Transport, Verkehr

DUISBURG / ESSEN - Nach dem monatelangen Niedrigwasser steigen am Rhein die Pegelstände wieder an.

08.12.2018 - 12:18:46

Wieder mehr Wasser im Rhein - Benzinversorgung normalisiert sich. "Schon jetzt können viele Schiffe wieder mit voller Ladung fahren", sagte ein Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Duisburg, das für den Abschnitt des Rheins bis zur niederländischen Grenze zuständig ist. Auch der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt berichtete von einer sich langsam entspannenden Situation.

Auch der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt berichtete von einer sich langsam entspannenden Situation. Es sei wieder ein zunehmend regulärer Betrieb auf dem Rhein möglich, sagte ein Sprecher. Ein Stand von mittlerweile 3,50 Metern am Pegel Duisburg-Ruhrort sei "gutes Wasser".

Wegen der niedrigen Wasserstände war die Versorgung der Tankstellen mit Diesel und Benzin in den vergangenen Wochen immer wieder ins Stocken geraten. Nach Angaben des Tankstellenkonzerns Aral hat sich die Lage mittlerweile gebessert. "Wir können aber noch nicht von Normalisierung sprechen", sagte ein Unternehmenssprecher in Bochum. Es werde noch einige Zeit dauern, bis die Tanklager wieder aufgefüllt seien. "Da ist noch einiges aufzuholen."

Laut Bundesanstalt für Gewässerkunde in Koblenz hat sich die Niedrigwasserlage am Mittelrhein zwar leicht entspannt, ist aber noch nicht zu Ende. Das liege vor allem am deutlich gefallenen Grundwasserspiegel. Dieser dürfte sich nach der extremen Sommerdürre erst nach Monaten wieder ganz füllen, sagte ein Sprecher. Der träge reagierende Grundwasserspiegel bestimme die Pegelstände des Rheins wesentlich.

In Nordrhein-Westfalen wird es in den kommenden Tagen allerdings kräftige Niederschläge geben. Bis Sonntagabend könnten 30 bis 40 Liter Wasser pro Quadratmeter zusammen kommen, sagte Meteorologin Jana Beck vom Deutschen Wetterdienst in Essen. Auch in der nächsten Woche bleibe es wechselhaft und häufig nass. Die Talsperren im Einzugsgebiet der Ruhr bekommen nun wieder mehr Wasser. Sie sind derzeit noch nicht einmal zur Hälfte gefüllt.

@ dpa.de

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