Spanien, Italien

FRANKFURT - Europas Währungshüter wollen trotz verbesserter Konjunkturdaten bei ihrer ultralockeren Geldpolitik nicht zu früh vom Gas gehen.

24.05.2017 - 12:49:24

EZB-Vizepräsident: Lockere Geldpolitik nicht zu früh zurückfahren. "Wir müssen aufpassen, dass wir unsere Anreize nicht vorschnell zurückfahren", sagte der Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Vítor Constâncio, am Mittwoch in Frankfurt.

Weil die Wirtschaft wieder besser läuft und die Inflation anzieht - Hauptziel der EZB - mehren sich Forderungen, die Notenbank solle mit dem Einstieg in den Ausstieg aus ihrem Anti-Krisen-Kurs beginnen. Die EZB hat nicht nur den Leitzins im Euroraum auf das Rekordtief von null Prozent gesenkt, sondern pumpt über den Kauf von Staats- und Unternehmensanleihen Monat für Monat Milliarden in den Markt.

Die Währungshüter streben mittelfristig eine Teuerungsrate von knapp unter 2,0 Prozent an - weit genug entfernt von der Null-Marke. Denn dauerhaft niedrige Preise auf breiter Front gelten als Risiko für die Konjunktur: Unternehmen und Verbraucher könnten Investitionen aufschieben, in der Hoffnung, dass es bald noch billiger wird.

Zwar erhole sich die Konjunktur zunehmend, konstatierte Constâncio. Noch aber sehen die Währungshüter zu wenig Anzeichen dafür, dass das Anziehen der Inflation nachhaltig und selbsttragend ist. All das rechtfertige eine gewisse Vorsicht. Dennoch sei dem EZB-Rat "sehr bewusst, dass sich die wirtschaftliche Lage verbessert", versicherte Constâncio. "Und das wird selbstverständlich in unseren künftigen Entscheidungen berücksichtigt."

Das höchste Entscheidungsgremium der EZB kommt am 8. Juni zu seiner nächsten geldpolitischen Sitzung zusammen - dann ausnahmsweise nicht in Frankfurt, sondern in der estnischen Hauptstadt Tallinn.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Whiskey, Jeans und Co - EU-Zölle auf US-Produkte treten in Kraft. In der Nacht zum Freitag treten um Mitternacht die Vergeltungszölle auf US-Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter in Kraft. Damit reagiert die Europäische Union auf die von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte. Bei Importen in die USA werden seit Anfang Juli Zölle in Höhe von 25 Prozent bei Stahl und 10 Prozent bei Aluminium aus Europa fällig. BRÜSSEL - Im Handelsstreit mit den USA kommt die geschlossene Antwort der EU. (Wirtschaft, 21.06.2018 - 19:16) weiterlesen...

Aktien Europa Schluss: Deutliche Verluste wegen Handelssorgen. In der Pattsituation zwischen den USA und China zeichne sich keine Lösung ab, schrieb Analyst David Madden vom Broker CMC Markets UK. Zudem befürchteten Experten, dass US-Präsident Donald Trump als nächstes im Streit mit der EU auf eine Eskalation setze. PARIS/LONDON - Die anhaltenden Sorgen um einen weltweiten Handelskonflikt haben Europas Börsen am Donnerstag deutliche Verluste eingebrockt. (Boerse, 21.06.2018 - 18:55) weiterlesen...

Seehofer warnt Merkel vor Entlassung. "Wenn man mit dieser Begründung einen Minister entließe, der sich um die Sicherheit und Ordnung seines Landes sorgt und kümmert, wäre das eine weltweite Uraufführung. Wo sind wir denn?", erklärte Seehofer im Interview mit der "Passauer Neuen Presse" (Freitag). BERLIN - Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) davor gewarnt, ihn wegen eines Alleingangs im Asylstreit zu entlassen. (Wirtschaft, 21.06.2018 - 18:18) weiterlesen...

London legt Pläne für Aufenthaltsrecht von EU-Bürgern nach Brexit vor. Das Schicksal von Millionen von EU-Bürgern in dem Land war bislang eines der schwierigsten Themen in den Brexit-Verhandlungen. London und Brüssel waren sich im vergangenen Jahr grundsätzlich einig geworden. Nun hat London Details bekanntgegeben. LONDON - Die britische Regierung hat Pläne für das Aufenthaltsrecht von EU-Bürgern in Großbritannien nach dem Brexit vorgelegt. (Wirtschaft, 21.06.2018 - 18:02) weiterlesen...

Letztes Paket für Griechenland? - Scholz winkt mit Zinsgewinnen. Deutschland und die übrigen Europartner feilten am Donnerstag in Luxemburg an einem Paket aus Schuldenerleichterungen und einer letzten Auszahlung an Athen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz brachte dabei ins Gespräch, einen Teil der hohen Zinsgewinne aus den Hilfsprogrammen an Athen abzutreten. LUXEMBURG - Zum Abschluss der jahrelangen Rettungsprogramme kann Griechenland im Sommer noch einmal auf Milliardenhilfen hoffen. (Wirtschaft, 21.06.2018 - 17:23) weiterlesen...

Deutschland macht 2,9 Milliarden Gewinn mit Griechenland-Hilfe. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. BERLIN - Deutschland ist ein großer Profiteur der Milliardenhilfen zur Rettung Griechenlands und hat seit dem Jahr 2010 insgesamt rund 2,9 Milliarden Euro an Zinsgewinnen verdient. (Wirtschaft, 21.06.2018 - 17:00) weiterlesen...