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Finanzen, CLARK

Frankfurt - Die Altersvorsorge gestaltet sich in Zeiten von negativen Zinsen nicht gerade einfach.

21.04.2021 - 10:07:40

Studie zeigt: Kryptow?hrungen bekannter als ETF-Sparpl?ne. Neue Anlagestrategien m?ssen her, denn wer derzeit spart, verliert praktisch Geld.

Frankfurt - Die Altersvorsorge gestaltet sich in Zeiten von negativen Zinsen nicht gerade einfach. Neue Anlagestrategien m?ssen her, denn wer derzeit spart, verliert praktisch Geld. Beim Stichwort Geldanlagen denken die meisten Deutschen zun?chst an das altbew?hrte Sparbuch (84 Prozent), gefolgt von Aktien (83 Prozent) und Immobilien (81 Prozent). Dies zeigt eine aktuelle Studie des digitalen Versicherungsmanagers CLARK in Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov [1]. Allerdings erlangen auch neuere Anlageklassen, wie Kryptow?hrungen (59 Prozent), immer mehr Bekanntheit und liegen damit sogar bereits vor ETF-Sparpl?nen, die nur 37 Prozent der Befragten kennen. Doch welche Anlageklassen nutzen die Deutschen tats?chlich am h?ufigsten und inwiefern sind Kryptow?hrungen und Co. bereits Bestandteil ihrer Altersvorsorgestrategien?

Kryptow?hrungen weltweit auf dem Vormarsch?

Die W?hrung der Zukunft oder doch lediglich ein Zahlungsmittel, welches aufgrund seiner hohen Volatilit?t unbrauchbar ist? Kryptow?hrungen werden kontrovers diskutiert. Infolge des explosiven Wachstums vieler virtueller W?hrungen ?ber die letzten Jahre, setzen inzwischen allerdings immer mehr Staaten auf Kryptow?hrungen und erkennen jene sogar als offizielles Zahlungsmittel an. Gerade in Entwicklungsl?ndern erfreuen sich Bitcoin und Co. immer gr??erer Beliebtheit, da sie unter anderem eine g?nstige Alternative zum Versenden von Geld ?ber L?ndergrenzen bieten. 16 Prozent aller Peruaner und sogar 33 Prozent aller Nigerianer benutzen daher bereits digitale W?hrungen [2].

In Deutschland steckt der Kryptomarkt dagegen immer noch in den sprichw?rtlichen Kinderschuhen. Zwar haben laut der aktuellen CLARK-Studie 88 Prozent der Deutschen bereits von Kryptow?hrungen geh?rt und 59 Prozent sind Cryptocurrencies konkret als Geldanlage bekannt, jedoch werden sie eher selten genutzt. Die aktuelle CLARK-Studie zum Thema Anlagestrategien zeigt auf: Konservative Investitionsformen sind noch immer pr?valent.

Anlagestrategien: M?nner deutlich risikobereiter

Trotz fehlender Rendite ist das Sparbuch mit 35 Prozent immer noch die am meisten genutzte Anlageklasse der Deutschen. Knapp jeder Vierte (24 Prozent) investiert in Aktien und knapp jeder F?nfte (18 Prozent) in Immobilien. Neuartige Geldanlagen wie Kryptow?hrungen werden eher gemieden. Sie weisen zwar laut der CLARK-Studie einen gr??eren Bekanntheitsgrad als ETF-Sparpl?ne auf, trotzdem investieren noch nicht allzu viele Deutsche in Kryptow?hrungen. Denn w?hrend 12 Prozent der CLARK-Studienteilnehmer:innen angeben, in ETFs zu investieren, sind es bei Bitcoin & Co. lediglich 5 Prozent. Grund f?r diese gro?e Diskrepanz sind unter anderem die Unwissenheit und die starke Volatilit?t der digitalen W?hrungen. Denn knapp jeder zweite Befragte der CLARK-Studie (46 Prozent), der von Kryptow?hrungen geh?rt hat, wei? nichts ?ber ihre genaue Funktionsweise und f?r weitere 38 Prozent kommen Cryptocurrencies aufgrund ihrer hohen Volatilit?t als Geldanlage gar nicht in Frage.

Interessant ist weiterhin, dass M?nner in ihrem Anlageverhalten deutlich risikobereiter als Frauen sind. Ist das Verh?ltnis zwischen M?nnern und Frauen in der Nutzung von Anlageklassen mit niedrigerem Risiko wie Sparpl?nen - genutzt von jeweils 35 Prozent der m?nnlichen und weiblichen Studienteilnehmer:innen - relativ ?hnlich, herrscht in Anlageklassen mit h?heren Risiken jedoch eine gro?e Disparit?t. Schon bei der Investition in Immobilien liegen laut der CLARK-Studie die M?nner mit 21 Prozent knapp vor den Frauen mit 16 Prozent. Und w?hrend jeder dritte Mann (33 Prozent) Aktien besitzt, investiert nicht einmal jede sechste Frau (16 Prozent) in sie. Derselbe Trend markiert sich auch f?r Kryptow?hrungen: 7 Prozent der M?nner investieren in Bitcoin und Co., bei den Frauen sind es nicht mal halb so viele (3 Prozent), die digitale W?hrungen besitzen.

Krypto als Altersvorsorge - J?ngere w?ren nicht abgeneigt

F?r 38 Prozent der Befragten kommen Kryptos nicht als Anlageklasse und f?r 48 Prozent der Befragten nicht als Bestandteil der Altersvorsorge in Betracht. Allerdings variiert die Akzeptanz stark zwischen den jeweiligen Altersgruppen. W?hrend 58 Prozent der 60- bis 69-J?hrigen und sogar 63- Prozent der ?ber 70-J?hrigen Bitcoin und Co. als Bestandteil der Altersvorsorge ablehnen, tun dies gerade einmal 27 Prozent der 18- bis 29-J?hrigen.

"Abschlie?end gilt es zu erw?hnen, dass Kryptow?hrungen durchaus als kleiner Teil einer Diversifizierung verschiedener Anlagen dienen k?nnen", so COO und Co-Gr?nder von CLARK, Dr. Marco Adelt. "Allerdings wei? man heute einfach nicht, welche der digitalen W?hrungen sich durchsetzen werden. Deswegen sollte jeder, der gut f?r die Zukunft gewappnet sein will, fr?hzeitig in eine Kombination aus Vorsorgeprodukten investieren", so Adelt weiter. Neben der Basisversorgung (der gesetzlichen Rentenversicherung) gibt es auch Zusatzversorgungen mit staatlich gef?rderten Leistungen (z.B. Riester (https://www.clark.de/riester-rente/) ) oder auch die private Altersvorsorge (https://www.clark.de/altersvorsorge/) (z.B. Rentenversicherungen oder fondsgebundene Produkte).

"Aus welchen konkreten Altersvorsorgeprodukten die Vorsorgeplanung aufgebaut werden sollte, muss f?r jeden individuell bestimmt werden. Wichtig ist eine unabh?ngige Beratung, die Aufschluss ?ber die eigene Rentensituation und die Bed?rfnissen im Alter gibt", so Adelt abschlie?end.

[1]

Hinweis zur Studie: "Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1005 Personen zwischen dem 31.03. und 05.04.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repr?sentativ f?r die deutsche Bev?lkerung ab 18 Jahren."

[2]

https://www.weforum.org/agenda/2021/02/how-common-is-cryptocurrency/

Pressekontakt:

Presse CLARK Moritz Widell mailto:presse@clark.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/139186/4894583 CLARK

@ presseportal.de