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Indikatoren, Deutschland

FRANKFURT - Der Corona-Lockdown und das Auslaufen der Mehrwertsteuersenkung zum Jahreswechsel haben nach Einschätzung der Bundesbank die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal 2021 ausgebremst.

19.04.2021 - 17:06:02

Bundesbank: Wirtschaftsleistung im ersten Quartal gesunken. "Die Wirtschaftsleistung in Deutschland verringerte sich im ersten Viertel dieses Jahres", hieß es in dem am Montag veröffentlichten aktuellen Monatsbericht der Notenbank.

FRANKFURT - Der Corona-Lockdown und das Auslaufen der Mehrwertsteuersenkung zum Jahreswechsel haben nach Einschätzung der Bundesbank die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal 2021 ausgebremst. "Die Wirtschaftsleistung in Deutschland verringerte sich im ersten Viertel dieses Jahres", hieß es in dem am Montag veröffentlichten aktuellen Monatsbericht der Notenbank.

ROUNDUP: Grüne schicken Baerbock ins Rennen ums Kanzleramt

BERLIN - Erstmals in ihrer Geschichte haben die Grünen eine Kanzlerkandidatin: Parteichefin Annalena Baerbock. Die 40-Jährige kündigte nach der Nominierung durch den Parteivorstand am Montag in Berlin an, Deutschland grundlegend verändern zu wollen. "Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass dieses Land einen Neuanfang braucht." Für die Bundestagswahl am 26. September formulierte sie einen klaren Machtanspruch: "Verändern statt zu versprechen: Jetzt ist die Zeit, in diesem Sinne eine gute Regierung anzuführen", sagte sie. "Ich trete an für Erneuerung. Für den Status quo stehen andere."

ROUNDUP: CSU überlässt Entscheidung über Kanzlerkandidatur der CDU

BERLIN/MÜNCHEN - Nach acht Tagen Machtkampf in der Union um die Kanzlerkandidatur überlässt die CSU die Frage nun der Schwesterpartei CDU. Dies entscheide die CDU jetzt "souverän", sagte der CSU-Vorsitzende Markus Söder am Montag in München. "Wir als CSU und auch ich respektieren jede Entscheidung". Söder machte nach einer Sitzung des CSU-Präsidiums deutlich, dass der CDU-Vorsitzende Armin Laschet Kanzlerkandidat werde, wenn der CDU-Bundesvorstand dies beschließe. Er versicherte: "Wird es Armin, hat er meine volle Unterstützung und die Rückendeckung der CSU."

ROUNDUP 3/Bundes-Notbremse: Ausgang ab 22 Uhr beschränkt - Schulen früher zu

BERLIN - Auch nach Inkrafttreten der sogenannten Bundes-Notbremse gegen die dritte Corona-Welle sollen die Menschen in Deutschland abends das Haus verlassen dürfen. Nach 22.00 Uhr soll aber Schluss sein - von wenigen Ausnahmen abgesehen. Die Fraktionen von Union und SPD wollen den Gesetzentwurf der Bundesregierung entsprechend ändern. Ausgangsbeschränkungen soll es nun von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr geben - eine Stunde später als zunächst geplant. Joggen und Spaziergänge sollen bis Mitternacht erlaubt bleiben, allerdings nur alleine. Die Notbremse könnte in wenigen Tagen in Kraft treten.

Großbritannien: Notenbank und Finanzministerium forschen zu Digitalgeld

LONDON - Die britische Notenbank folgt dem Beispiel anderer Zentralbanken und untersucht die Möglichkeiten einer digitalen Landeswährung. Dies soll gemeinsam mit dem britischen Finanzministerium in einer Arbeitsgruppe erfolgen, wie die beiden Institutionen am Montag in London mitteilten. Demnach sollen Nutzen und Risiken einer Digitalwährung erörtert werden, bevor weitere Entscheidungen getroffen werden.

Eurozone: Leistungsbilanzüberschuss sinkt

FRANKFURT - Der Überschuss in der Leistungsbilanz der Eurozone ist im Februar gefallen. Der Überschuss sank auf rund 26 Milliarden Euro, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Montag in Frankfurt mitteilte. Im Vormonat hatte er noch bei revidierten rund 35 (zunächst 31) Milliarden Euro gelegen.

