Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Deutschland, Volkswirtschaft

Eisenmann bekräftigt: Rückkehr zum Präsenzunterricht nach 10. Januar

30.12.2020 - 06:14:30

Eisenmann bekräftigt: Rückkehr zum Präsenzunterricht nach 10. Januar. BERLIN - Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann bekräftigt ihre Forderung, Kindergärten und Grundschulen auf jeden Fall schon ab dem 11. Januar wieder zu öffnen. Diesen Beschluss sollten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten bei ihrer Konferenz an diesem Dienstag fällen, forderte die CDU-Politikerin in der "Bild"-Zeitung (Mittwoch).

Sie sagte: "Auch wenn der Lockdown über den 10. Januar hinaus verlängert wird, sollten Kitas und Grundschulen wieder öffnen für Präsenzunterricht. In diesen Altersklassen ist es unerlässlich, dass Kinder in Kitas gehen und in Schulen lernen."

Eisenmann betonte, im Unterricht in der Schule sei der Lernerfolg am größten. "Wir müssen in dieser Krise auf Virologen genauso wie auf Kinderärzte und Kinderpsychologen hören. Und die sagen uns, dass die Langzeitfolgen für Kinder durch geschlossene Schulen enorm sind", gab sie zu bedenken.

SPD-Chefin Saskia Esken bewertete den Vorschlag Eisenmanns in einem Interview der Funke-Mediengruppe als "geradezu unverantwortlich". Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hatte sich gegen eine Rückkehr zum normalen Schulbetrieb nach dem 10. Januar ausgesprochen. "Nach dem Lockdown darf es keine Rückkehr zum regulären Präsenzunterricht geben. Maske, Lüften plus 30 Kinder geht nicht, ansonsten droht wieder exponentielles Wachstum der Infektionszahlen", sagte Lauterbach der "Rheinischen Post". Er forderte "bundesweit geteilte Klassen, zusätzliche Unterstützung für Lernschwächere, ausnahmslose Maskenpflicht in den Schulgebäuden und verkürzte Sommerferien zum Ausgleich der Defizite".

Verkürzte Sommerferien hatte vor kurzem auch schon der Deutsche Kinderschutzbund gefordert und sich im Gegenzug für eine Verlängerung der Weihnachtsferien bis Ende Januar ausgesprochen.

Die Chefin der Bildungsgewerkschaft GEW, Marlies Tepe, forderte, schnell Klarheit zu schaffen. "Kitas, Schulen und Unis brauchen Zeit, um sich vorzubereiten", sagte Tepe der "Rhein-Neckar-Zeitung". Allerdings dürfe nicht weiter ignoriert werden, "dass in den Klassenräumen und auf den Schulhöfen kein Abstand gehalten werden kann". Tepe fordert: "Mit dem Gesundheitsschutz ließe sich in der augenblicklichen Situation aber nur ein Wechselunterricht in kleinen Gruppen verbinden, das fordern wir genau wie auch das Robert Koch-Institut."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Baldauf gegen Dreyer im TV-Duell vor Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Dreyer hob die Erfolge ihrer Regierung bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie hervor. Rheinland-Pfalz weist nach Schleswig-Holstein die niedrigste Sieben-Tages-Inzidenz je 100 000 Einwohner sowie die höchste Quote bei den bereits zweimal gegen das Virus Geimpften auf. Dreyer kritisierte Baldauf für seine Angriffe auf die Impfstrategie der Landesregierung. Dieser konterte, es müssten noch mehr als 100 000 über 80-Jährige geimpft werden. MAINZ - Neun Tage vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz haben Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) und der CDU-Herausforderer Christian Baldauf bei einem TV-Duell um Wählerstimmen geworben. (Wirtschaft, 05.03.2021 - 22:44) weiterlesen...

Aufsichtsratssitzung - Kompromiss bei Tuifly: Weniger Jobabbau, mehr Verzicht. Jetzt gibt es bei Tuifly doch noch eine neue Einigung, die die Kürzungen etwas abfedern soll. Wochenlang haben sich Gewerkschaften und Arbeitgeber in angespannter Atmosphäre belauert. (Wirtschaft, 05.03.2021 - 21:36) weiterlesen...

Brandenburg lockert Beschränkungen - für Geschäfte, Museen und Sport. POTSDAM - Fast drei Monate nach dem Beginn des harten Corona-Lockdowns dürfen in Brandenburg Geschäfte und Museen unter Auflagen wieder öffnen. Das Kabinett hat am Freitag kleine Schritte zur Lockerung der Beschränkungen beschlossen, die am Montag (8. März) in Kraft treten sollen. Dann können Geschäfte und Museen öffnen, wenn man einen Termin gebucht hat und falls sich die Infektionslage nicht deutlich verschlechtert. Auch Kosmetikstudios öffnen dann unter Auflagen. Drei Wochen nach den Grundschülern können auch die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen ab 15. März in den Wechselunterricht zwischen der Schule und zu Hause gehen. Brandenburg lockert Beschränkungen - für Geschäfte, Museen und Sport (Wirtschaft, 05.03.2021 - 21:31) weiterlesen...

Kompromiss bei Tuifly: Weniger Jobabbau, mehr Verzicht. Wie es am Freitagabend nach einer außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats aus dem Unternehmen hieß, soll die Zahl der in Deutschland betriebenen Maschinen von zuletzt 35 nicht auf 17, sondern lediglich auf 22 abgebaut werden. Damit einher geht unter anderem das Ziel, rund 200 Jobs bei den Piloten und beim Kabinenpersonal mehr zu erhalten als zunächst vom Management geplant. HANNOVER - Im Streit um den Sparkurs bei Tuifly steht nach langen Verhandlungen nun ein Kompromiss zwischen Arbeitnehmern und Firmenleitung. (Boerse, 05.03.2021 - 21:15) weiterlesen...

Sachsen lockert Corona-Beschränkungen - Verordnung bis 31. März. Das beschloss das Kabinett am Freitag. Grundlage ist die Vereinbarung von Bund und Ländern vom vergangenen Mittwoch. Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) appellierte an die Bürger, vorsichtig zu bleiben. Das Virus verzeihe nicht, "selbst die kleinsten Fehler nicht", sagte sie und verwies auf die Mutationen des Coronavirus. Diese Fälle würden sich im Freistaat derzeit jede Woche verdoppeln. Inzwischen gebe es 649 Nachweise auf Mutationen und sechs Todesfälle. DRESDEN - Sachsen lockert wie angekündigt ab Montag einige Beschränkungen in der Corona-Pandemie. (Wirtschaft, 05.03.2021 - 20:46) weiterlesen...

Studie: Pandemie hat langfristig keine Auswirkungen auf Klimawandel. Zwar hätten die Beschränkungen zeitweise zu einer deutlichen Reduktion von Treibhausgas-Emissionen geführt, schreiben die Wissenschaftler um John Fyfe vom Canadian Centre for Climate Modelling and Analysis in Victoria im Fachjournal "Science Advances". Mit verschiedenen Modellen errechneten die Forscher aber, dass die langfristigen Auswirkungen dieser Reduktion auf den Klimawandel wohl "gering", wenn nicht sogar "nicht nachweisbar" ausfallen werden. NEW YORK - Die bisherigen weltweiten Einschränkungen durch die Corona-Pandemie werden einer Studie zufolge wohl keine langfristigen Auswirkungen auf den Klimawandel haben. (Boerse, 05.03.2021 - 20:03) weiterlesen...