Italien, Deutschland

FRANKFURT - Im Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) gab es laut informierten Kreisen großen Widerstand gegen die Wiederaufnahme der Nettoanleihekäufe.

12.09.2019 - 18:50:25

Kreise: Großer Widerstand im EZB-Rat gegen neue Anleihekäufe. So habe sich der Chef der französischen Notenbank, Francois Villeroy de Galhau, der ablehnenden Haltung von Bundesbankpräsident Jens Weidmann angeschlossen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf EZB-Vertreter, die nicht genannt werden wollen. Zudem hätten sich auch Vertreter der Notenbanken der Niederlande, Österreichs und Estlands auf die Seite der Abweichler gestellt. Im Direktorium der EZB waren laut dem Bericht Sabine Lautenschläger aus Deutschland und Benoit Coeure aus Frankreich gegen die Wiederaufnahme der Käufe.

Mit einer Neuauflage von Wertpapierkäufen will die EZB die lahmende Konjunktur anschieben. Ab 1. November sollen monatlich 20 Milliarden Euro in den Erwerb von Anleihen gesteckt werden. EZB-Präsident Mario Draghi hat auf der Pressekonferenz eingeräumt, dass die Entscheidung umstritten gewesen sei. Es sei jedoch eine eindeutige Mehrheit gewesen und es habe daher keine Abstimmung stattgefunden.

Allerdings repräsentieren allein die Vertreter Deutschlands, Frankreich und der Niederlande mehr als die Hälfte der Wirtschaftsleistung und der Bevölkerung der Eurozone. Einen so großen Widerstand habe es in den acht Jahren Amtszeit von Draghi noch nicht gegeben, heißt es in dem Bericht.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Versicherer rechnen mit erneutem Rückgang von Wohnungseinbrüchen. Davon sei nach dem Verlauf der versicherten Einbrüche im ersten Halbjahr 2019 auszugehen, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) der Deutschen Presse-Agentur mit. BERLIN - Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland könnte nach Einschätzung der Versicherer das vierte Jahr in Folge zurückgehen. (Boerse, 21.09.2019 - 12:17) weiterlesen...

SPD warnt vor Verzögerung bei neuer EU-Kommission. Diese Information des "Spiegel" bestätigte der Chef der SPD-Europaabgeordneten, Jens Geier, der Deutschen Presse-Agentur. Er warnte vor "Verzögerungen und massiven Beeinträchtigungen" vor der Bestätigung der neuen Kommission und kritisierte den Auswahlprozess. BRÜSSEL - Im Europaparlament gibt es Vorbehalte gegen neun der 26 Kandidaten für die neue EU-Kommission unter Ursula von der Leyen. (Wirtschaft, 21.09.2019 - 12:17) weiterlesen...

Devisen: Euro bleibt in New York unter druck. Zuletzt wurden für die Gemeinschaftswährung 1,1018 US-Dollar bezahlt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1030 (Donnerstag: 1,1067) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9066 (0,9036) Euro gekostet. NEW YORK - Der Euro hat am Freitag im New Yorker Handel weiter unter Druck gestanden. (Boerse, 20.09.2019 - 21:26) weiterlesen...

Aktien Europa Schluss: Kurse ziehen nach Verfallstermin an. Der bis zum Mittag lethargische EuroStoxx 50 stieg bis auf 3578 Punkte, was den höchsten Stand seit gut vier Monaten bedeutete. PARIS/LONDON - Europas wichtigste Börsen haben am Freitag nach dem großen Verfall an den Terminbörsen etwas Fahrt aufgenommen. (Boerse, 20.09.2019 - 18:35) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs gerät unter Druck. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1009 US-Dollar. Am Morgen war sie noch zeitweise bis auf 1,1068 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1030 (Donnerstag: 1,1067) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9066 (0,9036) Euro. FRANKFURT - Der Euro ist am Freitag unter Druck geraten. (Boerse, 20.09.2019 - 17:06) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,1030 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1030 (Donnerstag: 1,1067) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9066 (0,9036) Euro. FRANKFURT - Der Kurs des Euro ist am Freitag gefallen. (Boerse, 20.09.2019 - 16:12) weiterlesen...