Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Deutschland, Volkswirtschaft

FRANKFURT - Hochwasser birgt nach Angaben von Forschern die Gefahr, dass Schadstoffe aus Flüssen auf Felder getragen werden.

30.07.2021 - 15:15:29

Hochwasser kann Schadstoffe aus Flüssen auf Felder spülen. Auf dem Grund der Gewässer könnten sich Umweltverschmutzungen aus Jahrzehnten ablagern, zum Beispiel aus Bergbau- oder Industrieabwässern, teilte die Frankfurter Goethe-Universität am Freitag mit. In Überschwemmungsgebieten könnten die Schadstoffe Ackerpflanzen, Weidetiere und Menschen belasten, erklärt ein internationales Wissenschaftsteam in einer Übersichtsarbeit zu Hochwasserereignissen auf der ganzen Welt. Die Arbeit ist im "Journal of Hazardous Materials" erschienen und unter Federführung der Goethe-Universität Frankfurt entstanden.

Die Schadstoffe in Altsedimenten der Flüsse seien "chemische Zeitbomben" wie zum Beispiel Schwermetalle oder schwer abbaubare Dioxine und dioxin-ähnliche Verbindungen, erklärte die Uni. Diese Ablagerungen könnten bei Hochwasserereignissen in den industriell geprägten Regionen Europas, Nordamerikas und Asiens infolge der hohen Fließgeschwindigkeiten aufgewühlt werden. Dabei würden die in ihnen gebundenen Schadstoffe freigesetzt und kontaminierten Überflutungsgebiete. So entstünden auch Gefahren für die Trinkwassergewinnung.

Mitautor Henner Hollert, Professor für Umwelttoxikologie an der Frankfurter Goethe-Universität, forderte, die langfristigen Folgen durch die Altlasten müssten in den Blick genommen werden. "So müssen wir zum Beispiel unbedingt die landwirtschaftlich genutzten Überflutungsgebiete auf Fluss-spezifische Schadstoffe untersuchen, damit diese nicht in Form von Fleisch und Milchprodukten auf unseren Tellern landen", wird Hollert zitiert. Auch die aktuellen Hochwasserereignisse in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen würden von Wissenschaftlern der Goethe-Universität in Kooperation mit weiteren Hochschulen untersucht.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Umweltschützer kritisieren Treibstoff-Subvention für EU-Fischer. Durch diese Subventionen für Treibstoff kommen in der Union laut einer am Montag veröffentlichten Untersuchung der Organisation jährliche Beträge zwischen 759 Millionen und 1,5 Milliarden Euro zusammen. Dadurch werde auch der Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen mitfinanziert. "Diese Steuererleichterungen der EU verschlimmern nicht nur die Überfischung und gefährden die Gesundheit der Meere", teilte Rebecca Hubbard, Programmdirektorin von Our Fish, mit. Diese Steuerpolitik heize auch den Klimawandel an, dessen Auswirkungen Kleinfischer weiter benachteiligten. BRÜSSEL - Die Umweltschutz-Kampagne Our Fish kritisiert Steuerbefreiungen für Kraftstoff in der Fischerei in der EU. (Wirtschaft, 20.09.2021 - 14:01) weiterlesen...

WAHL: Bundesregierung weiter besorgt über Hungerstreik von Klima-Aktivisten. "Solche gesundheitsgefährdenden Aktionen wie dieser Hungerstreik, wie die Androhung, nichts mehr zu trinken, müssen einem doch Sorgen bereiten um die beteiligten jungen Menschen", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag. Er hoffe, dass es nicht "zum Äußersten dieser Ankündigungen" kommen werde. BERLIN - Die Bundesregierung hat sich besorgt über den andauernden Hungerstreik der Klima-Aktivisten am Berliner Reichstag geäußert. (Wirtschaft, 20.09.2021 - 13:58) weiterlesen...

Vorfahrt für Elektro-Taxis am Hamburger Flughafen. HAMBURG - Elektro-Taxis haben am Hamburger Flughafen ab sofort Vorfahrt. So sind die zwei jeweils ersten Plätze an den beiden Einstiegszonen am Airport nun für rein elektrisch betriebene Taxis reserviert, wie der Flughafen am Montag mitteilte. Zudem erhalten Elektro-Taxis eine eigene Wartezone mit einer Schnellladestation, von der aus sie über eine eigene Spur an die Terminals kommen. Nach Angaben der Verkehrsbehörde gibt es in Hamburg derzeit rund 50 E-Taxis. Die Gesamtzahl der Taxis in der Hansestadt bezifferte der Senat zum 30. März auf 2864. Vorfahrt für Elektro-Taxis am Hamburger Flughafen (Boerse, 20.09.2021 - 13:57) weiterlesen...

Spahn für einheitliche Corona-Zugangsregeln zu Veranstaltungen. "Wir sollten hier zu einer gemeinsamen Linie kommen", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). Ideal wäre nach seinen Worten, wenn sich alle Länder auf das 2G-Modell als Option einigten. "Die Veranstalter könnten dann bundesweit selbst entscheiden, ob sie nur Geimpfte und Genesene einlassen, um im Gegenzug von anderen Schutzauflagen befreit zu werden." Forderungen nach einem festen Datum für ein Ende aller Corona-Auflagen erteilte die Bundesregierung vorerst eine Absage. BERLIN - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich für einheitliche Zugangsregeln für Veranstaltungen ausgesprochen - auch mit stärkerer Unterscheidung nach Geimpften und Ungeimpften. (Boerse, 20.09.2021 - 13:56) weiterlesen...

Inzidenz bei 71,0. Nachdem die 7-Tage-Inzidenz an sechs Tagen hintereinander gefallen war, stieg sie nun wieder leicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 71,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 70,5 gelegen, vor einer Woche bei 81,9. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 3736 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.19 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 5511 Ansteckungen gelegen. BERLIN - Der Abwärtstrend bei den Infektionszahlen ist vorerst gestoppt. (Wirtschaft, 20.09.2021 - 13:51) weiterlesen...

WAHL/Esken will nicht über Koalitionen spekulieren. Bis zur Wahl an diesem Sonntag werde die SPD um alle möglichen Stimmen werben, sagte Esken am Montag in Berlin. "Das ist jetzt unsere Aufgabe, das ist auch unser einziger Fokus", sagte sie. Die Frage, wer mit wem bei den Parteien dann Gespräche führe, werde nach Vorliegen des Wahlergebnisses besprochen - "erstmal unter uns und dann sicher gerne auch mit Ihnen", sagte Esken vor Journalisten. BERLIN - SPD-Chefin Saskia Esken hat Fragen zu Koalitionsszenarien nach der Bundestagswahl zurückgewiesen. (Wirtschaft, 20.09.2021 - 13:49) weiterlesen...