Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Deutschland, Volkswirtschaft

ERFURT - Im Streit um unterschiedlich hohe Nachtzuschläge in der deutschen Getränke- und Süßwarenindustrie wartet das Bundesarbeitsgericht auf eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshof (EuGH).

04.08.2021 - 15:21:26

Klageflut bei Nachtschichtzuschlägen - BAG setzt Verfahren aus. Die höchsten deutschen Arbeitsrichter in Erfurt setzten erneut ein Verfahren aus, geht aus einer Mitteilung von Mittwoch hervor. Es geht um die Klage eines Arbeitnehmers, der in Schichten regelmäßig nachts arbeitet, gegen einen großen internationalen Nahrungsmittelkonzern. Der Kläger verlangt höhere Zuschläge für Nachtarbeit.

Allein beim Bundesarbeitsgericht liegen nach dessen Angaben derzeit etwa 400 Klagen vor, bei denen es um unterschiedlich hohe Zuschläge für regelmäßige und unregelmäßige Nachtarbeit geht. Zu klären sei, ob tarifvertragliche Regelungen zu unterschiedlich hohen Zuschlägen für Nachtarbeit gegen den Gleichheitsgrundsatz und europäisches Recht verstoßen, sagte eine Gerichtssprecherin. Diese Frage stelle sich in einer Reihe von Tarifverträgen. Das Bundesarbeitsgericht hatte dazu im Dezember 2020 den Europäischen Gerichtshof angerufen.

Im vertagten Fall aus Norddeutschland geht es um den Bundesmanteltarifvertrag für die Beschäftigten der Süßwarenindustrie. Danach ist für Nachtarbeit in Schicht und Wechselschichtarbeit von 22 bis 6 Uhr ein Zuschlag von 15 Prozent je Stunde fällig. Geht sie regelmäßig länger als 14 Tage, sind 20 Prozent zu zahlen. Für unregelmäßige Nachtarbeit oder kurzfristige nötige muss das Unternehmen dagegen einen Zuschlag von 60 Prozent pro Stunde zahlen.

Der Arbeitgeber argumentierte, der höhere Zuschlag für unregelmäßige Nachtarbeit solle nicht nur die Erschwernis der Arbeit in der Nacht ausgleichen, sondern diene auch dem Schutz der Freizeit der Arbeitnehmer.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Gemeinsam gegen die Klimakrise. "Die beste Lektion, die uns erteilt werden konnte, waren die katastrophalen Feuer im Sommer", sagte der italienische Ministerpräsident Mario Draghi am Freitag in Athen beim sogenannten EUMED-9-Gipfel. "Es gibt keine Zeit mehr zu verlieren." Neben dem Klima standen auch das außenpolitische Auftreten der EU sowie das Thema Migration auf der Agenda des Treffens. ATHEN - Die acht EU-Mittelmeerländer und Portugal haben bei einem Gipfeltreffen eine engere Zusammenarbeit im Kampf gegen die Klimakrise beschlossen. (Wirtschaft, 17.09.2021 - 21:56) weiterlesen...

WDH: EU-Mittelmeeranrainer wollen gegen Klimakrise enger zusammenarbeiten (Zuordnung der Länder im ersten Satz präzisiert; Amtsbezeichnung im 3. (Wirtschaft, 17.09.2021 - 21:51) weiterlesen...

WAHL: Scholz bietet Klimaaktivisten im Hungerstreik Einzelgespräche an. POTSDAM - SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat den Klimaaktivisten, die vor dem Reichstag in einen Hungerstreik gegangen sind, erneut Gespräche nach der Bundestagswahl am 26. September angeboten. "Ich habe mich mit Annalena Baerbock und Armin Laschet verständigt: Wir sind bereit, jeder einzeln, mit den Hungerstreikenden zu sprechen, nach der Bundestagswahl", sagte Scholz am Freitag bei einer Podiumsdiskussion der Jusos in Potsdam. Er forderte die Aktivisten auf, den Hungerstreik zu beenden. "Denn das kann ganz schlimme Folgen für das Leben mit sich bringen und das sollte man unbedingt vermeiden." WAHL: Scholz bietet Klimaaktivisten im Hungerstreik Einzelgespräche an (Wirtschaft, 17.09.2021 - 21:43) weiterlesen...

Spahn: Mit Antikörpertest genügt Corona-Infizierten eine Impfung. "Viele Bürgerinnen und Bürger waren infiziert, ohne es zu merken", sagte der Politiker der "Bild"-Zeitung (Samstag). BERLIN - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will Bürgern nach einer unbemerkten Corona-Infektion ermöglichen, dass ein Antikörpertest und eine Impfung bereits als Nachweis für einen vollständigen Impfschutz ausreichen. (Wirtschaft, 17.09.2021 - 21:42) weiterlesen...

Drägerwerk-Aktionäre haben Aussicht auf höhere Dividende. "Nach dem ersten Halbjahr lag unsere Eigenkapitalquote bereits bei 38 Prozent", sagte Finanzvorstand Gert-Hartwig Lescow im Interview der "Börsen-Zeitung" (Samstag). "Das heißt, es ist bei einer entsprechend positiven Entwicklung durchaus möglich, dass eine höhere Gewinnausschüttung auch schon vor 2023 erfolgt", sagte der Manager. Eine steigende Dividende für die Aktionäre ist erst wieder ab einer Eigenkapitalquote von über 40 Prozent vorgesehen. Das könnte auch schon 2021 der Fall sein - "auszuschließen ist das nicht", sagte Lescow dem Blatt. FRANKFURT - Den Aktionären des Medizin- und Sicherheitstechnik-Konzern Drägerwerk könnte schon früher als angestrebt eine höhere Dividende winken. (Boerse, 17.09.2021 - 21:34) weiterlesen...

Devisen: Euro fällt auf Tief seit einem Monat. Die triste Stimmung an den Aktienmärkten stützte die Weltleitwährung Dollar und belastete den Euro. In einem ruhigen Umfeld fiel die Gemeinschaftswährung zuletzt auf 1,1727 Dollar und markierte zwischenzeitlich den niedrigsten Stand seit einem Monat. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1780 (Donnerstag: 1,1763) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8489 (0,8501) Euro gekostet. NEW YORK - Der Euro hat am Freitag im späten US-Devisenhandel die Verluste ausgeweitet. (Boerse, 17.09.2021 - 20:55) weiterlesen...