Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Computer, Gesellschaft

Eine Mehrheit der Deutschen sieht ein Recht auf Homeoffice kritisch.

26.10.2020 - 11:00:13

Umfrage: Mehrheit gegen Recht auf Homeoffice

Das ist das Ergebnis einer Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom, die am Montag veröffentlicht wurde. Demnach würden 56 Prozent der Bürger einen gesetzlichen Rechtsanspruch auf Homeoffice, wie er aktuell diskutiert wird, nicht begrüßen.

Dem stehen 40 Prozent gegenüber, die den Vorschlag willkommen heißen. Das Bundesarbeitsministerium plant aktuell, ein Recht einzuführen, wonach alle Erwerbstätigen, deren Tätigkeit von zu Hause aus ausgeübt werden kann, einen Anspruch darauf haben, ihren Arbeitsort an einer bestimmten Anzahl von Tagen im Jahr frei zu wählen. An dieser Frage scheiden sich die Generationen: Während die Gruppe der 16- bis 29-Jährigen das Vorhaben mit 51 Prozent mehrheitlich begrüßt, überwiegt in den Altersgruppen ab 30 Jahren die Ablehnung mit 58 Prozent. Viele befürchten eine Zwei-Klassen-Gesellschaft unter den Arbeitnehmern: Für jeden zweiten Befragten (48 Prozent) spricht die Ungerechtigkeit gegenüber Kollegen, deren Tätigkeit nicht für das Arbeiten im Homeoffice geeignet ist, gegen einen entsprechenden Rechtsanspruch. Unter den Gegnern des Rechts auf Homeoffice sagen dies sogar 63 Prozent. 40 Prozent fürchten weniger Austausch mit Kollegen, unter den Gegnern sind es 53 Prozent. Jeder Dritte (32 Prozent) meint, Kollegen im Homeoffice würden weniger arbeiten, bei den Gegnern des Rechtsanspruchs sagen das 45 Prozent. Und jeder Fünfte (20 Prozent) sieht einen unzulässigen Eingriff in die unternehmerische Freiheit, bei den Gegnern jeder Dritte (32 Prozent). Jeder Sechste (17 Prozent) sorgt sich um die Datensicherheit, unter den Gegnern jeder Fünfte (20 Prozent). Für die Erhebung befragte Bitkom Research telefonisch 1.005 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Wirtschaft fordert mehr Unterstützung bei verlängertem Lockdown Die sich abzeichnende Verlängerung des Teil-Lockdowns mindestens bis kurz vor Weihnachten beunruhigt die Wirtschaft ? und lässt Rufe nach zusätzlicher Unterstützung laut werden. (Wirtschaft, 23.11.2020 - 16:48) weiterlesen...

Bund will 2021 mehr als 160 Milliarden Euro neue Schulden machen Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will im nächsten Jahr mehr als 160 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen. (Wirtschaft, 22.11.2020 - 13:49) weiterlesen...

Einbußen - Restaurantkette Subway rechnet mit herbem Umsatzrückgang. Die Deutschlandtochter des US-Konzerns rechnet mit sinkenden Umsätzen. Die Corona-Krise macht auch der Fastfood-Kette Subway mächtig zu schaffen. (Wirtschaft, 22.11.2020 - 07:36) weiterlesen...

Bericht: Teslas Autopilot von deutschen Behörden nicht überwacht Teslas Autopilot wird laut eines Zeitungsberichts von deutschen Behörden nicht überwacht. (Wirtschaft, 22.11.2020 - 00:05) weiterlesen...

EU und Moderna verhandeln weiter über Impfstoff Moderna-Chef Stéphane Bancel sieht sein Unternehmen in den Verhandlungen mit der EU-Kommission um die Lieferung von Impfstoff gegen Covid-19 kurz vor dem Ziel. (Wirtschaft, 22.11.2020 - 00:02) weiterlesen...

DIW-Präsident lobt Koalitionseinigung auf Frauenquote in Vorständen Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat die Absicht der Großen Koalition, eine verbindliche Frauenquote in Vorständen vorzuschreiben, begrüßt. (Wirtschaft, 21.11.2020 - 09:40) weiterlesen...