Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

KfW

Frankfurt am Main - - 2020 gepr?gt durch Unterst?tzung in der Corona-Pandemie: Bek?mpfung der menschlichen und wirtschaftlichen Folgen und Sicherung der Entwicklungsfortschritte - KfW Entwicklungsbank: Erneut h?chstes Zusagevolumen von 11 Mrd.

29.04.2021 - 12:48:31

Zusagen f?r Entwicklungs- und Schwellenl?nder 2020 erneut auf Rekordhoch: KfW vergibt 12,4 Mrd. EUR f?r nachhaltige und klimavertr?gliche Entwicklung

Frankfurt am Main -

- 2020 gepr?gt durch Unterst?tzung in der Corona-Pandemie: Bek?mpfung der menschlichen und wirtschaftlichen Folgen und Sicherung der Entwicklungsfortschritte - KfW Entwicklungsbank: Erneut h?chstes Zusagevolumen von 11 Mrd. EUR - Afrika und gr?nes Wachstum weiter stark im Fokus - DEG: 1,4 Mrd. EUR aus Eigenmitteln f?r unternehmerische Investitionen - DEG-Kunden erwirtschaften 120 Mrd. EUR lokales Einkommen

Die KfW steigerte das hohe Zusagevolumen des Vorjahres mit 12,4 Mrd. EUR f?r insgesamt 502 Vorhaben im Rahmen der F?rderung der Entwicklungs- und Schwellenl?nder deutlich (Vorjahr 10,6 Mrd. EUR). Davon entfielen 11 Mrd. EUR (2019: 8,8 Mrd. EUR) auf die KfW Entwicklungsbank und 1,4 Mrd. EUR (2019: 1,8 Mrd. EUR) auf die KfW-Tochter DEG.

Das Corona-Sofortprogramm des BMZ wurde von der KfW Entwicklungsbank mit 4 Mrd. EUR unterst?tzt, wobei 36 % der Zusagen an Vorhaben in Afrika gingen. Die DEG stellte privaten Unternehmen allein ?ber ihre Beratungs- und F?rderprogramme 50 Mio. EUR f?r Corona-bezogene Ma?nahmen bereit.

Die Ma?nahmen in der Corona-Pandemie umfassten 241 Projekte in 74 L?ndern. Unterst?tzung erhielten die Partner f?r Sofortma?nahmen insbesondere im Gesundheitssektor, im Bereich der Ern?hrungssicherung und der sozialen Sicherung sowie zur Aufrechterhaltung der Liquidit?t f?r Unternehmen und Staaten.

"Die KfW hat nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie auch im Ausland innerhalb k?rzester Zeit auf diese enorme globale Herausforderung reagiert und zur Umsetzung des umfassenden Corona-Sofortprogramms des BMZ ma?geblich beigetragen. So konnte in vielen L?ndern der Verlust von Entwicklungsfortschritten verhindert werden und eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage erreicht werden. Gleichzeitig behalten wir die mittel- und langfristigen Ziele der Klimavertr?glichkeit und der St?rkung der Widerstandskraft der Partnerl?nder gegen?ber weiteren Pandemien und Krisen im Blick", sagt Dr. G?nther Br?unig, Vorstandsvorsitzender der KfW Bankengruppe.

"Die DEG war auch w?hrend der Pandemie als verl?sslicher Partner privater Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenl?ndern gefragt. Wir haben 2020 den Schwerpunkt darauf gelegt, unseren Kunden mit kurzfristigen Liquidit?tshilfen und spezifischen Covid-Response-Angeboten zur Seite zu stehen. Zugleich bleiben auch in Corona-Zeiten Klima und Umweltschutz unver?ndert wichtige Themen", erg?nzte Christiane Laibach, Vorsitzende der DEG-Gesch?ftsf?hrung und designierte KfW-Vorst?ndin f?r die Entwicklungszusammenarbeit.

Der Gesch?ftsbereich KfW Entwicklungsbank konnte die Zusagen 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 2 Mrd. EUR deutlich steigern und mit 11 Mrd. EUR erneut einen historischen H?chststand verzeichnen. Urs?chlich f?r die Steigerung sind die Anstrengungen zur Bek?mpfung der Corona-Pandemie.

Einen signifikanten Zuwachs erreichten die Neuzusagen f?r Afrika und den Nahen Osten mit 5,2 Mrd. EUR (Vorjahr 3,5 Mrd. EUR) - das entspricht einem Zuwachs um fast 50 %. In diesem Zusammenhang wurden die 2017 ausgew?hlten Reformpartnerschaften mit der Elfenbeink?ste, Ghana, Tunesien, ?thiopien, Marokko, Senegal weiter ausgebaut und verzeichnen ein F?rdervolumen von 893 Mio. EUR. Im Zuge der "Sonderinitiative Ausbildung und Besch?ftigung" konnten in den Reformpartnerl?ndern ?ber 100.000 Arbeitspl?tze in mehr als 2000 Unternehmen erhalten werden.

