Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Talanx AG, DE000TLX1005

DUISBURG - Nach historischen Wasserständen an vielen Flüssen in Nordrhein-Westfalen bleibt die Hochwasserlage auch am Donnerstag angespannt.

15.07.2021 - 16:37:27

Experte: Hochwasserlage in NRW bleibt 'dynamisch und sehr angespannt'. Zwar sinken laut Hochwasserinformationsdienst des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) an den kleineren Gewässern wie etwa der Volme die Pegelstände langsam, doch die Lage bleibe "dynamisch und sehr angespannt", hieß es am Mittag. Auch für die Ruhr zeichne sich ein "außerordentliches Hochwasser mit historischen Pegelständen" ab, sagte der Leiter des Hochwasserinformationsdienstes Bernd Mehlig, am Mittwoch in Duisburg. Insbesondere die Orte entlang der Ruhr ab Hagen, wo Volme und Lenne in die Ruhr münden, seien betroffen.

Etliche Pegel von Gewässern vor allem im Süden und Südwesten NRWs hatten den Angaben zufolge in der Nacht historische Höchststände erreicht, waren über die Ufer getreten und hatten Innenstädte überschwemmt.

"Die Wasserstände auch an kleineren vielen Flüssen insbesondere in der Eifel befinden sich immer noch auf sehr hohem Niveau", sagte Mehlig am Donnerstagnachmittag. "Die Lage ist weiter sehr unübersichtlich." Bei sinkenden Pegelständen beginne das Aufräumen erst, betonte Mehlig. "Es wird dann nicht mehr schlimmer, aber deswegen ist es noch lange nicht gut", so der Experte.

Die Scheitelwelle des Rheins wird erst für Samstag erwartet. "Der Rhein bei Köln wird seinen Scheitel am Samstagvormittag voraussichtlich bei 8,50 Meter haben", sagte Mehlig. "Das ist für den Sommer außerordentlich ungewöhnlich. Aber man muss nicht von einer ernsthaften Gefahrensituation ausgehen."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Teuerste Naturkatastrophe in Europa in 50 Jahren: 2002 in Deutschland. Sie verursachten Schäden in Höhe von rund 14 Milliarden Euro, wie die Organisation am Freitag in Genf berichtete. Sie wertete Daten von 1970 bis 2019 aus. GENF - Die Überschwemmungen in Deutschland 2002 insbesondere an der Elbe waren nach einer Analyse der Weltwetterorganisation (WMO) die nach Sachschäden folgenschwerste Naturkatastrophe der vergangenen 50 Jahre in Europa. (Boerse, 23.07.2021 - 05:57) weiterlesen...

Verband erwartet nach Flut milliardenschwere Versicherungsschäden. "Die Schäden dürften sogar noch über denen des August-Hochwassers im Jahr 2002 von 4,65 Milliarden Euro liegen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Jörg Asmussen, am Mittwoch. Dabei seien die jüngsten Überschwemmungen in Bayern und Sachsen in der Rechnung noch nicht enthalten. BERLIN - Die Versicherungsschäden durch die Flutkatastrophe im Westen Deutschlands belaufen sich nach Branchenangaben auf vier bis fünf Milliarden Euro. (Boerse, 21.07.2021 - 16:40) weiterlesen...

WDH/Versicherungen: Flutkatastrophe richtet Milliardenschäden an (Überschrift neu gefasst) (Boerse, 21.07.2021 - 14:52) weiterlesen...

Flutkatastrophe richtet Milliardenschäden bei Versicherungen an. "Wir rechnen momentan mit versicherten Schäden in Höhe von vier bis fünf Milliarden Euro", teilte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Jörg Asmussen, am Mittwoch in Berlin mit. "Die Schäden dürften sogar noch über denen des August-Hochwassers im Jahr 2002 von 4,65 Milliarden Euro liegen." Die Überschwemmungen der vergangenen Tage in Bayern und Sachsen seien in dieser Rechnung noch nicht enthalten. BERLIN - Die Versicherungsschäden nach der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gehen in die Milliarden. (Boerse, 21.07.2021 - 14:46) weiterlesen...

Branche lehnt Pflichtversicherung für Flutrisiken ab. Einige Ökonomen sind dafür, wobei sie das Prinzip nicht antasten wollen, dass höhere Risiken auch zu höheren Versicherungsprämien führen. Die Branche selbst lehnt dagegen eine obligatorische Versicherung gegen Extremwetterereignisse ab. BERLIN - Nach der Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands wird wieder der Ruf nach einer Pflichtversicherung gegen Elementarschäden laut. (Boerse, 20.07.2021 - 18:46) weiterlesen...

KORREKTUR: Kretschmann pocht nach Flutkatastrophe auf Pflichtversicherung. (Begriff "Wiedereinführung" im Leadsatz gestrichen; im letzten Absatz klargestellt, dass es eine so umfassende Versicherungspflicht bis Mitte der 90er Jahre nur in Baden-Württemberg gab.) KORREKTUR: Kretschmann pocht nach Flutkatastrophe auf Pflichtversicherung (Boerse, 20.07.2021 - 16:40) weiterlesen...