ROUNDUP: Japanische Exporte steigen so stark wie seit 2017 nicht mehr

TOKIO - Die Exporte Japans haben sich im März deutlich von dem Rückschlag im Februar erholt. Getrieben von einer hohen Nachfrage nach Autos, Chips, Halbleiter-Ausrüstung und Kunststoffen sei der Wert der Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahr um 16,1 Prozent gestiegen, teilte das japanische Finanzministerium am Montag in Tokio mit. Dies ist der stärkste Anstieg seit November 2017.

Japanische Exporte steigen so stark wie seit 2017 nicht mehr

TOKIO - Die Exporte Japans haben sich im März deutlich von dem Rückschlag im Februar erholt. Getrieben von einer hohen Nachfrage nach Autos, Chips, Halbleiter-Ausrüstung und Kunststoffen sei der Wert der Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahr im März um 16,1 Prozent gestiegen, teilte das japanische Finanzministerium am Montag in Tokio mit. Dies ist der stärkste Anstieg seit November 2017. Im Februar waren die Ausfuhren noch um 4,5 Prozent gefallen. Grund dafür waren vor allem das chinesische Neujahrsfest und das kalte Winterwetter in den USA.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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Kreditvergabe an Verbraucher steigt stärker als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat habe die Kreditvergabe um 25,8 Milliarden US-Dollar zugelegt, teilte die US-Notenbank Fed am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten im Mittel lediglich einen Anstieg um 20,0 Milliarden Dollar erwartet. Im Februar war das Kreditvolumen um revidiert 26,2 Milliarden Dollar gestiegen. Zunächst war ein Anstieg um 27,6 Milliarden Dollar ermittelt worden. WASHINGTON - In den USA sind die Verbraucherkredite im März stärker gestiegen als erwartet. (Wirtschaft, 07.05.2021 - 21:16) weiterlesen...

USA: Kreditvergabe an Verbraucher steigt stärker als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat habe die Kreditvergabe um 25,8 Milliarden US-Dollar zugelegt, teilte die US-Notenbank Fed am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten im Mittel lediglich einen Anstieg um 20,0 Milliarden Dollar erwartet. WASHINGTON - In den USA sind die Verbraucherkredite im März stärker gestiegen als erwartet. (Wirtschaft, 07.05.2021 - 21:07) weiterlesen...

Erholung der US-Wirtschaft ist kein Sprint. US-Präsident Joe Biden sieht die Wirtschaft des Landes dennoch auf dem richtigen Weg. "Wir wussten, dass dies kein Sprint, sondern ein Marathon sein würde", sagte Biden am Freitag im Weißen Haus. "Wir sind immer noch dabei, uns aus einem wirtschaftlichen Kollaps herauszuwinden." Die Lage werde sich weiter verbessern. Der Arbeitsmarktbericht vom Freitag zeige aber auch, dass die USA noch einen weiten Weg vor sich hätten, um die durch die Corona-Pandemie ausgelöste Krise zu überwinden. WASHINGTON - In den USA sind die Arbeitsmarktzahlen für April weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. (Wirtschaft, 07.05.2021 - 18:51) weiterlesen...

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USA: Stundenlöhne steigen deutlich. Die durchschnittlichen Stundenlöhne seien gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozent gestiegen, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Im Vormonat waren sie noch um 0,1 Prozent gesunken. Analysten hatten für April mit einer Stagnation gerechnet. WASHINGTON - In den USA hat sich die Lohnentwicklung im April deutlich beschleunigt. (Wirtschaft, 07.05.2021 - 14:57) weiterlesen...

USA: Arbeitslosigkeit steigt überraschend. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 6,1 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten dagegen mit einem Rückgang auf 5,8 Prozent gerechnet. WASHINGTON - In den USA ist die Arbeitslosigkeit im April überraschend gestiegen. (Wirtschaft, 07.05.2021 - 14:49) weiterlesen...