Spanien, Italien

FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) geht für dieses und kommendes Jahr von einer höheren Inflation aus.

14.06.2018 - 14:57:25

EZB erhöht Inflationsprognosen. Zugleich wurde die Wachstumserwartung für dieses Jahr reduziert, wie EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag nach der auswärtigen Sitzung im lettischen Riga erklärte.

Demnach dürften die Verbraucherpreise im Euroraum in diesem und im kommenden Jahr um jeweils 1,7 Prozent steigen. Das sind jeweils 0,3 Prozentpunkte mehr als bisher angenommen. Die Prognoseanhebung sei vor allem auf höhere Rohölpreise zurückzuführen, erklärte Draghi. Für 2020 wurde die Inflationsprojektion bei 1,7 Prozent belassen.

Die Wachstumserwartung für dieses Jahr wurde dagegen um 0,3 Punkte auf 2,1 Prozent reduziert. Für 2019 und 2020 wurden die Wachstumsprognosen dagegen bei 1,9 Prozent und 1,7 Prozent belassen.

Die Projektionen der EZB werden vom Mitarbeiterstab einmal pro Quartal erstellt. Sie dienen dem geldpolitischen Rat als Entscheidungshilfe.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Aktien Europa Schluss: Internationale Konflikte und Zahlen belasten. Der Streit zwischen Italien und der Europäischen Union (EU) über Italiens Haushalt schüre Ängste vor einer neuen europäischen Schuldenkrise, kommentierte Analyst David Madden vom Broker CMC Markets UK. Dazu schwele der amerikanisch-chinesische Handelsstreit weiter. Auch von den wenigen europäischen Unternehmensnachrichten kam keine Entlastung: Die jüngsten Geschäftszahlen enttäuschten. PARIS/LONDON - Die zahlreichen internationalen Konflikte haben Europas Börsen am Dienstag sichtbar belastet. (Boerse, 23.10.2018 - 18:32) weiterlesen...

Khashoggi: Spanien lehnt Stopp der Waffenexporte für Saudi-Arabien ab. Zwei entsprechende Anträge von linken sowie von regionalen Parteien wurden am Dienstag bei Abstimmungen im Verteidigungsausschuss des Congreso de los Diputados abgewiesen. Gegen einen Stopp stimmten unter anderem die Vertreter der regierenden Sozialistischen Arbeiterpartei (PSOE) von Ministerpräsident Pedro Sánchez, aber auch die Politiker der stärksten Oppositionskraft, der konservativen Volkspartei (PP). MADRID - Das Parlament in Madrid hat nach dem gewaltsamen Tod des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi einen Stopp spanischer Waffenexporte nach Saudi-Arabien abgelehnt. (Wirtschaft, 23.10.2018 - 18:31) weiterlesen...

EU-Kommission lässt Italiens Haushaltspläne durchfallen. Die rechts-populistische Regierung in Rom stelle sich "offen und bewusst" gegen sämtliche Verpflichtungen, erklärte EU-Vizekommissionspräsident Valdis Dombrovskis am Dienstag. Die Budgetpläne Italiens stellten einen schweren Verstoß gegen europäische Stabilitätsregeln dar. Die rechts-populistische Regierung zeigte sich jedoch weiter kampfeslustig und sieht eine Attacke "auf das Volk". STRASSBURG/ROM - Die EU-Kommission hat in einem historisch einmaligen Akt die Haushaltspläne des hoch verschuldeten Italiens zurückgewiesen und vor Gefahren für die gesamte Eurozone gewarnt. (Wirtschaft, 23.10.2018 - 18:15) weiterlesen...

Nach rassistischem Vorfall: Barcelona will Ryanair anzeigen. Der Mann hatte eine neben ihm sitzende Passagierin beleidigt. Man werde bei der spanischen Staatsanwaltschaft Anzeige erstatten, sagte der stellvertretende Bürgermeister Jaume Asens am Dienstag vor Journalisten. Man könne nicht zulassen, dass "Barcelonas Ansehen als Stadt, die die Menschenrechte schützt, Schaden zugefügt wird." Barcelona sei eine offene und antirassistische Stadt. BARCELONA/DUBLIN - Nach einem rassistischen Vorfall in einem Ryanair -Flugzeug vor dem Start in Barcelona will die spanische Metropole die Airline und auch den Fluggast zur Rechenschaft ziehen. (Boerse, 23.10.2018 - 17:20) weiterlesen...

Deutschland plant rund 10 Milliarden Euro mehr für EU-Haushalt. Diese Haltung wurde am Dienstag bekräftigt, nachdem Angaben im neuen Monatsbericht des Ministeriums für etwas Verwirrung gesorgt und den Eindruck erweckt hatten, Scholz plane mit einem Ausgabenplus für den EU-Haushalt von bis zu 15 Milliarden Euro. BERLIN - Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) rechnet mit rund zehn Milliarden Euro an Mehrausgaben für den EU-Haushalt ab 2021, weitergehende Vorschläge der EU-Kommission werden aber abgelehnt. (Wirtschaft, 23.10.2018 - 16:29) weiterlesen...

Eurozone: Verbrauchervertrauen hellt sich überraschend auf. Der entsprechende Indikator sei um 0,2 Punkte auf minus 2,7 Zähler gestiegen, teilte die EU-Kommission am Dienstag in Luxemburg mit. Volkswirte hatten im Schnitt einen Rückgang auf minus 3,2 Punkte erwartet. LUXEMBURG - Das Verbrauchervertrauen in der Eurozone hat sich im Oktober überraschend aufgehellt. (Wirtschaft, 23.10.2018 - 16:18) weiterlesen...