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FRANKFURT - Gründer in Deutschland haben für ihre Geschäftsideen erneut Rekordgelder von Investoren eingesammelt.

14.01.2020 - 06:21:24

Finanzierungsboom: Deutsche Start-ups werben Rekordgelder ein. 2019 erhielten Start-ups hierzulande 6,2 Milliarden Euro, zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Studie der Beratungsgesellschaft EY. Das waren nochmals 36 Prozent mehr als im Jahr zuvor (4,6 Mrd), als es ebenfalls einen Höchststand gegeben hatte. Auch die Zahl der Finanzierungsrunden stieg kräftig um 13 Prozent auf 704.

"Der Finanzierungsboom hält unvermindert an", sagte Hubert Barth, Vorsitzender der EY-Geschäftsführung in Deutschland. Etablierte Start-ups hätten kaum Probleme auch an große Summen für ihre Geschäftsideen zu kommen, etwa für Mobilitätsdienste, Softwarelösungen und Finanz-Apps. 2019 gab es 13 Deals mit mehr als 100 Millionen Euro Volumen - mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr, zeigt das Papier, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Am meisten Geld floss demnach in die Münchner Firma Flixmobility, die für ihre Fernbusse bekannt ist, das Reise-Start-up GetYourGuide, die Gebrauchtwagenplattform Frontier Car Group und die Online-Bank N26.

Start-ups sind auf Geld von Investoren angewiesen, da sie anfangs in der Regel keinen Gewinn schreiben. Fonds und große Firmen stecken Wagniskapital in verheißungsvolle Firmen in der Hoffnung, dass sich deren Geschäftsideen durchsetzen und ihnen üppige Profite bescheren.

Große Summen für deutsche Gründer kommen vor allem aus dem Ausland. "Finanzstarke und überwiegend international tätige Investoren aus den USA, Großbritannien sowie Asien sind insbesondere an sehr großen Transaktionen interessiert", sagte EY-Partner Peter Lennartz.

In Deutschland verteidigte die Gründerhochburg Berlin Platz eins. Start-ups dort sammelten allein 3,7 Milliarden Euro ein und damit knapp 60 Prozent aller Gelder hierzulande, so EY. Bayern mit dem Zentrum München und seinen Qualitäten bei Hightech habe aber aufgeholt und sich als zweiter deutscher Start-up-Standort etabliert.

@ dpa.de

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