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Deutschland, Volkswirtschaft

Erstmals seit 1979 kein Bundesbank-Scheck für den Bund

03.03.2021 - 17:03:28

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 03.03.2021 - 17.00 Uhr

FRANKFURT - Schlechte Nachrichten für Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD): Der im Haushalt eingeplante Bundesbank-Gewinn fällt aus. Erstmals seit 1979 überweist die Deutsche Bundesbank nichts an den Bund. Wegen der milliardenschweren Corona-Nothilfen der Euro-Notenbanken stocken Deutschlands Währungshüter lieber ihre Rückstellungen deutlich auf.

USA: Dienstleister-Stimmung trübt sich überraschend ein

TEMPE - Die Stimmung der US-Dienstleister hat sich im Februar überraschend eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) fiel gegenüber dem Vormonat um 3,4 Punkte auf 55,3 Punkte, wie das Institut für Marktforschung am Mittwoch in Tempe mitteilte. Analysten hatten mit einem unveränderten Wert von 58,7 Punkten gerechnet.

USA: Beschäftigung im Privatsektor steigt weniger als erwartet - ADP

WASHINGTON - In den USA ist die Beschäftigung in der Privatwirtschaft im Februar deutlich weniger als erwartet gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten sei im Monatsvergleich um 117 000 geklettert, teilte der Arbeitsmarktdienstleister ADP am Mittwoch in Washington mit. Analysten waren von einem Anstieg um 205 000 ausgegangen.

Finanzminister: Corona-Schaden in britischer Wirtschaft ist 'heftig'

LONDON - Die britische Wirtschaft wird nach Ansicht von Finanzminister Rishi Sunak noch länger brauchen, um sich von dem "ökonomischen Schock" in Folge der Corona-Pandemie zu erholen. Die Wirtschaftsleistung des Landes sei seit März 2020 um 10 Prozent zurückgegangen, und mehr als 700 000 Menschen hätten ihre Jobs verloren. "Der Schaden, den das Coronavirus angerichtet hat, ist heftig", sagte Sunak am Mittwoch in London bei der Vorstellung seines Haushaltsplans. "Aber wir werden uns erholen."

Kreise: Scholz plant Nachtragshaushalt wegen Lockdown-Kosten

BERLIN - Die Corona-Pandemie kommt den Staat noch teurer zu stehen als gedacht. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) plant angesichts der Kosten für den langen Corona-Lockdown, für Unternehmenshilfen, Tests und Bonuszahlungen für Familien einen Nachtragshaushalt. Darüber informierte der Vizekanzler nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch die Haushälter von Union und SPD. Die geplante Größenordnung ist demnach noch offen. Zuletzt war zu hören, dass das Ministerium von einem Mehrbedarf von etwa 50 Milliarden Euro ausgeht.

Frankreich hofft auf normaleres Leben 'vielleicht Mitte April'

PARIS - Frankreichs Regierung hofft in der Corona-Krise auf eine Rückkehr zu einem normaleren Leben "vielleicht bereits Mitte April". Die nächsten Woche würden schwierig, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch nach einer Regierungssitzung unter Vorsitz von Präsident Emmanuel Macron. "Es gibt einen Horizont mit Impfungen. Wir beginnen, die Auswirkungen der Impfung auf die Epidemie zu sehen", so Attal weiter. Die Rückkehr zu einem normaleren Leben und Öffnungen seien in Sicht. Aktuell sei die Lage aber "besorgniserregend", auch wenn es keinen explosionsartigen Anstieg der Fälle gebe.

ROUNDUP: Unternehmensstimmung im Euroraum hellt sich leicht auf

LONDON - Die Unternehmensstimmung in der Eurozone hat sich dank einer soliden Industrie etwas aufgehellt. Der von IHS Markit erhobene Einkaufsmanagerindex stieg im Februar um einen Punkt auf 48,8 Zähler, wie das Forschungsunternehmen am Mittwoch in London mitteilte. Eine erste Schätzung wurde um 0,7 Punkte angehoben. Die Wachstumsgrenze von 50 Punkten wird nach wie vor verfehlt.

Kreise: EZB will nicht verstärkt gegen Zinsanstieg vorgehen

FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) will informierten Personen zufolge nicht mit größeren Schritten gegen den Anstieg der Kapitalmarktzinsen vorgehen. Vielmehr reichten wohl für das Handhaben der wirtschaftlichen Auswirkungen verbale Interventionen aus, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch mit Bezug auf Insider aus der EZB. Zudem könne die Flexibilität des Anleihekaufprogramms genutzt werden, ohne dass das Gesamtvolumen des Kaufprogramms erhöht werden müsse.

Eurozone: Erzeugerpreise fallen erstmals seit längerem nicht mehr

LUXEMBURG - In der Eurozone nimmt der Preisdruck auf Herstellerebene weiter zu. Im Januar sanken die Erzeugerpreise erstmals seit etwa eineinhalb Jahren nicht mehr. Zum Vorjahresmonat stagnierten die Produzentenpreise, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Es ist das erste Mal seit Mitte 2019, dass die Preise nicht mehr fallen. Im Monatsvergleich stiegen die Preise deutlich um 1,4 Prozent.

Deutsche Exporte in USA eingebrochen - Erholung im Geschäft mit China

WIESBADEN - Die Corona-Krise hat die Geschäfte deutscher Exporteure auf den wichtigsten Einzelmärkten USA und China im vergangenen unterschiedlich stark belastet. Die Ausfuhren in die von der Pandemie hart getroffenen Vereinigten Staaten brachen um 12,5 Prozent auf 103,8 Milliarden Euro ein, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Es war der stärkste Rückgang seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009, als ein Rückgang von 23,9 Prozent verzeichnet wurde.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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