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TUI, DE000TUAG000

FRANKFURT / BERLIN - Die deutsche Wirtschaft sieht die Zuspitzung der Auseinandersetzung zwischen den USA und Iran mit Sorge.

08.01.2020 - 15:56:26

GESAMT-ROUNDUP: Iran-Konflikt-Eskalation belastet deutsche Wirtschaft zusätzlich. "Das ist ein weiterer Unsicherheitsfaktor, dessen wirtschaftliche Auswirkungen nur schwer abzuschätzen sind", ließ der Präsident des Außenhandelsverbandes BGA, Holger Bingmann, am Mittwoch mitteilen.

mit. Deutschlands größte Fluggesellschaft müsse daher etwa eine Handvoll Flüge pro Tag umplanen. Betroffen seien Verbindungen nach Indien.

Urlauber aus Deutschland reagieren nach Angaben von Reiseveranstaltern bisher gelassen. "Aktuell beobachten wir keine Veränderung im Buchungsverhalten unserer Gäste", berichtete Branchenprimus Tui . Für Ägypten gebe es derzeit ein Plus bei den Buchungen, ebenso für Dubai. DER Touristik, Alltours sowie Schauinsland-Reisen stellen ebenfalls aktuell keine vermehrten Anfragen von Reisenden fest. Es gebe keine Anzeichen, "dass Urlauber mit Buchungen für die Region zögern oder Reisende sehr verunsichert sind", hieß es bei DER Touristik.

Iran als Reiseziel haben vor allem Spezialanbieter wie Studiosus im Programm. Das Münchner Unternehmen hatte am Dienstag mitgeteilt, mit Ausnahme des Irans sehe man derzeit keine Veranlassung, von Reisen in die Region abzusehen.

Die Finanzmärkte präsentierten sich am Mittwoch verunsichert, allerdings beruhigten sich die Märkte nach anfangs heftigen Reaktionen wieder. Gold, das in Krisenzeiten als verlässliches Investment gilt, war gefragt. In der Nacht zum Mittwoch stieg der Kurs für eine Feinunze des Edelmetalls (etwa 31,1 Gramm) erstmals seit dem Jahr 2013 über die Marke von 1600 US-Dollar.

@ dpa.de