Stahl, Deutschland

Essen - Nach der Ankündigung eines Sparprogramms für die Stahlsparte von Thyssenkrupp haben Beschäftigte ihre Protestaktionen fortgesetzt.

11.04.2017 - 12:24:05

Schließungen drohen - Weiter Stahl-Proteste bei Thyssenkrupp - Betriebsräte tagen

In dem von den Abbauplänen besonders betroffenen Werk in Duisburg-Hüttenheim sei es erneut zu einer Unterbrechung der Produktion gekommen, nachdem sich rund 200 Mitarbeiter zu einer Informationsveranstaltung versammelt hätten, sagte der zuständige Betriebsrat Werner von Häfen.

Nach dem bereits geplanten Abbau von rund 300 Stellen in dem Duisburger Grobblechwerk fürchte die Belegschaft die Streichung von weiteren 600 bis 700 Jobs. Am Nachmittag wollten sich die Stahl-Betriebsräte des Konzerns treffen, um das weitere Vorgehen zu beraten.

Der Industriekonzern Thyssenkrupp hatte am Freitag geplante Einsparungen in Höhe von 500 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren und die Schließung von Teilanlagen angekündigt. Nach Angaben des Betriebsrats sollen die Anlagen zur Verarbeitung von Grobblech in Duisburg-Hüttenheim und Bochum vor der Schließung stehen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Kampf gegen Dumpingpreise - USA erwägen hohe Strafzölle für Stahlimporte. Strafzölle könnten die Folge sein. Die würden auch deutsche Produzenten treffen. Die USA wollen nicht länger Dumpingpreise akzeptieren, mit denen vor allem China seinen Stahl in den Markt drückt. (Wirtschaft, 18.02.2018 - 12:29) weiterlesen...

Kampf gegen Dumpingpreise - US-Handelsminister schlägt Strafzölle für Stahlimporte vor. Die Amerikaner wollen nicht mehr länger Dumpingpreise akzeptieren, mit denen vor allem China seine Überkapazitäten in den Markt drückt. Strafzölle könnten die Folge sein. Der Streit um Stahl tobt seit Monaten. (Wirtschaft, 17.02.2018 - 07:45) weiterlesen...

US-Handelsminister schlägt Strafzölle für Stahlimporte vor. Washington - Die USA erwägen zum Schutz ihrer heimischen Wirtschaft hohe Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte. US-Handelsminister Wilbur Ross veröffentlichte seine Vorschläge, die er vor einem Monat US-Präsident Donald Trump vorgelegt hatte. «Die Frage war, ob die Nationale Sicherheit beeinträchtigt ist. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass sie das ist», so Ross. Aluminium und Stahl spielen in den USA eine große Rolle für die Rüstungsindustrie. Der US-Präsident muss bis zum 11. April hinsichtlich der Stahlimporte entscheiden, bis zum 19. April hinsichtlich der Aluminium-Importe. US-Handelsminister schlägt Strafzölle für Stahlimporte vor (Politik, 17.02.2018 - 00:58) weiterlesen...

Endspurt zur Fusion - Thyssenkrupp profitiert von höheren Stahlpreisen. Doch die sich abzeichnende Abtrennung der Traditionssparte wird den Essener Industriegiganten grundlegend verändern. Noch ist die Stahlfusion mit Tata noch nicht endgültig besiegelt. (Wirtschaft, 14.02.2018 - 11:34) weiterlesen...

US-Steuerreform belastet - Thyssenkrupp profitiert von höheren Stahlpreisen. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) nahm im ersten Geschäftsquartal (bis Ende Dezember) um gut ein Drittel auf 444 Millionen Euro zu, wie das Unternehmen in Essen mitteilte. Essen - Der Industriekonzern Thyssenkrupp hat zum Jahresauftakt dank besserer Stahlgeschäfte mehr verdient. (Wirtschaft, 14.02.2018 - 08:41) weiterlesen...