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Spanien, Italien

FRANKFURT - Europas Währungshüter fordern nach ihren gewaltigen Corona-Nothilfen nun entschlossenes Handeln der Politik.

16.07.2020 - 17:03:58

Deutliche Worte von EZB-Chefin Lagarde vor dem EU-Gipfel. "Es ist wichtig, dass sich die Verantwortlichen in Europa schnell auf ein ehrgeiziges Paket einigen", mahnte die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, am Donnerstag in Frankfurt. Die Notenbank hoffe "sehr stark" auf eine Einigung auf das vorgeschlagene 750-Milliarden-Euro-Paket, um die Wirtschaftsentwicklung im Euroraum zu unterstützen.

am Donnerstag die EU-US-Datenschutzvereinbarung "Privacy Shield". Die Richter störten sich an den weitreichenden Zugriffsmöglichkeiten von US-Geheimdiensten auf die Daten der Europäer. Schrems wertete das Urteil als umfassenden Erfolg. Auch andere Datenschützer sehen die Rechte von EU-Bürgern dadurch gestärkt. Die Wirtschaft warnt vor Unsicherheiten.

ROUNDUP 2/Corona-Krise: Historischer Einbruch bei der Gewerbesteuer

BERLIN - Die Corona-Krise führt zu einem historischen Einbruch bei der Gewerbesteuer - der wichtigsten Einnahmequelle der Kommunen. "Die kommunalen Haushalte werden am Ende des Jahres so hohe Einbußen erleiden, wie wir sie noch nicht erlebt haben", sagte die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Städtetages, Verena Göppert, der Deutschen Presse-Agentur. "Die Gewerbesteuer ist in den vergangenen drei Monaten katastrophal eingebrochen."

ROUNDUP: 1,3 Millionen neue Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA

WASHINGTON - Die Coronavirus-Pandemie wirkt sich weiterhin merklich auf den Arbeitsmarkt in den USA aus. In der vergangenen Woche bis einschließlich 11. Juli stellten erneut 1,3 Millionen Menschen einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe, wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. Damit gab es nur rund 10 000 Anträge weniger als in der Vorwoche. Die anhaltend hohe Zahl zeigt, dass sich die größte Volkswirtschaft der Welt trotz Lockerungen der Corona-Auflagen immer noch in einer schweren Krise befindet. Die Neuanträge spiegeln die kurzfristige Entwicklung des Arbeitsmarkts wider.

USA: Philly-Fed-Index gibt wieder nach

PHILADELPHIA - Das Geschäftsklima in der US-Region Philadelphia hat sich im Juli wieder etwas eingetrübt, nachdem es sich zuvor von den Einbrüchen in der Corona-Krise erholt hatte. Der Indikator der regionalen Notenbank (Philly-Fed-Index) fiel auf 24,1 Punkte, nach 27,5 Punkten im Juni, wie die regionale Zentralbank am Donnerstag in Philadelphia mitteilte. Volkswirte hatten mit einem stärkeren Stimmungsdämpfer gerechnet und waren von einem Rückgang des Indikators auf 20,0 Punkte ausgegangen.

USA: Einzelhandel erholt sich weiter von Corona-Absturz

WASHINGTON - Der amerikanische Einzelhandel hat sich im Juni weiter von seinem Absturz in der Corona-Krise erholt. Die Umsätze der Branche lagen im Juni 7,5 Prozent höher als im Mai, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte, lagen d Analysten hatten nur einem Anstieg um 5,0 Prozent erwartet.

ROUNDUP: Europa sieht sich für mögliche zweite Corona-Welle gerüstet

BERLIN - Europa ist nach Einschätzung von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf eine mögliche zweite Corona-Welle vorbereitet. "Eine zweite Welle, die ausdrücklich nicht ausgeschlossen ist, wird nicht plötzlich kommen", sagte Spahn am Rande einer teils über Video organisierten Tagung der EU-Gesundheitsminister am Donnerstag in Berlin. "Sondern wenn, würden wir sie kommen sehen, dann nämlich, wenn wir testen und wachsam und aufmerksam sind", sagte Spahn. "Das sind wir in allen 27 Mitgliedstaaten."

