Energie, Wirtschaftskrise

Eon-Chef Johannes Teyssen fordert eine grundlegende Korrektur der Energiewende.

23.05.2017 - 00:02:38

Eon-Chef für grundlegende Korrektur der Energiewende

Sie sei "sehr ungerecht" finanziert, "und das trifft vor allem Menschen mit geringen Einkommen", sagte Teyssen der "Bild" (Dienstag). "So fährt der Zug gegen die Wand, das machen die Menschen irgendwann nicht mehr mit."

Das Scheitern der Energiewende setzte der Vorstandsvorsitzende der Eon SE dabei mit dem Scheitern der Planwirtschaft in der DDR gleich. "Am Ende gab es mehr als 4.000 Einzelpreise für dasselbe Gut: Strom. Der Staat wollte alles regeln. Das kam der Planwirtschaft in der DDR nahe, der Staat musste damit scheitern und ist gescheitert", sagte Teyssen der "Bild". Er forderte eine rasche Entlastung der Bürger. "Als erstes muss die Stromsteuer runter. Deutschland schwimmt im Steuergeld, nimmt aber 2,05 Cent je Kilowattstunde, 40 mal mehr als andere EU-Staaten", sagte Teyssen. Auch die "ungerechten Netzentgelte" kritisierte Teyssen. Die Energiewende sei eine nationale Aufgabe, "deshalb muss die Kostenverteilung fairer werden", sagte er. "Derzeit machen wir eine Stromwende, keine Energiewende", kritisierte Teyssen. Er forderte eine Abkehr von der derzeit erhobenen EEG-Umlage. "Besser wäre eine Klimaabgabe, die Öl, Gas und Kohle stärker belastet und dafür Strom entlastet", sagte Teyssen.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Ölpreise steigen zum Wochenschluss. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete am späten Nachmittag 64,91 US-Dollar. Das waren 58 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg um 31 Cent auf 61,65 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise haben am Freitag zugelegt. (Boerse, 16.02.2018 - 18:03) weiterlesen...

Ölpreise steigen moderat. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete am Morgen 64,65 US-Dollar. Das waren 32 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg um 33 Cent auf 61,67 Dollar. SINGAPUR/FRANKFURT - Die Ölpreise sind am Freitag im frühen Handel moderat gestiegen. (Boerse, 16.02.2018 - 07:53) weiterlesen...

Gutachten: Bauen wird durch Energie-Vorschriften kaum teurer. Ein Gutachten, das das Dresdner Institut für Technische Gebäudeausrüstung (ITG) für den Bundesverband Erneuerbare Energie erstellt hat, führt den Anstieg der Baukosten seit dem Jahr 2000 vor allem auf die allgemeine Preisentwicklung und auf die stark gestiegenen Grundstückspreise zurück. BERLIN - Die verschärften Energiespar-Vorschriften tragen einer Studie zufolge nur einen geringen Anteil am Baukosten-Anstieg der vergangenen Jahre. (Boerse, 16.02.2018 - 05:23) weiterlesen...

Ölpreise sinken nach starken Vortagesgewinnen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete am späten Nachmittag 63,26 US-Dollar. Das waren 1,10 Dollar weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März sank um 65 Cent auf 59,95 Dollar. Am Morgen hatten die Ölpreise noch an die starken Gewinne vom Vortag anknüpfen können und waren deutlich gestiegen. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Donnerstag gesunken. (Boerse, 15.02.2018 - 17:22) weiterlesen...

Ölpreise uneinheitlich nach starken Vortagesgewinnen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete 64,27 US-Dollar. Das waren neun Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg hingegen um 21 Cent auf 60,81 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise haben sich am Donnerstagmittag uneinheitlich gezeigt. (Boerse, 15.02.2018 - 12:57) weiterlesen...

Ölpreise steigen nach US-Lagerdaten. Damit konnten sich die Preise nach starken Einbußen in der Vorwoche vorerst stabilisieren. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete am späten Nachmittag 63,10 US-Dollar. Das waren 38 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg um 13 Cent auf 59,32 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Mittwoch nach der Veröffentlichung neuer Daten zu den US-Reserven gestiegen. (Boerse, 14.02.2018 - 17:52) weiterlesen...