr?nen Wandel / Rechtzeitige Umsetzung in engem Zeitrahmen gro?e Herausforderung f?r Branche. Rund sechs von zehn Instituten besch?ftigen sich bereits intensiv mit der neuen EU-Taxonomie oder ber?cksichtigen das Thema in ihrer Strategie.

Frankfurt - In der Bankenbranche gibt es ein klares Bekenntnis f?r einen gr?nen Wandel. Rund sechs von zehn Instituten besch?ftigen sich bereits intensiv mit der neuen EU-Taxonomie oder ber?cksichtigen das Thema in ihrer Strategie. Und in jedem dritten Institut sind die Umwelt-Richtlinien in der Beobachtungs- und Analysephase. Damit haben mehr als 90 Prozent das gr?ne Regelwerk auf ihrer Watchlist. Mit dem neuen Klassifikationssystem verbinden die Banken auch wirtschaftliche Hoffnungen. Allerdings stellt die rechtzeitige Umsetzung die Branche vor Herausforderungen. Das sind Ergebnisse der Studie "EU-Taxonomie: Regeln f?r die gr?ne Zukunft", die von der auf Finanzdienstleister spezialisierten Unternehmensberatung Cofinpro gemeinsam mit der V?B-Service GmbH durchgef?hrt wurde.

"Die Mehrheit der Banken bekennt sich zum gr?nen Wandel und will die Chancen aus diesem Regulierungsprojekt nutzen", sagt Cofinpro-Vorstand Gerald Prior. "Mit der Taxonomie gibt die Europ?ische Union einen festen Rahmen vor, um Kapitalstr?me in umweltfreundliche Bahnen zu lenken und das Wirtschaftsleben nachhaltiger zu gestalten. Der Regulierer setzt daf?r auch einen zeitlichen Rahmen: Ende 2021 muss Phase 1 dieses verbindlichen Klassifikationssystems umgesetzt sein."

Der Zeitrahmen zwingt zu schnellem Handeln. Nur jeder zehnte Studienteilnehmer geht davon aus, dass die Taxonomie-Verordnung im ersten Schritt innerhalb eines halben Jahres umgesetzt werden kann, 41 Prozent avisieren einen Zeitraum von zw?lf Monaten. Rund die H?lfte rechnet also damit, in Terminschwierigkeiten zu geraten.

Die Effekte aus der Taxonomie-Umsetzung bewerten die Studienteilnehmer mehrheitlich optimistisch. Neben dem erwarteten Imagegewinn f?r die Institute werden auch neue Kundengruppen und die Entwicklung innovativer Finanzprodukte genannt, die wiederrum zu einer Absatzsteigerung sowohl im Kredit- wie auch im Wertpapierbereich f?hren sollte. Die EU-Taxonomie steht damit auch im Einklang mit wirtschaftlichen Hoffnungen: Zwei von drei Banken glauben, dass sich die neue Verordnung positiv auf ihr Gesch?ftsmodell auswirken wird. Ein strategisches Potenzial f?r ihr Institut erkennen 72 Prozent der Befragten.

Die EU strebt mit der Taxonomie unter anderem verbindliche Standards und ein Ende des sogenannten Greenwashings an. Bez?glich der Standards sind sich die Studienteilnehmer einig: 85 Prozent gehen davon aus, dass f?r die Finanzierung gr?ner Projekte bzw. Unternehmen oder die Ausgabe von Green Bonds k?nftig einheitliche Regeln anwendbar sind. Beim Thema Greenwashing herrscht hingegen Skepsis. Mehr als jeder zweite Experte glaubt, dass auch in Zukunft Unternehmen sich oder ihre Produkte mit einem gr?nen Image schm?cken k?nnen, obwohl dies nicht gerechtfertigt ist. Ein positiver Impact wird trotzdem erwartet: Drei von vier gehen davon aus, dass dank der EU-Taxonomie Kapitalstr?me in nachhaltige Aktivit?ten gelenkt werden.

"Dem Finanzsektor wird bei den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu Recht eine Schl?sselrolle zugeschrieben. Banken und Investoren haben mit der bewussten und zielgerichteten Steuerung von Geldstr?men einen enormen Einfluss auf die nachhaltige Transformation der Gesamtwirtschaft und vieler gesellschaftlicher Rahmenbedingungen. Kernst?ck des EU-Aktionsplans f?r Nachhaltigkeit ist die Etablierung eines einheitlichen Klassifikationssystems, um den Grad der ?kologischen Nachhaltigkeit einer Investition messen zu k?nnen", sagt Dr. Stefan Hirschmann, Mitglied der Gesch?ftsleitung der V?B-Service GmbH. Der Bankenexperte r?t zu einer zeitnahen Umsetzung der Anforderungen, da "die Taxonomie schrittweise in die EU-Rechtsvorschriften integriert wird. Eine intensive Auseinandersetzung mit dieser Regularie ist deshalb unumg?nglich."

Die Cofinpro-Studie "EU-Taxonomie: Regeln f?r die gr?ne Zukunft" wurde im November 2020 gemeinsam mit der der V?B-Service GmbH durchgef?hrt. 158 Experten von Finanzdienstleistern, mehr als die H?lfte davon F?hrungskr?fte, nahmen an der Umfrage teil. Die komplette Studie steht hier zum Download bereit:

https://www.cofinpro.de/medien/studie/eu-taxonomie

?ber Cofinpro ( http://www.cofinpro.de/ )

Cofinpro unterst?tzt Deutschlands f?hrende Finanzdienstleister bei der Verbesserung von Gesch?ftsprozessen. Zu den Kunden z?hlen gro?e Privatbanken, Landesbanken und der genossenschaftliche Sektor sowie die f?hrenden Kapitalverwaltungsgesellschaften. Gegr?ndet 2007 als mitarbeitergetragene Aktiengesellschaft besch?ftigt die Unternehmensberatung inzwischen rund 200 Bank- und Technologieexperten. Das Haus hat 2020 zum zehnten Mal in Folge vom Great Place to Work? Institut die Auszeichnung als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands erhalten.

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corpNEWSmedia Claudia Th?ring Redaktion Tel.: +49 (0) 40 207 6969 82 E-Mail: mailto:claudia.thoering@corpnewsmedia.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/104351/4810649 Cofinpro AG

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