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Senacor Technologies AG

Eschborn - Die deutsche Wirtschaft will f?r Cloud-Dienste in diesem Jahr voraussichtlich bis zu 20 Prozent mehr Geld ausgeben als noch 2020.

28.01.2021 - 09:27:32

Schul-Clouds: Cyber-Angriffe sind erst der Anfang. Zwei Trends sind daf?r verantwortlich. Einerseits arbeiten immer mehr Besch?ftigte, auch wegen der anhaltenden Corona-Pandemie, von zu Hause.

Eschborn - Die deutsche Wirtschaft will f?r Cloud-Dienste in diesem Jahr voraussichtlich bis zu 20 Prozent mehr Geld ausgeben als noch 2020. Zwei Trends sind daf?r verantwortlich. Einerseits arbeiten immer mehr Besch?ftigte, auch wegen der anhaltenden Corona-Pandemie, von zu Hause. Andererseits bieten viele Hersteller ihre Software nur noch online an. Doch die Cloud w?chst inzwischen schneller als sich die Systeme absichern lassen. Cyber-Angriffe, wie j?ngst auf die Schul-Clouds, kommen auch auf die Unternehmen zu, warnt die Business- und IT-Beratung Senacor.

Eine der h?ufigsten Cloud-Attacken zielt darauf ab, den angegriffenen Dienst durch sehr viele Anfragen in k?rzester Zeit zu ?berlasten. Betroffene Systeme lassen sich meist gar nicht mehr oder nur mit sehr langen Ladezeiten aufrufen. Fast immer schlagen die Angreifer aus dem Ausland zu, wie bei der Schul-Cloud in Brandenburg. Sie steuern die massenhaften Anfragen ?ber verteilte Rechner (Distributed Denial of Service), um Cloud-Dienste zu sabotieren. "Wer sich DDoS-Attacken sch?tzen will, braucht Software, die Muster erkennen kann und gleich reagiert", sagt Tobias H?dtke, Managing Director bei Senacor. "Bei einem Angriff geht es vor allem darum, die wichtigen Systeme zu erhalten und weniger wichtige abschalten zu k?nnen."

Unternehmen, aber auch ?ffentliche Einrichten wie Schulen, m?ssen ihren Datenverkehr ?berwachen, damit auff?llige Aktivit?ten schneller auffliegen. Banken weisen ihre Kunden beispielsweise per SMS darauf hin, wenn ihre Kreditkarte pl?tzlich in einem anderen Land dazu benutzt wird, um etwas zu bezahlen. Betroffene k?nnen anschlie?end widersprechen, doch Cyber-Angriffe lassen sich nicht so leicht wieder heilen. Wenn wichtige IT-Systeme ausfallen, verlieren die Unternehmen bares Geld. "Jede Stunde Stillstand zieht leicht Kosten im f?nfstelligen Bereich oder mehr nach sich", wei? H?dtke. "Solange die Kunden auf meiner Webseite noch bestellen k?nnen, ist es nicht so schlimm, wenn die Top-10-Liste ausf?llt."

Immer h?ufiger versuchen Angreifer auch direkt in die Cloud-Systeme einzudringen, statt sie nur lahmzulegen. Erbeutete Passw?rter, gestohlene Identit?ten oder kompromittierte Zug?nge stellen eine weitere Gefahr dar, gegen die sich Unternehmen sch?tzen m?ssen. Anderenfalls drohen beispielsweise geheime Daten abzuflie?en. IBM beziffert die zu erwartenden Kosten, falls so ein Angriff gelingt, auf mehrere Mio. Euro. In Branchen wie Finanzen, IT oder Industrie liegen die m?glichen Sch?den besonders hoch. "Selbst wer sich korrekt anmeldet, kann ein Betr?ger sein", warnt H?dtke. "Moderne Cloud-Systeme vertrauen nichts und niemandem, um Betrugsversuche zu erkennen. Diese Systeme bauen auf dem Prinzip von Zero Trust auf und m?ssen merken, wenn sich etwa der Chef auf einmal aus einem Caf? am Strand einloggt, statt von zu Hause oder im B?ro."

Die Cloud stellt die bisherigen Ideen, was sichere IT-Systeme ausmacht, auf den Kopf. Bis jetzt l?uft die Software in vielen Unternehmen auf nach au?en gesicherten Rechnern. Zugang bekommt, wer das richtige Passwort nennt und ?ber die n?tigen Rechte verf?gt. Doch diese Denke ist ?berholt. "Heute reicht es nicht mehr aus, wie bei einer Burg einen sicheren Graben um die IT herum zu ziehen", erkl?rt Tobias H?dtke. "Jede einzelne Komponente der IT muss sicher sein und ?ber eine eigene Alarmanlage verf?gen."

?ber Senacor Technologies

Senacor ist ein unabh?ngiges Dienstleistungsunternehmen f?r Business-IT-Transformation, das als strategischer Partner f?r Marktf?hrer aus Deutschland, ?sterreich und der Schweiz Mehrwert durch Technologie schafft. Von den 550 Mitarbeitern arbeiten 280 als Berater, Projektleiter und Analysten zusammen mit 200 Software-Entwicklern daran, IT-Landschaften von gro?en Unternehmen aus den Bereichen Banken, Versicherungen, Automotive, Logistik und ?ffentlicher Verwaltung umzubauen und digitale Plattformen von der Konzeption ?ber Planung und Steuerung bis hin zur Umsetzung aufzubauen. Derzeit erzielt Senacor einen Jahresumsatz von 146 Mio. Euro (2019) mit Standorten in Deutschland und ?sterreich sowie einem Nearshore-Entwicklungszentrum in der Slowakei.

Pressekontakt:

Florian Bongartz mailto:florian.bongartz@senacor.com +49 151 19493657

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/143292/4823631 Senacor Technologies AG

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