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Vermischtes, Hertie School

Forschungsprojekt des Centre for International Security der Hertie School zur nuklearen Sicherheit in Europa wird von der Stanton Foundation gef?rdert

01.09.2020 - 12:22:22

Forschungsprojekt des Centre for International Security der Hertie School zur nuklearen Sicherheit in Europa wird von der Stanton Foundation gef?rdert. Berlin - Das Centre for International Security der Hertie School erh?lt eine bedeutende Zuwendung der US-amerikanischen Stanton Foundation f?r das Forschungsprojekt "Understanding Assurance, Deterrence, and Potential Nuclear Escalation in Europe." Es ist das erste Mal, dass die Stiftung ein Projekt dieser Gr??enordnung in ...

Berlin - Das Centre for International Security der Hertie School erh?lt eine bedeutende Zuwendung der US-amerikanischen Stanton Foundation f?r das Forschungsprojekt "Understanding Assurance, Deterrence, and Potential Nuclear Escalation in Europe." Es ist das erste Mal, dass die Stiftung ein Projekt dieser Gr??enordnung in Europa bewilligt hat. Die Zuwendung bel?uft sich auf bis zu 684.000 Euro ?ber einen Zeitraum von drei Jahren. Hauptziel des Projekts ist es, die Rolle von Atomwaffen f?r die Sicherheit Europas zu untersuchen und verschiedene europ?ische Perspektiven in die internationale Debatte einzubringen.

"Das Thema nukleare Sicherheit ist in Europa leider lange vernachl?ssigt worden. Vor dem Hintergrund der erodierenden nuklearen R?stungskontrolle, der weitreichenden Modernisierungspl?ne f?r bestehende Nukleararsenale und vielf?ltiger Proliferationsrisiken ist es h?chste Zeit, dass die Europ?er intensiver ?ber die Herausforderungen der nuklearen Sicherheit von heute und morgen nachdenken", sagte Wolfgang Ischinger, Gr?ndungsdirektor des Centre for International Security. "Ich bin der Stanton Foundation, einem f?hrenden Geldgeber auf diesem Gebiet, sehr dankbar, dass sie die Hertie School in ihrem Bestreben unterst?tzt, ein europ?isches Zentrum f?r Forschung, Lehre und Outreach im Bereich der nuklearen Sicherheit aufzubauen."

"Die Stanton Foundation teilt Botschafter Ischingers Ansicht, dass die St?rkung der europ?ischen Stimme eine Notwendigkeit ist, wenn wir in unserem Verst?ndnis dieser entscheidenden Frage vorankommen wollen. Die Stiftung sch?tzt sein Engagement f?r das Centre for International Security (CIS) und das hervorragende Team, das er zur Untersuchung der heutigen dringenden Fragen der nuklearen Sicherheit zusammengestellt hat", so Stephen Kidder, Berater der Stanton Foundation.

Das Forschungsprojekt beginnt im September 2020 und baut auf dem j?ngsten Projekt des Centre auf, das sich mithilfe eines "Introductory Grant" der Stanton Foundation der Rolle nicht-strategischer Atomwaffen f?r die NATO widmete. ?ber einen Zeitraum von drei Jahren wird das Centre ein Netzwerk j?ngerer europ?ischer Wissenschaftler aufbauen, die sich mit nuklearer Sicherheit befassen, und sie im Rahmen einer j?hrlichen Konferenz zusammenbringen. Gleichzeitig f?rdert es in enger Zusammenarbeit mit der M?nchner Sicherheitskonferenz und anderen Partnern eine evidenz-basierte Debatte ?ber nukleare Sicherheit in Deutschland und Europa. Diese Themen sollen auch ein fester Bestandteil des Lehrplans des Master of International Affairs-Programms der Hertie School werden.

Das Projekt umfasst mehrere Forschungsbereiche und besch?ftigt sich mit aktuellen Fragen wie:

1. Welche Rolle spielen nicht-strategische amerikanische Atomwaffen, die in Europa stationiert sind, f?r die Gew?hrleistung der Sicherheit der NATO-Verb?ndeten? Welche Bedeutung haben diese Waffen f?r die transatlantische "Lastenteilung" und die R?ckversicherung der B?ndnispartner? (Leitung: Julian Wucherpfennig, Professor of International Affairs and Security an der Hertie School)

2. Kann die NATO die Quadratur des Kreises schaffen und sowohl den Zusammenhalt der B?ndnispartner aufrechterhalten als auch Gegner erfolgreich abschrecken? Was sind konkrete Herausforderungen und L?sungen f?r eine heterogene Allianz mit unterschiedlichen nuklearen Sicherheitskulturen? (Leitung: Tobias Bunde, Postdoctoral Researcher am Centre for International Security)

3. Welche Optionen hat Europa, falls die Vereinbarungen zur nuklearen Teilhabe der NATO zusammenbrechen und die USA auf ihre Nukleargarantie verzichten? Was sind realistische alternative Optionen f?r eine europ?ische nukleare Abschreckung? (Leitung: Tobias Bunde und Marina Henke, Professor of International Relations an der Hertie School)

4. K?nnte eine Auseinandersetzung zwischen der NATO und Russland eine nukleare Eskalation ausl?sen, und wenn ja, wie und unter welchen Bedingungen? (Leitung: Marina Henke)

Diese Fragen sind sowohl theoretisch als auch empirisch von h?chster Aktualit?t und Relevanz und stehen im Mittelpunkt der gegenw?rtigen europ?ischen nuklearen Sicherheitsdebatte.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter http://ots.de/zPtYGo

Das Centre for International Security an der Hertie School f?rdert das Verst?ndnis f?r die komplexen sicherheitspolitischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, insbesondere in Deutschland und Europa.

Die Stanton Foundation ist eine private Stiftung mit Sitz in den USA, die von Frank Stanton, einem langj?hrigen Pr?sidenten des Columbia Broadcasting System (CBS) und Berater von Pr?sident Eisenhower in den 1950er Jahren in Nuklearfragen, gegr?ndet wurde. Einer ihrer Schwerpunkte ist die Unterst?tzung der politischen Forschung im Bereich der internationalen Sicherheit mit besonderem Schwerpunkt auf der nuklearen Sicherheit.

Die Hertie School in Berlin bereitet herausragend qualifizierte junge Menschen auf F?hrungsaufgaben im ?ffentlichen Bereich, in der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft vor. Sie bietet Masterstudieng?nge, Executive Education und Doktorandenprogramme an. Als universit?re Hochschule mit interdisziplin?rer und praxisorientierter Lehre, hochklassiger Forschung und einem weltweiten Netzwerk setzt sich die Hertie School auch in der ?ffentlichen Debatte f?r "Good Governance" und moderne Staatlichkeit ein. Die Hertie School wurde 2004 von der Gemeinn?tzigen Hertie-Stiftung gegr?ndet und wird seither ma?geblich von ihr getragen. Sie ist staatlich anerkannt und vom Wissenschaftsrat akkreditiert. http://www.hertie-school.org

Pressekontakt:

Katrin Figge, Associate Media Relations Email: pressoffice@hertie-school.org

Twitter: https://twitter.com/thehertieschool Facebook: https://www.facebook.com/thehertieschool/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/school/55258/

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/59352/4694062 Hertie School

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