Spanien, Italien

FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) geht für dieses und kommendes Jahr von einem etwas geringeren Wirtschaftswachstum aus.

13.09.2018 - 14:53:25

EZB senkt Wachstumsprognose etwas. In diesem Jahr dürfte die Wirtschaft im Euroraum um 2,0 Prozent wachsen, im kommenden Jahr um 1,8 Prozent, sagte EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag nach der Zinsentscheidung der Notenbank in Frankfurt. Das Wachstum fällt damit je 0,1 Punkte geringer aus als bisher erwartet.

Draghi erklärte die geringeren Wachstumserwartungen mit Risiken wegen des zunehmenden Protektionismus' im Außenhandel und Turbulenzen in einigen großen Schwellenländern. Für 2020 geht die EZB unverändert von einem Wachstum von 1,7 Prozent aus.

Ihre Projektionen für die Inflation beließ die Notenbank unverändert bei jeweils 1,7 Prozent für die Jahre 2018 bis 2020. Die Projektionen der EZB werden vom Mitarbeiterstab einmal pro Quartal erstellt. Sie dienen dem geldpolitischen Rat als Entscheidungshilfe.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

GESAMT-ROUNDUP 2: Mehr Brexit-Druck auf Theresa May - Entwarnung für Flugverkehr (Wirtschaft, 22.02.2019 - 18:52) weiterlesen...

Aktien Europa Schluss: Indizes quälen sich weiter nach oben. Als Kursstütze erwies sich die Fortsetzung der Handelsgespräche zwischen den USA und China. Deren Verlängerung über die ursprüngliche Frist hinaus sei wohl das wahrscheinlichste Szenario, sagte Analyst Michael Hewson von CMC Markets. PARIS/LONDON - Die Klettertour an Europas Börsen ist am Freitag weitergegangen - wenn auch im Schneckentempo. (Boerse, 22.02.2019 - 18:28) weiterlesen...

Streit um Euro-6-Grenzwerte kommt vor EuGH. Die EU-Kommission habe entschieden, gegen ein Urteil des EU-Gerichts Rechtsmittel einzulegen, sagte eine Sprecherin am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Andernfalls wären im kommenden Jahr deutlich strengere Grenzwerte für Autos der Norm Euro-6 gekommen. BRÜSSEL - Der Streit um eine Abmilderung von Grenzwerten bei neuen Abgastests auf der Straße kommt vor den Europäischen Gerichtshof. (Boerse, 22.02.2019 - 18:21) weiterlesen...

EU ohne Einigkeit im Streit mit Trump - Kein Mandat für Malmström. BUKAREST - Die EU-Staaten haben sich trotz der drohenden US-Sonderzölle auf europäische Autos nicht auf einen zügigen Start von Handelsgesprächen mit Washington verständigen können. Bei einem Treffen der zuständigen Minister in Bukarest scheiterten am Freitag Versuche, eine Einigung über das notwendige Mandat für EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström zu erzielen. Eine Entscheidung könnte nun erst beim EU-Gipfel am 22. und 23. März fallen - wenn nicht sogar erst noch später. EU ohne Einigkeit im Streit mit Trump - Kein Mandat für Malmström (Wirtschaft, 22.02.2019 - 17:03) weiterlesen...

Kreise: Berlin und Paris einig über Konzept für Eurozonen-Budget. Mit dem Instrument sollen vor allem Reformen in Euro-Staaten gefördert werden, wie aus einem vierseitigen Papier hervorgeht. Es lag der Deutschen Presse-Agentur am Freitag vor. Bei Maßnahmen soll es eine Kofinanzierung von Euro-Mitgliedsstaaten geben. Mittel aus dem Budget könnten auch verwendet werden als Garantien für private Investitionsprojekte. BRÜSSEL - Deutschland und Frankreich haben sich offenbar auf ein gemeinsames Konzept für das geplante Budget der Eurozone geeinigt. (Wirtschaft, 22.02.2019 - 16:13) weiterlesen...

EU-Kommission droht Telefonica nach E-Plus-Übernahme mit Strafe. Das Unternehmen hat nach Ansicht der EU-Kommission gegen Zusagen verstoßen, die es vor der Übernahme 2014 gemacht hatte. Diese Bedenken habe man Telefonica Deutschland am Freitag übermittelt, teilte die Brüsseler Behörde mit. Zunächst handele es sich jedoch um einen vorläufigen Standpunkt. BRÜSSEL- Dem Mobilfunk-Anbieter Telefonica Deutschland (O2) droht nach der milliardenschweren Übernahme des Rivalen E-Plus eine saftige Geldstrafe. (Boerse, 22.02.2019 - 15:55) weiterlesen...