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Bahn, Streiks

Eine Antwort der Lokführergewerkschaft GDL auf die Offerte der Deutschen Bahn gibt es in der Nacht nicht.

02.09.2021 - 06:39:31

Lokführer - Antwort auf Bahn-Angebot bleibt aus - Streik beginnt. So bleibt es bei den Plänen für den bisher längsten Ausstand in dem laufenden Tarifkonflikt.

  • Lokf?hrer-Streik - Foto: Georg Wendt/dpa

    Ein bundesweiter Lokf?hrer-Streik im Personenverkehr hat begonnen. Foto: Georg Wendt/dpa

  • Gestrandet - Foto: Roberto Pfeil/dpa

    Reisende warten am fr?hen Morgen in K?ln. Foto: Roberto Pfeil/dpa

  • Hier f?hrt wenig - Foto: Bernd Wei?brod/dpa

    Auf einer Anzeigetafel in Stuttgart sammeln sich die Zugausf?lle. Foto: Bernd Wei?brod/dpa

  • Geduld ist gefragt - Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

    Reisende an einem Schalter der Bahn im Leipziger Hauptbahnhof. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

  • Viele Z?ge stehen still - Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

    Gleise vor dem Leipziger Hauptbahnhof. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Lokf?hrer-Streik - Foto: Georg Wendt/dpaGestrandet - Foto: Roberto Pfeil/dpaHier f?hrt wenig - Foto: Bernd Wei?brod/dpaGeduld ist gefragt - Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpaViele Z?ge stehen still - Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Kurz nach Beginn des Arbeitskampfes im Güterverkehr hatte die Deutsche Bahn ein neues Angebot vorgelegt. Es enthielt eine Corona-Prämie von bis zu 600 Euro und sieht eine Laufzeit des Tarifvertrags von 36 Monaten vor, wie der Staatskonzern mitteilte. Bislang hatte die Bahn eine Laufzeit von 40 Monaten angeboten und die Höhe der Prämie nicht beziffert. Das Angebot sei der GDL schriftlich unterbreitet worden, hieß es.

Eine Corona-Prämie von 600 Euro gehörte zu den zentralen Forderungen der Gewerkschaft. Bei der Laufzeit will die GDL indes nicht über 28 Monate hinaus gehen. Außerdem soll die erste Tarifstufe von 1,7 Prozent bereits für das laufende Jahr ausgezahlt werden.

«Wir erfüllen zentrale Forderungen der GDL», hatte Bahn-Personalvorstand Martin Seiler zu dem neuen Angebot gesagt. «Es gibt jetzt erst recht keinen Grund mehr für einen fast einwöchigen Streik.» Die GDL müsse ihre «Blockadehaltung» aufgeben und an den Verhandlungstisch kommen. Das zeichnet sich vorerst nicht ab.

Nach bisherigen Plänen der GDL soll der Ausstand bis Dienstagmorgen dauern. Ob die GDL aufgrund des Angebots den Streik zumindest verkürzt, war in der Nacht weiter offen. Die letzte Verhandlungsrunde zwischen beiden Seiten ist bereits fast drei Monate her.

@ dpa.de