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VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

FRANKFURT / BERLIN - Die IG Metall will beim technologischen Umbau der deutschen Industrie stärker mitreden, um möglichst viele Arbeitsplätze zu sichern.

25.12.2020 - 14:04:30

GESAMT-ROUNDUP: IG Metall und Arbeitgeber ringen um Tarifvertrag für den Umbruch. Bei den gerade begonnenen Tarifverhandlungen für rund 3,8 Millionen Beschäftigte verlangt die Gewerkschaft nicht nur vier Prozent mehr Geld, sondern auch sogenannte Zukunftstarifverträge und intelligente Optionen zur Arbeitszeitverkürzung. Corona hat die Modernisierung noch beschleunigt.

mit der jetzt angelaufenen systematischen Umstellung auf Elektromobilität bis hin zu kleineren Betrieben, die eigene Ideen zu ihrer Zukunft haben."

In Betrieben mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten will die IG Metall die Arbeitszeit verkürzen. "Arbeitgeber und Betriebsräte haben das gleiche Interesse, die Fachkräfte zu halten", warb Hofmann. Die Viertagewoche biete dort eine Alternative zur Arbeitszeitverkürzung, wo Kurzarbeit nicht möglich oder nicht sinnvoll sei. "Wer kürzer arbeitet ist produktiver", erklärte der Gewerkschafter.

Gesamtmetall-Präsident Wolf warnte vor möglichen Warnstreiks der Metaller, die ab März möglich sind. Sie seien "Sand im Getriebe" der wieder anlaufenden Branche. Hofmann zeigte sich hingegen optimistisch: "Ich bin froh, dass wir im neuen Jahr erst einmal zwei Monate zum Verhandeln haben." Er sehe einige positive Ansätze aus den vorangegangenen Gesprächen im Frühjahr 2020. Dort habe man bereits über Zukunftstarifverträge, Kurzarbeitergeld oder die Übernahme der Ausgebildeten gesprochen.

@ dpa.de

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