Spanien, Italien

FRANKFURT - Europas Bankenaufseher drängen die Geldhäuser 2018 zum Abbau von Problemkrediten.

18.12.2017 - 11:33:24

EZB drängt Banken 2018 zu Fortschritten bei Abbau fauler Kredite. Die Bestände ausfallgefährdeter Darlehen ("Non-Performing Loans"/NPL) seien "bei vielen Instituten nach wie vor hoch, und dies kann sich letztlich negativ auf die Kreditvergabe der Banken an die Wirtschaft auswirken", stellte die EZB-Bankenaufsicht am Montag fest. Vor allem Südeuropas Banken hatten bis zuletzt mit ausbleibenden Kreditraten zu kämpfen.

Grundsätzlich hält die Europäische Zentralbank (EZB) die Geschäftsbanken im Euroraum für widerstandsfähig und stabil. Ein namentlich nicht genanntes Geldhaus fiel jedoch bei der Prüfung der Kapitalanforderungen durch. Das geht aus den Ergebnissen des regelmäßigen Überprüfungs- und Bewertungsprozesses ("Supervisory Review and Evaluation Process"/SREP) der EZB hervor.

Dabei legen die Aufseher individuelle Kapitalzuschläge für Banken fest - je nach Risiko. Im Schnitt lagen die Kapitalanforderungen in diesem Jahr bei 10,6 Prozent, nach 10,4 Prozent im vergangenen Jahr.

Ab dem nächsten Frühjahr müssen sich Europas Banken erneut einem großen Krisentest stellen: In parallelen Stresstests werden die Europäische Bankenaufsicht EBA und die EZB die Institute unter die Lupe nehmen. Die Ergebnisse sollen Anfang November veröffentlicht werden. Die EZB beaufsichtigt seit November 2014 die größten Bankengruppen im Euroraum direkt, derzeit sind das 119 Institute.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

ANALYSE-FLASH: Kepler Cheuvreux streicht BBVA von 'Least Preferred'-Liste. Die Einstufung lautet bei einem unveränderten Kursziel von 7,50 Euro weiterhin "Hold". Der Aktienkurs der spanischen Bank habe seit Jahresanfang um rund 10 Prozent nachgegeben, womit das Papier unter den auf der "Least Preferred"-Liste enthaltenen Werten seit seiner Aufnahme am besten abgeschnitten habe, schrieb Analyst Tobias Lukesch in einer am Freitag vorliegenden Studie. FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Aktie der BBVA von der Liste der "Least Preferred Stocks" gestrichen. (Boerse, 25.05.2018 - 10:33) weiterlesen...

Bewährungsprobe bestanden: Ökonomen zu 20 Jahren EZB. "Der größte Erfolg besteht darin, 20 Jahre lang eine stabile und verlässliche Währung bereitzustellen", sagte Ifo-Chef Clemens Fuest der Deutschen Presse-Agentur. Nach Einschätzung von Ökonomen hat die EZB ihre Bewährungsprobe in der weltweiten Finanzkrise und der anschließenden Euro-Schuldenkrise bestanden. Die beispiellose Geldflut der Notenbank ist allerdings umstritten. FRANKFURT - Volkswirte in Deutschland stellen der Europäischen Zentralbank (EZB) grundsätzlich ein gutes Zeugnis aus. (Wirtschaft, 25.05.2018 - 09:31) weiterlesen...

Iran vor dem Atomtreffen in Wien vorsichtig zuversichtlich. "Das Ziel des Expertentreffens in Wien ist zu sehen, ob und wie die Rechte Irans aus dem Atomabkommen auch nach dem Ausstieg der USA umgesetzt werden können", sagte Außenminister Mohamed Dschawad Sarif am Freitag. Er sei zuversichtlich, dass dies "zumindest nicht unmöglich" sei. Aber zunächst müsse man die Ergebnisse der Verhandlungen in Wien abwarten, so der iranische Chefdiplomat laut Nachrichtenagentur Ilna. WIEN - Vor dem Atomtreffen in Wien ist die iranische Regierung vorsichtig optimistisch. (Wirtschaft, 25.05.2018 - 09:27) weiterlesen...

EU einigt sich auf schärfere Kontrolle großer Bargeldtransfers. Nach Angaben der EU-Kommission einigten sich Vertreter der EU-Mitgliedstaaten am Mittwochabend mit Vertretern des EU-Parlaments auf neue Regeln, die es Kriminellen erschweren sollen, ihre Aktivitäten zu finanzieren. BRÜSSEL - Zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung wird es in der EU künftig schärfere Kontrollen großer Bargeldtransfers geben. (Wirtschaft, 25.05.2018 - 06:33) weiterlesen...

Neuer EU-Datenschutz tritt in Kraft - Mehr Rechte für Verbraucher. Nach zweijähriger Übergangsfrist müssen alle 28 EU-Staaten die sogenannte Datenschutzgrundverordnung anwenden, die die Verarbeitung personenbezogener Daten durch Unternehmen, Vereine oder Behörden strenger regelt als bisher. Dadurch sollen die EU-Bürger die Hoheit über ihre Daten zurückgewinnen. BRÜSSEL - In der EU gilt ab sofort ein einheitlicher Datenschutz. (Boerse, 25.05.2018 - 05:47) weiterlesen...

EU-Finanzminister beraten über Mehrwertsteuern, Steueroasen, Banken. Unter anderem werden sie über mögliche Mehrwertsteuerermäßigungen für Online-Publikationen beraten. Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, es den Mitgliedsstaaten künftig freizustellen, ob sie den ermäßigten Mehrwertsteuer-Satz für Printmedien auch für elektronische Angebote anwenden. Die Bundesregierung und deutsche Verleger hatten schon lange auf eine Angleichung gedrängt. BRÜSSEL - Die EU-Finanzminister nehmen am Freitag (10.30 Uhr) in Brüssel eine ganze Reihe an Steuerthemen ins Visier. (Wirtschaft, 25.05.2018 - 05:47) weiterlesen...