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Deutschland, Volkswirtschaft

FRANKFURT - Die Internetwährung Bitcoin macht wieder durch Kurskapriolen auf sich aufmerksam, dieses Mal aber auf ganz spezielle Weise.

29.01.2021 - 17:30:28

Bitcoin schießt nach Musk-Erwähnung in die Höhe. Am Freitag reichte offenbar eine Twitter-Erwähnungen durch den Milliardär und Tesla-Chef Elon Musk, um den Kurs der ältesten und bekanntesten Digitalwährung innerhalb weniger Minuten in die Höhe schießen zu lassen. Auf der Handelsplattform Bitstamp stieg der Bitcoin-Kurs in kurzer Zeit um rund zwanzig Prozent bis auf rund 38 600 US-Dollar. Zuletzt notierte er bei 37 300 Dollar.

Beobachter machten für den Kurssprung einen simplen Hashtag von Musk verantwortlich. Auf seiner Twitter-Seite fügte der schillernde Unternehmer lediglich das Wort "#Bitcoin" in sein Profil ein. Eine Erläuterung zu der Änderung gab Musk nicht ab.

Musk hat sich in der Vergangenheit schon häufiger zu Kryptowährungen wie Bitcoin zu Wort gemeldet. Auch die zahlreichen jüngsten Kurskapriolen an den Aktienmärkten hat Musk mehrfach kommentiert und Position bezogen. Ein Beispiel ist die drastische Kursrally des Spielehändlers Gamestop. Musk stellte sich in mehreren Tweets gegen die Shortseller, deren Anlagestrategie Ziel einer über die Plattform Reddit gestarteten Initiative von zahlreichen kleinen Privathändlern ist.

Ein Tweet von Musk wird auch für einen heftigen Kurssprung der Digitalwährung Dogecoin verantwortlich gemacht. Musk hatte auf seiner Twitter-Seite ein Titelbild einer ähnlich klingenden Hundezeitschrift ("Douge") geteilt. Das Logo der Digitalwährung Doge stellt ebenfalls einen Hund dar. Der Dogecoin-Kurs sprang am Freitag massiv um mehrere hundert Prozent nach oben.

Unterdessen hat abermals ein Mitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) vor Verlusten als Folge einer Anlage in Kryptowährungen gewarnt. Bitcoin-Anleger müssten sich darauf gefasst machen, all ihr Anlagegeld zu verlieren, sagte Gabriel Makhlouf, Präsident der irländischen Zentralbank, am Freitag dem Fernsehsender Bloomberg TV. Unlängst hatte EZB-Präsidentin Christine Lagarde Digitalwährungen wie Bitcoin als hochspekulative Anlage bezeichnet.

Starke Kursschwankungen sind für Kryptowährungen zwar nicht ungewöhnlich. Kurssprünge in einem Umfang und in derart kurzer Zeit wie am Freitag kommen jedoch nicht besonders häufig vor. Der Bitcoin hatte im vergangenen Jahr drastisch zugelegt und war Anfang 2021 auf ein Rekordhoch von 42 000 Dollar gestiegen. Zuletzt ging es aber eher wieder nach unten, nachdem sich die Euphorie etwas gelegt zu haben schien.

@ dpa.de

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