Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

FRANKFURT - Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, hat vor einer voreiligen Rückführung stattlicher Konjunkturhilfen gewarnt.

19.02.2021 - 11:59:29

EZB-Präsidentin Lagarde fürchtet Staatsschulden durch Pandemie nicht. Ihre größte Angst sei nicht, dass die Europäische Union einen Schuldenberg anhäufe, sondern dass die Regierungen "brutal" Jobgarantien und Einkommensunterstützung zurückziehen könnten, bevor die Zeit reif dafür sei, sagte Lagarde am Donnerstagabend im Gespräch mit dem Fernsehsender CNN. Solche Programme müssten "schrittweise" und mit Sorgfalt gelockert werden.

Die Regierungen in Europa unterstützten die Wirtschaft in der Pandemie mit riesigen Hilfszahlungen. Die europäischen Staats- und Regierungschefs verabschiedeten außerdem ein Konjunkturpaket in Höhe von 1,8 Billionen Euro und ein Budget, um die Volkswirtschaften der Eurozone zu stärken. Die EZB unterstützt die Wirtschaft durch eine extrem lockere Geldpolitik. Die EZB sei "auf lange Sicht dabei", sagte Lagarde.

Lagarde erwartet, dass die Wirtschaft ihr Niveau von vor der Krise etwa Mitte 2022 erreichen wird. Diese Prognose hänge aber stark von der Entwicklung der Impfungen ab. "Wir haben Impfstoffe - jede Woche mehr, was gut ist", sagte Lagarde. "Es wird aber noch eine Weile dauern, bis wir Herdenimmunität haben, die aber nicht zufriedenstellend sein wird, weil wir die Varianten haben."/jsl/bgf/

stk

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Kinderbonus und Steuern - Bundestag will neue Corona-Hilfen absegnen. Familien, Geringverdienern, Restaurants und Unternehmen mit Verlusten will die Bundesregierung jetzt unter die Arme greifen. Die große Koalition hat zwei Pakete geschnürt, die am Freitag im Bundestag beschlossen werden sollen. Doch Opposition und Wirtschaft ist das nicht genug. BERLIN - Lockdown, Maskentragen, Homeoffice - die anhaltenden Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie zehren nicht nur an den Nerven, sie kosten Bürger und Unternehmen oft auch viel Geld. (Wirtschaft, 26.02.2021 - 06:42) weiterlesen...

CDU-Haushaltsexperte Rehberg: Schuldenbremse auch 2022 aussetzen. "Wir werden die Schuldenbremse auch 2022 aussetzen müssen, weil die enorme Lücke, die pandemiebedingt zwischen gesunkenen Steuereinnahmen und erhöhten Ausgaben entstanden ist, anders als durch noch mehr Neuverschuldung nicht zu schließen ist", sagte der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion der "Rheinischen Post" (Freitag). BERLIN - Der CDU-Haushaltsexperte Eckhardt Rehberg geht davon aus, dass die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse auch im kommenden Jahr ausgesetzt werden muss. (Wirtschaft, 26.02.2021 - 05:53) weiterlesen...

Bundestag will Hilfspaket für Familien und Unternehmen beschließen. Unter anderem sollen Familien mit Kindern wie im vergangenen Jahr einen Bonus als Zuschuss zum Kindergeld bekommen. Die einmalig 150 Euro pro Kind sollen im Mai ausgezahlt werden. Geringverdiener, Langzeitarbeitslose und Sozialhilfeempfänger sollen ebenfalls einmalig 150 Euro als Corona-Zuschuss zur Grundsicherung bekommen. Die Spitzen von Union und SPD hatten sich Anfang Februar auf diese Hilfen geeinigt. BERLIN - Der Bundestag will am Freitag das neue Hilfspaket für Familien, Geringverdiener und Unternehmen wegen der Corona-Krise beschließen. (Wirtschaft, 26.02.2021 - 05:48) weiterlesen...

EU-Länder ebnen Weg für mehr Steuertransparenz großer Unternehmen. Bei einer Videokonferenz der nationalen Wirtschaftsminister am Donnerstag zeichnete sich eine Mehrheit für das sogenannte Public Country-by-Country-Reporting (CbCR) ab. Dies soll Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 750 Millionen Euro pro Jahr dazu verpflichten, Informationen über ihre Gewinne und Steuern öffentlich zu machen. So soll Steuervermeidung stärker entgegengewirkt werden. BRÜSSEL - Die Pläne für deutlich mehr Steuertransparenz umsatzstarker Unternehmen in der EU haben eine entscheidende Hürde genommen. (Wirtschaft, 25.02.2021 - 18:19) weiterlesen...

Trumps Steuerunterlagen liegen Staatsanwaltschaft in Manhattan vor. Man habe die Unterlagen bereits am Montag erhalten, erklärte Sprecher Danny Frost am Donnerstag auf Anfrage und bestätigte entsprechende Medienberichte. Das oberste US-Gericht, der Supreme Court in Washington, hatte am Montag Trumps Ansinnen zurückgewiesen, die Herausgabe seiner Steuerunterlagen an die Staatsanwaltschaft zu unterbinden. WASHINGTON - Der New Yorker Staatsanwaltschaft liegen die Steuerunterlagen des früheren US-Präsidenten Donald Trump vor. (Wirtschaft, 25.02.2021 - 17:47) weiterlesen...

Arbeitsminister Heil will 'alle Wege' für höhere Pflegelöhne nutzen. "Heute ist ein schlechter Tag für die Pflege in Deutschland", sagte Heil am Donnerstag in Berlin. BERLIN - Nach einer Entscheidung bei der Caritas gegen einen flächendeckenden Tarifvertrag für die Altenpflege will Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) "alle Wege" für höhere Pflegelöhne nutzen. (Wirtschaft, 25.02.2021 - 14:58) weiterlesen...