Lebensmittelhandel, Pharmahandel

FRANKFURT - Deutschlands Verbraucher zahlen trotz aller technischen Neuerungen weiterhin am liebsten bar.

14.02.2018 - 09:28:25

Bundesbank-Studie: Deutsche weiterhin Land der Barzahler. "Bargeld bleibt am beliebtesten, aber Kartenzahlungen legen zu", sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele am Mittwoch in Frankfurt. 74 Prozent aller Geschäfte an der Ladenkasse werden einer Studie der Bundesbank zufolge mit Scheinen und Münzen bezahlt. Vor allem kleine Beträge unter 5 Euro werden bar beglichen. Gemessen am Umsatz sanken die Barzahlungen allerdings erstmals unter 50 Prozent auf 48 Prozent.

Im Schnitt haben die Menschen in Deutschland demnach 107 Euro Bargeld im Portemonnaie, davon knapp über 6 Euro in Münzen. Die deutliche Mehrheit (88 Prozent) der im vergangenen Jahr befragten gut 2000 Bundesbürger möchte auch in Zukunft mit Scheinen und Münzen bezahlen können.

Beim Plastikgeld gewinnt seit Jahren vor allem die Girocard (EC-Karte) an Boden. 35 Prozent der erfassten Umsätze werden der Studie zufolge inzwischen auf diesem Weg bargeldlos bezahlt. Bei der letzten Bundesbank-Erhebung mit Daten für das Jahr 2014 lag der Wert bei rund 30 Prozent. Die aktuelle Studie ist die vierte der Bundesbank zum Zahlungsverhalten in Deutschland.

Das mobile Bezahlen per Smartphone spielt nach Angaben der Bundesbank bislang in Deutschland eine geringe Rolle. Vor allem Sicherheitsbedenken halten viele Verbraucher von solchen Zahlungsverfahren ab - auch wenn die Anbieter versichern, dass diese unbegründet sind.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Netflix weitet Geschäft auf Nahen Osten und Nordafrika aus. Die einzige Netflix-Produktion auf Arabisch ist bisher ein Comedy-Special mit dem libanesischen Komiker und Schauspieler Adel Karam. LOS GATOS - Der aus den USA stammende Streamingdienst Netflix dem Marktforschungsunternehmen IHS Markit zufolge dort gemeinsam rund ein Fünftel Marktanteil. (Boerse, 18.02.2018 - 15:26) weiterlesen...

Kritik am Import polnischer Rohwurst. Das Fleisch für Wurstwaren der Lidl-Eigenmarke "Kuljanka" - darunter Rohwurst - stammt zum Teil aus Polen, wo derzeit im Nordosten die Afrikanische Schweinepest wütet. Sie breitet sich in Osteuropa immer schneller aus. Lidl teilte mit, die Rohstoffe stammten aus nicht betroffenen Gebieten und unterliefen zudem strenge Qualitätskontrollen. Unterstützung erhielt der Discounter vom Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit. Es spreche nichts gegen ganz normale Lebensmittel aus jenen Regionen in Polen, die nicht von der Krankheit betroffen sind. STUTTGART - Ein Wurst-Angebot des Discounters Lidl hat für Ärger bei deutschen Schweinewirten gesorgt. (Boerse, 18.02.2018 - 14:59) weiterlesen...

Metro-Aufsichtsratschef weist Vorwurf des Insiderhandels zurück. Steinemann sagte am Freitag auf der Hauptversammlung des Lebensmittelhändlers, er sei überzeugt, dass die seit Monaten andauernden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft am Ende zeigen würden, dass die Vorgänge rund um die Aufspaltung der "alten Metro" in einen Elektronik- und einen Lebensmittelkonzern gesetzeskonform gewesen seien. Das gelte auch für die von ihm vorgenommenen Aktienkäufe. "Die Vorwürfe werden nicht tragen", sagte Steinemann. DÜSSELDORF - Der Metro-Aufsichtsratschef Jürgen Steinemann hat die gegen ihn und andere Manager des Konzerns erhobenen Vorwürfe der Marktmanipulation und des Insiderhandels zurückgewiesen. (Boerse, 16.02.2018 - 13:20) weiterlesen...

Zalando verkauft auch Kleidung stationärer Händler. Bislang war das nur bei Schuhen möglich, wie Zalando am Freitag mitteilte. Das Berliner Unternehmen weitet damit seine Plattform-Strategie aus, die sich an kleinere Händler richtet. Derzeit seien etwa 100 Geschäfte angebunden. "Kunden sind zunehmend mobil unterwegs und erwarten, dass Artikel verfügbar sind, wann und wo sie sie benötigen", erklärte Zalando-Manager Jan Bartels. BERLIN - Kunden von Zalando können bei dem Online-Versandhändler nun auch Kleidung stationärer Händler kaufen. (Boerse, 16.02.2018 - 11:51) weiterlesen...

Amazon erzielt weitgehenden Erfolg vor BGH im Streit um Markenrecht. Die Revision des österreichischen Herstellers von Matten zur Fußreflexzonenmassage, goFit Gesundheit GmbH, wies der Senat in seinem Urteil am Donnerstag zurück. KARLSRUHE - Der Internet-Handelsriese Amazon hat sich in zwei markenrechtlichen Auseinandersetzungen vor dem Bundesgerichtshof weitgehend durchgesetzt. (Boerse, 15.02.2018 - 18:09) weiterlesen...

Schwedisches Start-up verkauft Londoner Essensreste. Die schwedische Smartphone-App "Karma - Rescue food" bietet seit Donnerstag ihren Service in der britischen Hauptstadt an. Über die App können Restaurants und Lebensmittelgeschäfte übrig gebliebene Mahlzeiten zum halben Preis verkaufen. LONDON - Die "Essensretter" sind jetzt auch in London am Start. (Boerse, 15.02.2018 - 17:43) weiterlesen...