ROUNDUP: Britischer Arbeitsmarkt trotz Corona-Krise überraschend stabil

LONDON - Der Arbeitsmarkt in Großbritannien hat sich trotz der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise unerwartet stabil gezeigt. In den drei Monaten bis Mai habe die Arbeitslosenquote unverändert bei 3,9 Prozent verharrt, teilte das Statistikamt ONS am Donnerstag in London mit. Volkswirte wurden von der Entwicklung überrascht. Sie hatten mit einem Anstieg der Quote auf 4,2 Prozent gerechnet.

ROUNDUP 2: Hongkong sperrt 'New-York-Times'-Journalisten aus - Risiko für Medien

HONGKONG - Hongkongs Behörden verweigern einem renommierten Korrespondenten und China-Experten der "New York Times" die Arbeitserlaubnis. Dem Australier Chris Buckley sei keine Erklärung dafür gegeben worden, berichtete die Zeitung. Die Entscheidung stieß am Donnerstag auf scharfe Kritik. Die in New York ansässige Journalistenorganisation Committee to Protect Journalists (CPJ) sah einen Verstoß gegen die wiederholt zugesagte Pressefreiheit in Hongkong. Die Entscheidung "untergräbt den freien Fluss der Informationen, die für den Erfolg Hongkong entscheidend ist".

ROUNDUP/Greta Thunberg und Luisa Neubauer appellieren an EU: 'Die Uhr tickt'

STOCKHOLM - Führende Klimaaktivistinnen um Greta Thunberg haben die Europäische Union zu klaren Maßnahmen gegen die drohende Klimakatastrophe aufgerufen. Die EU dürfe nicht länger so tun, als könne man die Klima- und Umweltkrise lösen, ohne sie als eigentliche Krise zu behandeln, erklärten Thunberg, ihre deutsche Fridays-for-Future-Mitstreiterin Luisa Neubauer und die beiden Belgierinnen Anuna de Wever und Adélaïde Charliér in einem am Donnerstag veröffentlichten Brief an die EU-Führung und die Staats- und Regierungschefs des Staatenbundes.

Ukraine setzt Banker Schewtschenko als neuen Zentralbankchef ein

KIEW - In der Ukraine übernimmt der Banker Kirill Schewtschenko den Posten des Zentralbankchefs. Das Parlament in Kiew stimmte am Donnerstag mit deutlicher Mehrheit für den von Präsident Wolodymyr Selenskyj vorgeschlagenen Kandidaten. Er wolle sich für die finanzielle Stabilität der Ukraine, die zu den ärmsten Ländern Europas zählt, einsetzen, sagte Schewtschenko bei seiner Vorstellungsrede. Der Zentralbankchef wird für sieben Jahre ernannt. Der 47 Jahre alte Banker arbeitet seit den 1990er Jahren für unterschiedliche ukrainische Geldinstitute.

Eurozone: Außenhandel erholt sich etwas von Corona-Einbruch

LUXEMBURG - Der Außenhandel der Euroländer hat sich im Mai etwas von dem drastischen Einbruch während der Corona-Krise erholt. Die Ausfuhren seien gegenüber April saisonbereinigt um 7,9 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mit. Die Einfuhren legten um 3,2 Prozent zu. Sowohl der Handelsüberschuss mit der restlichen Welt als auch der Handel zwischen den Euroländern legten zu, jedoch von sehr niedrigem Niveau aus.

ROUNDUP/Australien: Höchste Arbeitslosenquote seit mehr als zwei Jahrzehnten

CANBERRA - Die Corona-Pandemie hat die Arbeitslosigkeit in Australien auf den höchsten Stand seit Ende 1998 getrieben. Die Arbeitslosenquote sei im Juni im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozentpunkte auf 7,4 Prozent gestiegen, teilte die australische Statistikbehörde (ABS) am Donnerstag in Canberra mit. 992 300 Menschen waren demnach arbeitslos - 69 300 mehr als im Monat davor.

Frankreich: Inflation schwächt sich nicht so stark ab wie erwartet

PARIS - In Frankreich hat sich die Inflation im Juni abgeschwächt, aber nicht so stark wie bisher gedacht. Im Jahresvergleich seien die nach europäischer Methode ermittelten Verbraucherpreise (HVPI) um 0,2 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Insee am Donnerstag nach einer zweiten Schätzung mit. Damit wurde die erste Schätzung nach oben revidiert. In der ersten Erhebung hatte Insee nur eine Inflationsrate von 0,1 Prozent gemeldet und Analysten hatten eine Bestätigung erwartet.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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