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FRANKFURT - Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat sich erneut für ein klar festgelegtes Ende der milliardenschweren Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgesprochen.

19.12.2017 - 12:01:26

Bundesbankchef fordert erneut festes Datum für Ende der EZB-Anleihekäufe. "Ich bewerte die Käufe grundsätzlich skeptisch", sagte Weidmann am Montagabend vor Journalisten in Frankfurt. Die EZB wird die Käufe ab Beginn des kommenden Jahres auf monatlich 30 Milliarden Euro halbieren und will sie bis mindestens September 2018 fortsetzen.

"Zunächst wird also weiter Gas geben", sagte Weidmann. Die günstigen Konjunkturaussichten und die anziehenden Preise hätten auch eine weniger konjunkturstützende Ausrichtung der Notenbank erlaubt. So hält er es für möglich, dass die schon positiven Konjunkturprognosen für den Euroraum in den kommenden Jahren sogar noch übertroffen werden.

Eine expansive Geldpolitik ist laut Weidmann aber weiterhin notwendig. "Schließlich wird der Preisdruck nur allmählich zunehmen." Aber auch nach einem Ende der Nettokäufe der EZB, bleibe die Geldpolitik sehr expansiv. Schließlich würde die Notenbank nach einem Ende des Programms auslaufende Anleihen ersetzen und die Zinsen würden nach dem Ende der Käufe sehr niedrig bleiben.

Weidmann räumte ein, dass die Preisziele bei einem festgelegten Ende der Anleihekäufe etwas später erreicht würden. Die Notenbank strebt mittelfristig eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an. "Die Prognosen der EZB zeigen jedoch, dass die Entwicklung des Preisdrucks auf Sicht von zwei Jahren durchaus im Einklang mit den Zielen der Notenbank steht", so der Bundesbankpräsident. Die Notenbank müsse einen längeren Zeitraum in den Blick nehmen. Er finde mit seinen Positionen durchaus Zustimmung bei Mitgliedern im EZB-Rat und bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ).

@ dpa.de

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