Die Neuzusagen f?r Umwelt und Klima bleiben mit 4,4 Mrd. EUR auch 2020 auf einem hohen Niveau. Im Rahmen der neu zugesagten Vorhaben werden j?hrlich fast 8,4 Mio. Tonnen CO2 in den Partnerl?ndern eingespart. Die KfW richtet ihre internationalen F?rderaktivit?ten systematisch auf die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele, die sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs), aus. So k?nnen beispielweise 1,2 Mrd. EUR der KfW-Zusagen dem Ziel "Bezahlbare und saubere Energie" (SDG 7) zugerechnet werden. Mehr als 2 Mio. Menschen erhielten erstmals oder verbesserten Zugang zu moderner Energieversorgung und 900.000 MWh Energie wurden eingespart.

Der Einsatz f?r den Erhalt der Biodiversit?t ist weiterhin gro?. So f?rderte die KfW 2020 44 Schutzgebiete, darunter viele UNESCO-Welterbegebiete. Die gesch?tzte Fl?che bel?uft sich auf 8,8 Mio. Hektar, wovon 300.000 Menschen profitieren.

Ziel ist es weiterhin, den Wiederaufbau und das Wachstum in den von der Krise stark betroffenen Entwicklungs- und Schwellenl?ndern "gr?n" zu gestalten und eine hohe Klima- und Umweltrelevanz zu gew?hrleisten.

"In der Corona-Pandemie hat sich zudem gezeigt, dass der digitale Wandel essenziell f?r die Zukunft der Entwicklungs- und Schwellenl?nder ist. Entwicklungsprozesse lassen sich damit effizienter gestalten, beschleunigen und in nachhaltigere Bahnen lenken. Diese tiefgreifenden und durch die Pandemie noch verst?rkten Herausforderungen anzunehmen, wird weiterhin im Fokus der KfW-Entwicklungszusammenarbeit stehen", so Dr. G?nther Br?unig.

4 Mrd. EUR der Zusagen im Jahr 2020 stammen aus dem Bundeshaushalt, 6,4 Mrd. EUR sind KfW-Mittel. Weitere Mittel wurden im Auftrag anderer Geber ausgereicht, haupts?chlich f?r die EU-Kommission (knapp 470 Mio. EUR).

Die Zusagen f?r soziale Infrastruktur (Bildung, Gesundheit, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, Staat und Zivilgesellschaft) stiegen um rund 45 % auf 4,8 Mrd. EUR (Vorjahr 3,4 Mrd. EUR). Gefolgt werden sie von den Zusagen f?r wirtschaftliche Infrastruktur (Energie, Finanzsektor und Transport) in H?he von 4,2 Mrd. EUR - ein deutlicher Ausdruck daf?r, dass die KfW ihre langj?hrigen und langfristigen Schwerpunkte f?r eine nachhaltige Entwicklung nicht aus den Augen verloren hat.

Die DEG stellte Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenl?ndern 2020 rund 1,4 Mrd. EUR f?r die Finanzierung privater Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenl?ndern bereit (2019: 1,8 Mrd. EUR). Bei privaten Kapitalgebern konnte die DEG weitere 378 Mio. EUR und damit deutlich mehr als im Vorjahr mobilisieren (2019: 277 Mio. EUR). F?r Vorhaben, die den Klima- und Umweltschutz f?rdern, sagte die DEG 2020 insgesamt 508 Mio. EUR zu. Dazu geh?rten etwa Finanzierungen f?r Solarparks in Kenia, Jordanien und Kambodscha. Regional betrachtet entwickelten sich die Finanzierungszusagen f?r Afrika besonders erfreulich: Mit 386 Mio. EUR war im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von rund 12 % zu verzeichnen. Der gr??te Teil des Neugesch?fts entfiel 2020 auf Asien, wo die DEG 440 Mio. EUR investierte.

Trotz sehr fordernder Rahmenbedingungen aufgrund der Covid-19-Pandemie konnte die DEG das Gesch?ftsjahr 2020 entwicklungspolitisch erfolgreich gestalten. So haben die Bestandskunden der DEG im vergangenen Jahr rund 2,3 Millionen Menschen besch?ftigt. Dar?ber hinaus erwirtschafteten sie allein 2020 ein lokales Einkommen in H?he von 120 Mrd. EUR.

Die DEG erwartet, dass sie sich 2021 in einem weiterhin herausfordernden und von der Covid-19-Pandemie gepr?gten Umfeld bewegen wird. Hinzu kommen nochmals beschleunigte Entwicklungen wie die Digitalisierung und der Klimawandel . "Unsere langj?hrige Erfahrung mit unternehmerischen Investitionen in volatilen M?rkten hilft auch in der aktuellen, beispiellosen Situation dabei, unsere Kunden in sich entwickelnden M?rkten umsichtig zu begleiten und sie fit zu machen f?r die anstehenden Herausforderungen", so DEG-Gesch?ftsf?hrerin Christiane Laibach.

Detaillierte Informationen finden Sie unter http://www.kfw-entwicklungsbank.de und https://www.deginvest.de/Internationale-Finanzierung/DEG/

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt Kommunikation (KOM), Dr. Charis P?thig Tel. +49 (0)69 7431 4683, Fax: +49 (0)69 7431 3266, E-Mail: mailto:charis.poethig@kfw.de, Internet: http://www.kfw.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/41193/4902340 KfW

@ presseportal.de