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Energie, RAG-Stiftung

Ein Jahr nach der Stilllegung der letzten deutschen Steinkohlenzeche in Bottrop sieht sich die Essener RAG-Stiftung gut gerüstet für die Finanzierung der Ewigkeitslasten des Bergbaus.

11.12.2019 - 09:51:33

RAG-Stiftung will Kosten für Ewigkeitsaufgaben senken

Die Stiftung werde mit den für diese Aufgabe veranschlagten knapp 300 Millionen Euro im laufenden Jahr auskommen, sagte Vorstandschef Bernd Tönjes der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Die RAG-Stiftung strebe zudem Kostensenkungen in den nächsten Jahren an.

"Wir werden in diesem Jahr knapp unter den angepeilten 300 Millionen Euro liegen, und unser Ziel ist es, die Kosten spürbar zu verringern", so der Vorstandschef weiter. Mittelfristig strebe man "250 Millionen Euro an. Später wollen wir sogar auch durch technische Optimierungen unter 200 Millionen Euro kommen", so Tönjes. In diesem Jahr rechne die RAG-Stiftung damit, dass etwa 450 Millionen Euro in die Kasse kommen. Die wichtigste Beteiligung der Stiftung ist der Essener Chemiekonzern Evonik, hier hält die Stiftung 64 Prozent der Aktien. "Wir haben auch stark in den Mittelstand investiert, gebündelt in unserer Beteiligungsgesellschaft RSBG, die bei etwa einer Milliarde Umsatz rund 8.000 Menschen in ihren Gesellschaften beschäftigt. Mit kleineren Beträgen sind wir in rund 20.000 Unternehmen in der Welt investiert", sagte Tönjes der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Vor einem Jahr, am 21. Dezember 2018, ist in Bottrop das letzte Stück Steinkohle aus Deutschland gefördert worden.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

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