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Regierungen, Deutschland

DÜSSELDORF / SCHWERIN - Nordrhein-Westfalen führt eine Maskenpflicht an Schulen ein - an weiterführenden und berufsbildenden Schulen auch im Unterricht.

03.08.2020 - 20:34:58

ROUNDUP/Debatte um Maskenpflicht in Schulen - In NRW sogar im Unterricht. Damit gibt das einwohnerstärkste Bundesland in diesem Bereich nun die strengsten Regeln vor. Nachdem Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) sich am Wochenende für eine Maskenpflicht ausgesprochen hatte, ist die Debatte in mehreren Ländern in vollem Gange. Auch Berlin, Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg haben - zum Teil bereits zuvor - angekündigt, im Kampf gegen das Coronavirus eine Maskenpflicht in Schulgebäuden einzuführen. Sie soll dort jedoch nicht im Unterricht gelten.

DÜSSELDORF/SCHWERIN - Nordrhein-Westfalen führt eine Maskenpflicht an Schulen ein - an weiterführenden und berufsbildenden Schulen auch im Unterricht. Damit gibt das einwohnerstärkste Bundesland in diesem Bereich nun die strengsten Regeln vor. Nachdem Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) sich am Wochenende für eine Maskenpflicht ausgesprochen hatte, ist die Debatte in mehreren Ländern in vollem Gange. Auch Berlin, Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg haben - zum Teil bereits zuvor - angekündigt, im Kampf gegen das Coronavirus eine Maskenpflicht in Schulgebäuden einzuführen. Sie soll dort jedoch nicht im Unterricht gelten.

In Mecklenburg-Vorpommern galt am Montag - dem ersten Schultag nach den sechswöchigen Sommerferien - noch keine landesweite Maskenpflicht. Doch nachdem die Debatte ins Rollen gekommen war, schwenkte die Bildungsministerin des Landes, Bettina Martin (SPD), um. Künftig soll nach ihren Worten die Maskenpflicht in weiterführenden Schulen im Schulgebäude, aber nicht im Klassenraum gelten. An Grundschulen soll es demnach weiterhin keine Maskenpflicht geben.

Nach Einschätzung des Landesschülerrates ist der erste Schultag in Mecklenburg-Vorpommern in den meisten Schulen geordnet abgelaufen. Aus etwa 20 bis 30 Prozent der Schulen hätten Schüler aber über etwas chaotische Verhältnisse berichtet. Da hätten Lehrer nicht gewusst, welche Räume benutzt werden dürften und welche nicht, wer wann auf den Pausenhof dürfe und wo die Maske getragen werden solle. "Überwiegend war das Feedback aber positiv", sagte Sprecherin Theresia Crone.

Um Corona-Infektionen zu vermeiden, sind die Schüler in Mecklenburg-Vorpommern in Gruppen von zwei bis vier Jahrgängen eingeteilt worden. Diese sollen sich nicht begegnen. Auf vielen Schulhöfen teilt nun Flatterband die Areale ein, auf denen sich die einzelnen Gruppen in der Pause aufhalten dürfen.

Der Landeselternrat sieht den Schulbusverkehr als Schwachpunkt bei der Corona-Bekämpfung. Der Vorsitzende Kay Czerwinski forderte, mehr Busse einzusetzen, damit diese nicht überfüllt sind. "Die Definition der festen Schülergruppen ist spätestens dann hinfällig, wenn sich alle im Schulbus treffen, zumal bei Hitze", sagte er. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich alle Kinder an die Maskenpflicht im Bus halten." Gerade in den Stoßzeiten sollten mehr Busse für eine Entzerrung sorgen, forderte Czerwinski.

Die Bundesregierung begrüßt die Pläne der Bundesländer, in der Schule mit Beginn des neuen Schuljahrs eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes einzuführen. "Eine solche Maskenpflicht klingt nach einer vernünftigen Überlegung", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Montag in Berlin. Dies müsse aber eingebettet sein in ein Gesamtkonzept und dafür liege die Zuständigkeit bei den Ländern.

Nach Mecklenburg-Vorpommerns Schulbeginn folgt am Donnerstag Hamburg. Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen starten in der kommenden Woche.

Der Bundesvorsitzende der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann, beklagte, das Maskentragen sei schnell gefordert, die Umsetzung obliege aber wieder den Lehrkräften und werde zu einer weiteren Aufgabe für sie. Hier dürfe sich die Politik nicht zu schnell aus der Affäre ziehen, sagte Beckmann der "Welt" am Montag. Er forderte von der Politik "klare Rahmenvorgaben mit ausreichendem Handlungsspielraum für die Schulleitung vor Ort". Auch müsse es in Ministerien und Behörden klare Ansprechpersonen für Schulleitungen geben.

@ dpa.de

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