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Indikatoren, Spanien

FRANKFURT - Der Konjunkturoptimismus der Anleger für die Eurozone hat im Mai erneut zugelegt und den höchsten Stand seit über drei Jahren erreicht.

10.05.2021 - 17:04:02

Eurozone: Sentix-Anlegerstimmung steigt auf Drei-Jahreshoch. Der Konjunkturindex des Analysehauses Sentix für den gemeinsamen Währungsraum kletterte um 7,9 Punkte auf 21,0 Zähler, wie Sentix am Montag in Frankfurt mitteilte. Dies ist der dritte Zuwachs in Folge. Der Indikator erreichte den höchsten Wert seit März 2018.

Deutschland und Barkow Consulting innerhalb eines Jahres erstmals mehr als eine Billion Euro neu in Finanzanlagen an. Zuzüglich Wertzuwächsen stieg das Finanzvermögen auf europäischer Ebene demnach zum Vorjahr um 4,7 Prozent auf 27,3 Billionen Euro.

ROUNDUP: Spanien feiert Ende des Corona-Notstands - aber Experten warnen

MADRID - In Spanien haben Zigtausende in der Nacht zum Sonntag nach sechs Monaten euphorisch das Ende des Corona-Notstands gefeiert. Im Herzen der Hauptstadt Madrid war der Platz Puerta del Sol auch um 02.00 Uhr morgen noch voller Menschen. Die meisten dachten noch gar nicht daran, ins Bett zu gehen. "Alkohol, Alkohol. Wir sind hier, um uns zu betrinken", sang eine Gruppe freudetrunkener - und wohl auch schon beschwipster - junger Leute. Aus Barcelona und anderen Städten gab es ähnliche Bilder. Viele wahrten weder Abstandsregeln noch trugen sie Masken. Experten warnen nun vor neuen Infektionen.

ROUNDUP 2: Jeder lockert für sich - wie geht es bei Corona weiter?

BERLIN - Die sinkenden Corona-Infektionszahlen lassen den Ruf nach weiteren Öffnungsschritten lauter werden - und nach einem koordinierten Vorgehen. Nicht nur der Städte- und Gemeindebund fordert dafür von der Politik ein Konzept. "Im Hinblick auf die rasante Zunahme der Impfungen und den bevorstehenden Sommer mit vielen möglichen Aktivitäten im Freien sollten sich Bund und Länder bereits jetzt auf einen klaren Öffnungskatalog verständigen und festlegen, unter welchen Voraussetzungen welche Bereiche wieder öffnen dürfen", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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Italien: Industrieproduktion auf Vor-Corona-Niveau - Personalmangel. Verbände klagen jedoch über Personalmangel. In der norditalienischen Region Venetien etwa hätten die Einschränkungen an den Grenzen nach Osteuropa zum Mangel beigetragen, sagte der Präsident der italienischen Arbeitgeberorganisation Confindustria in Venetien im Interview des "Corriere della Sera" (Freitag). Dies wirke sich auf die Saisonarbeiter von dort aus, die seit Jahren im Tourismus gearbeitet hätten. ROM - Die Industrieproduktion in Italien hat nach Angaben der nationalen Statistikbehörde wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht. (Wirtschaft, 11.06.2021 - 13:37) weiterlesen...

Maschinenbauer: Fachkräftemangel verschärft sich wieder. Drei von vier Unternehmen rechnen bis Ende des laufenden Jahres mit einem Personalaufbau, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Branchenverbandes VDMA unter rund 570 Personalverantwortlichen hervorgeht. Dabei zeichnet sich ein Mangel an Fachkräften ab. Das gilt vor allem für Ingenieurberufe und Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung. Mehr als 40 Prozent der Befragten rechnen hier mit einer Verschärfung der Lage in den kommenden sechs bis zwölf Monaten. FRANKFURT - Nach dem Corona-Krisenjahr 2020 will die Mehrheit der Maschinenbauer wieder neue Jobs schaffen. (Boerse, 11.06.2021 - 09:46) weiterlesen...

Spanien: Inflation zieht weiter an. Im Mai stiegen die nach europäischer Methode erhobenen Verbraucherpreise (HVPI) um 2,4 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistikamt INE am Freitag in Madrid nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Ein erstes Erhebungsergebnis wurde bestätigt. Im April hatte die Rate 2,0 Prozent betragen. Im Monatsvergleich erhöhten sich die Verbraucherpreise im Mai um 0,5 Prozent. MADRID - Die Inflation in Spanien hat weiter angezogen. (Wirtschaft, 11.06.2021 - 09:29) weiterlesen...

Bundesbank erwartet kräftigen Aufschwung der deutschen Wirtschaft. 3,7 Prozent Wirtschaftswachstum prognostiziert die Notenbank für 2021. "Die deutsche Wirtschaft überwindet die pandemiebedingte Krise", begründete Bundesbank-Präsident Jens Weidmann am Freitag die wachsende Zuversicht. Im Dezember hatten die Bundesbank-Ökonomen für 2021 ein Wachstum von 3,0 Prozent vorhergesagt. FRANKFURT - Nach dem coronabedingten Konjunktureinbruch zu Jahresbeginn erwartet die Bundesbank einen kräftigen Aufschwung der deutschen Wirtschaft im laufenden Jahr. (Wirtschaft, 11.06.2021 - 08:40) weiterlesen...