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Regierungen, Sachversicherungen

EUSKIRCHEN - Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) haben am Montag den Hochwasser-Kriseneinsatz an der Steinbach-Talsperre in Euskirchen (NRW) besucht.

19.07.2021 - 16:07:26

'Jetzt ist die Stunde der Hilfe'. Beide Politiker zeigten sich erleichert, dass ein Dammbruch an dem seit Tagen gesicherten Ort nicht mehr zu befürchten sei.

Innenminister Seehofer äußerte sich betroffen angesichts der Naturkatastrophe. Er habe so etwas noch nie erlebt. "Jetzt ist die Stunde der Hilfe und Solidarität", sagte er. Zunächst gehe es um Soforthilfe "für die Menschen, die nichts mehr haben als das, was sie auf dem Leib tragen".

Auch sei Hilfe in Milliardenhöhe für Kommunen notwendig, die Infrastruktur müsse wieder aufgebaut werden. Es sei eine Aufgabe "von nationalem Rang", sagte Seehofer. In den Hochwassergebieten seien etwa 2700 Helfer des Technischen Hilfswerks sowie weitere 800 Bundespolizisten im Einsatz.

Beide Politiker dankten den Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk (THW) und der Bundeswehr für die Unterstützung an der durch die Fluten bedrohten Talsperre. Wegen der Gefahrenlage waren vier Ortschaften der Städte Euskirchen und Rheinbach mit mehr als 4500 Einwohnern seit Tagen evakuiert worden. Laschet bat die betroffenen Menschen, nicht unkoordiniert in die Häuser zurückzukehren. Nach seinen Worten hätte ein Dammbruch Konsequenzen für Zehntausende hinter dem Damm lebende Menschen gehabt.

An der Talsperre hatten Helfer seit Donnerstag pausenlos Wasser herausgepumpt, um Druck von der gefährdeten Staumauer zu nehmen. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers gingen die Arbeiten auch am Montag weiter. Nun solle die Talsperre leer gepumpt werden, um den Damm begutachten zu können. Zuvor soll das Gewässer aber noch abgefischt werden.

In den Dörfern im Hochwassergebiet türmte sich am Montag Sperrmüll vor den Häusern, viele Straßen waren weiter gesperrt. Anwohner hatten große Tücher mit der Aufschrift "Danke" an die Zäune gehängt. Die Bundeswehr hatte den Einsatzort an der Talsperre mit Panzerplatten belegt. Zuvor hatten die Helfer immer wieder durch den tiefen Schlamm stapfen müssen.

@ dpa.de

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