Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

USA, Türkei

FRANKFURT - Die türkische Lira ist zur Wochenmitte erheblich unter Druck geraten.

08.09.2021 - 11:59:26

Türkische Lira unter Druck - Notenbank nimmt Kerninflation ins Visier. Sowohl gegenüber dem US-Dollar als auch zum Euro fiel die Währung am Mittwochvormittag um mehr als ein Prozent zurück. Für einen Dollar mussten zuletzt knapp 8,47 Lira gezahlt werden, ein Euro kostete rund 10 Lira.

Als Auslöser der Kursverluste nannten Beobachter Äußerungen des türkischen Notenbankchefs Sahap Kavcioglu. In einer Rede in Ankara thematisierte er die hohe Inflation von zuletzt gut 19 Prozent. Ein Teil des Anstiegs sei auf vorübergehende Entwicklungen zurückzuführen, die bald verschwinden würden, sagte Kavcioglu. Daher werde die Notenbank, wie es derzeit international üblich sei, besonderes Gewicht auf die weniger schwankungsanfällige Kerninflation (ohne Energie- und Lebensmittel) legen. Diese beträgt derzeit knapp 17 Prozent.

Grundsätzlich verschafft sich die Notenbank mit einer Fokussierung auf die niedrigere Kernteuerung mehr Spielraum, um die Wirtschaft mit einer lockeren Geldpolitik zu unterstützen. Allerdings leidet die türkische Währung sei langem unter der hohen Geldentwertung. Eine lockerere Linie der Zentralbank könnte der Lira zusätzlich schaden. Präsident Recep Tayyip Erdogan gilt seit langem als erklärter Gegner einer straffen Geldpolitik mit hohen Leitzinsen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

CDU-Abgeordneter fordert zeitlich begrenzten Export-Stopp für Bauholz. Die Bundesregierung will davon aber nichts wissen. BERLIN - Um Engpässen und massiven Preissteigerungen bei Bauholz in Deutschland entgegenzuwirken, hält der Thüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Weiler vorübergehende Exportbeschränkungen für notwendig. (Boerse, 26.09.2021 - 11:39) weiterlesen...

Aktien New York Schluss: Dow schafft trotz Turbulenzen Wochenplus. Die wichtigsten Aktienindizes bewegten sich am Freitag nur wenig. Nachdem der Leitindex Dow Jones Industrial am Montag noch deutlich unter den Sorgen um den chinesischen Immobilienriesen Evergrande gelitten hatte, sorgte am Mittwoch die US-Notenbank (Fed) für Erleichterung. Die Fed hält vorerst an ihrer sehr lockeren Geldpolitik fest. Damit schaffte der Dow auf Wochensicht einen Gewinn von 0,62 Prozent. NEW YORK - An der Wall Street haben die Anleger am Ende einer ereignisreichen Woche keine großen Sprünge mehr gewagt. (Boerse, 24.09.2021 - 22:30) weiterlesen...

USA setzen mit Verbündeten auf Indopazifik - Sorge wegen Rolle Chinas. "Als wir uns vor sechs Monaten trafen, gingen wir konkrete Verpflichtungen ein, um unsere gemeinsame und positive Agenda für einen freien und offenen Indopazifik-Raum voranzubringen", sagte Biden am Freitag zu Beginn des Treffens. "Heute kann ich mit Stolz sagen, dass wir ausgezeichnete Fortschritte machen." Mit Indopazifik ist eine Region vom Indischen bis zum Pazifischen Ozean gemeint. Die USA und andere Staaten sind besorgt über Chinas Handelspraktiken und den chinesischen Expansionsdrang im Indopazifik. WASHINGTON - Die USA, Indien, Australien und Japan wollen ihr Engagement im Indopazifik ausbauen und damit China die Stirn bieten. (Wirtschaft, 24.09.2021 - 21:38) weiterlesen...

Vereinbarung im Fall der Huawei-Finanzchefin erzielt. Die Seiten einigten sich auf den Deal am Freitag vor Gericht in New York. Meng sitzt seit Ende 2018 in Kanada fest. Die US-Behörden wollen den Antrag auf Auslieferung in die USA nun zurückziehen. Für Meng könnte mit dem Deal der Weg für die Rückkehr nach China freiwerden. NEW YORK - Das jahrelange US-Verfahren gegen Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou soll mit einer Vereinbarung mit dem amerikanischen Justizministerium beigelegt werden. (Boerse, 24.09.2021 - 21:20) weiterlesen...

US-Anleihen: Verluste - Große Notenbanken peilen geldpolitische Straffung an. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) fiel um 0,27 Prozent auf 132,02 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihe stieg bis auf 1,46 Prozent. Das ist der höchste Stand seit knapp drei Monaten. NEW YORK - US-Staatsanleihen haben am Freitag ihre Kursverluste der vergangenen Tage ausgeweitet. (Sonstige, 24.09.2021 - 21:19) weiterlesen...

Devisen: Schwache deutsche Konjunkturdaten belasten den Eurokurs. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1715 US-Dollar. Im asiatischen Geschäft hatte sie noch fast 1,1750 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1719 (Donnerstag: 1,1715) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8533 (0,8536) Euro. NEW YORK - Der Euro ist am Freitag im US-Handel unter Druck geblieben. (Boerse, 24.09.2021 - 21:01) weiterlesen...