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Transport, Verkehr

FRANKFURT - Die Exportnation Deutschland müht sich aus dem Corona-Tief.

08.09.2020 - 17:04:01

GESAMT-ROUNDUP/Der lange Weg aus dem Corona-Tief: Hoffnungsschimmer Export. Doch die Stimmung in vielen Branchen bleibt angespannt. Die Chemie- und Pharmahersteller rechnen frühestens Ende 2021 mit einer Rückkehr zum Vorkrisenniveau, die Maschinenbauer stellen sich nach einem voraussichtlich zweistelligen Produktionsrückgang in diesem Jahr auf allenfalls magere Zuwächse im kommenden Jahr ein. Voraussetzung für eine weitere Aufwärtsentwicklung ist, dass die weltweite Erholung der Konjunktur sich fortsetzt und die Pandemie nicht erneut erzwingt, dass Wirtschaft und Gesellschaft in weiten Teilen lahmgelegt werden.

FRANKFURT - Die Exportnation Deutschland müht sich aus dem Corona-Tief. Doch die Stimmung in vielen Branchen bleibt angespannt. Die Chemie- und Pharmahersteller rechnen frühestens Ende 2021 mit einer Rückkehr zum Vorkrisenniveau, die Maschinenbauer stellen sich nach einem voraussichtlich zweistelligen Produktionsrückgang in diesem Jahr auf allenfalls magere Zuwächse im kommenden Jahr ein. Voraussetzung für eine weitere Aufwärtsentwicklung ist, dass die weltweite Erholung der Konjunktur sich fortsetzt und die Pandemie nicht erneut erzwingt, dass Wirtschaft und Gesellschaft in weiten Teilen lahmgelegt werden.

ROUNDUP 2: Angst vor Absturz der Autobranche - CSU will Verbrenner-Kaufprämie

BERLIN - Eigentlich sollte es beim "Autogipfel" vor allem um Zukunftsfragen wie die Digitalisierung und autonomes Fahren gehen - doch in der Politik geht die Angst um vor einem Absturz der deutschen Schlüsselbranche mit Hunderttausenden Beschäftigten. Und so kam vor den Beratungen der Branche mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und anderen Spitzenpolitikern am Dienstagabend ein alter Konflikt wieder hoch, der längst entschieden schien: Soll es staatliche Kaufprämien auch für moderne Benziner und Dieselautos geben, um die Nachfrage anzukurbeln? Oder einen Fonds für Zulieferer?

Kreml: Diskussion über Zukunft von Ostsee-Pipeline ist grundlos

MOSKAU - Der Kreml hält die Diskussionen über einen möglichen Baustopp der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 für überflüssig. "Warum sollte man von irgendwelchen negativen Maßnahmen gegenüber dem internationalen Projekt sprechen, an dem auch deutsche Unternehmen beteiligt sind?", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag der Agentur Interfax zufolge in Moskau. "Das wäre fehl am Platz und - was das Wichtigste ist - im Moment absolut grundlos."

ROUNDUP: Frankreich prüft Verkürzung der Quarantänezeit nach Corona-Infektion

PARIS - Frankreich prüft, ob die Quarantänezeit für Corona-Infizierte und deren Kontaktpersonen verkürzt werden kann. Derzeit stehe im Raum, die Quarantäne-Vorgaben von 14 auf sieben Tage zu reduzieren, sagte der französische Gesundheitsminister Olivier Véran am Dienstag dem Radiosender France Inter. Der Wissenschaftsrat, der die französische Regierung berät, habe sich dafür ausgesprochen, erklärte Véran. Eine Entscheidung darüber solle aber erst am Freitag bei einer Sitzung des nationalen Sicherheitsrates getroffen werden. So bleibe Zeit, noch weitere Meinungen von Experten dazu einzuholen.

ROUNDUP: Chemie- und Pharmabranche erwartet deutlichen Umsatzrückgang für 2020

FRANKFURT - Die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie rechnet nach deutlichen Rückgängen im zweiten Quartal mit einem schwächeren Gesamtjahr. Die Erlöse dürften 2020 im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf 186,4 Milliarden Euro zurückgehen, wie der Branchenverband VCI am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Für die Produktion rechnet der VCI mit einem Rückgang von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Rechnet man die Pharmaindustrie heraus, dann dürfte die Produktion um vier Prozent sinken.

'FT': Britischer Chefjustiziar gibt Amt wegen Brexit-Streits auf

LONDON/BRÜSSEL - Im Streit um den Brexit ist einem Zeitungsbericht zufolge der Chefjustiziar der britischen Regierung, Jonathan Jones, zurückgetreten. Jones sei nicht mit geplanten Änderungen am bereits gültigen Brexit-Abkommen einverstanden gewesen, berichtete die "Financial Times" am Dienstag kurz vor Beginn einer neuen Verhandlungsrunde zwischen der EU und London.

Südwest-Metallarbeitgeber: Auto-Kaufprämie 'macht keinen Sinn mehr'

STUTTGART/BERLIN - Vor dem neuen "Autogipfel" haben die Metallarbeitgeber im wichtigen Autoland Baden-Württemberg ihre Forderung nach einer Kaufprämie für Fahrzeuge mit Verbrennermotor zurückgezogen. Die Bundesregierung habe sich anders entschieden, sagte der Vorsitzende des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Stefan Wolf, am Dienstag im RBB-Inforadio. "Da jetzt nochmal nachzutreten, das macht keinen Sinn."

Eurozone: Konjunktur und Beschäftigung brechen ein

LUXEMBURG - In der Eurozone sind die Konjunktur und die Beschäftigung inmitten der Corona-Krise drastisch eingebrochen. Der Konjunktureinbruch fällt jedoch etwas schwächer aus als bisher bekannt. Die Wirtschaftsleistung (BIP) sei im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 11,8 Prozent geschrumpft, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit. Das ist der stärkste Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1995.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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