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FRANKFURT - Die Zahl der Gegner einer Wiederaufnahme von Staatsanleihekäufen nimmt in der Europäischen Zentralbank (EZB) zu.

03.09.2019 - 18:05:24

EZB-Rat Müller spricht sich gegen die Wiederaufnahme von Anleihekäufen aus. Die aktuelle Wirtschaftslage rechtfertige keinen Neustart der Käufe, sagte Madis Müller, Chef der Notenbank Estlands, am Dienstag. Die wirtschaftliche Lage verschlechtere sich zwar. Es gebe aber keine Rezession und es bestünden keine Deflationsgefahren, die normalerweise Voraussetzung von Anleihekäufen seien.

Er könne sich jedoch mit Zinssenkungen anfreunden, sagte Müller. So wird an den Finanzmärkten erwartet, dass der Einlagensatz bereits auf der nächsten Sitzung am 12. September weiter gesenkt wird. Derzeit liegt der Satz bei minus 0,4 Prozent. Banken müssen also eine Art Gebühr bei der EZB zahlen, wenn sie Geld dort parken.

Zuvor hatten sich Bundesbankchef Jens Weidmann, der niederländische Notenbankchef Klaas Knot und Direktoriumsmitglied Sabine Lautenschläger ähnlich geäußert. Die genannten Geldpolitiker gehören eher zu den geldpolitischen Falken. Darunter versteht man Geldpolitiker, die sich im Zweifel für eine restriktivere Geldpolitik aussprechen. Die Erwartungen an eine merkliche Lockerung der Geldpolitik wurden zuletzt von anderen EZB-Vertretern geschürt. So hat Notenbankchef Mario Draghi zuletzt von einer immer schlechter werden Konjunktur gesprochen. Der finnische Notenbankchef Olli Rehn sprach unlängst davon, dass die Notenbank die Markterwartungen übertreffen solle.

@ dpa.de

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